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Bild: Keystone

Die Karriere in Bildern

«Ich werde nicht jünger» – Christoph Spycher im Interview zu seinem Rücktritt

Nach 15 Jahren endet im Sommer die Karriere von Christoph Spycher. Der 36-Jährige spielte bei Eintracht Frankfurt fünf Jahre in der Bundesliga, für die Nati bestritt «Wuschu» 47 Länderspiele und war an drei grossen Turnieren dabei.

01.05.14, 11:40 01.05.14, 12:55

Christoph Spycher zu seinem Entscheid, zurückzutreten und über seine Zukunftspläne. Video: Youtube/YBchannel

«Der Entscheid ist mir sehr schwer gefallen», sagt Christoph Spycher zur Ankündigung seines Rücktritts. «Ich hätte gerne weitergespielt. Aber ich musste einsehen, dass auch ich nicht jünger werde. Die Karriere hat Spuren hinterlassen.» Der 47-fache Internationale nahm an den Europameisterschaften 2004 und 2008 sowie an der WM 2006 teil.

Der 36-Jährige bleibt den Berner Young Boys erhalten. «Es sieht so aus, dass ich mich wahrscheinlich um YBs Toptalente kümmern werde, um jene Spieler, die auf dem Sprung in die Super-League-Mannschaft sind», skizziert Spycher seine Zukunftspläne.

Egal wo er spielte, stets galt Spycher als tadelloser Musterprofi. YB-Sportchef Fredy Bickel sagt, er ziehe den Hut vor dem Spieler und dem Menschen Christoph Spycher: «Wir verlieren einen tollen Führungsspieler, gewinnen aber einen erstklassigen Mitarbeiter für den Sportbereich.»

Die Karriere in Bildern

Augustine Simo von Neuenburg Xamax, rechts, und Christoph Spycher vom FC Luzern kaempfen am 15. Juli 2000 auf der Allmend in Luzern um den Ball.  (KEYSTONE/Dani Tischler)  === ELECTRONIC IMAGE ===

1999 bis 2001: Seine ersten Spiele als Profi bestreitet Christoph Spycher erst als 21-Jähriger für den FC Luzern, hier im Zweikampf mit Xamax' Augustine Simo. Bild: Keystone

GC Trainer Marcel Koller, rechts, im Gespraech mit Christoph Spycher, links, waehrend des Spiels, aufgenommen am Sonntag, 13. April 2003,  beim Finalrundenspiel zwischen dem Grasshoppers Club Zuerich und dem FC Servette Genf auf dem Zuercher Hardturm. (KEYSTONE/Eddy Risch)

2001 bis 2005: Nach seiner Zeit in der Innerschweiz spielt Spycher für GC, lauscht hier den Anweisungen seines damaligen Trainers Marcel Koller. Bild: Keystone



French captain Zinedine Zidane (C) is challenged by Swiss players Raphael Wicky (L) and Christoph Spycher during the EURO 2004 Group B match between Switzerland and France at the stadium in Coimbra on Monday, 21 June 2004.  EPA/NUNO VEIGA NO MOBILE PHONE APPLICATIONS

2002 bis 2010: Für die Schweiz bestritt Christoph Spycher insgesamt 47 Länderspiele. Hier versucht er an der EM 2004 gemeinsam mit Raphael Wicky (links) den grossen Franzosen Zinedine Zidane zu stoppen. Bild: EPA

Duisburg's Aziz Ahanfouf, right, fights for the ball with Frankfurt's Christoph Spycher from Switzerland during  the German first division soccer match between MSV Duisburg and Eintracht Frankfurt at the MSV Arena in Duisburg, Germany, Sunday, Oct. 16, 2005. (KEYSTONE/AP Photo/Martin Meissner) ** EMBARGOED AGAINST ANY MOBILE USE (NO MMS) UNTIL 17:30 GMT **

2005 bis 2010: Kompromisslos geht Spycher, dessen Name nun «Spüscher» ausgesprochen wird, zur Sache. Für Eintracht Frankfurt bestreitet er insgesamt 120 Spiele in der 1. Bundesliga, wird gar Captain des Traditionsvereins. Bild: AP

Le joueur valaisan Oussama Darragi, droite, lutte pour le ballon avec les joueurs bernois Christoph Spycher, centre, et Juhani Ojala, gauche, lors de la rencontre de football de Super League entre FC Sion et BSC Young Boys ce dimanche 19 aout 2012 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

2010 bis 2014: Der «Bärner Giel» kehrt zurück nach Hause. Nachdem er als Jugendlicher für den FC Sternenberg, den SC Bümpliz und als Aktiver für den FC Münsigen kickte, spielt Spycher nun für die Berner Nummer 1 YB. Bild: Keystone

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