Sport
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Super League, 9. Runde

FC Zürich – FC Aarau 0:0
St.Gallen – Grasshoppers 3:0
Sion – Young Boys 0:1

St. Galler Jubel im Regen. Die Espen bezwingen die Hoppers mit 2:0. Bild: KEYSTONE

Super League, 9. Runde

GC geht im St.Galler Regen unter – der FC Zürich beisst sich an Aarau die Zähne aus

Die Grasshoppers haben in St. Gallen nicht den Hauch einer Chance und werden mit einer 0:3-Klatsche nach Hause geschickt. Der FC Zürich ist im Heimspiel gegen den FC Aarau zwar drückend überlegen, doch Tore fallen im Letzigrund keine.

24.09.14, 22:26 25.09.14, 10:28

St. Gallen – Grasshoppers: St.Gallen beendet GC-Fluch

- GC ist nicht mehr der Angstgegner des FC St. Gallen. Nach sieben sieglosen Duellen gewannen die Ostschweizer gegen die harmlosen und enttäuschenden Zürcher vor 12'636 Zuschauern im strömenden Regen mit 3:0.

-  Im Dauerregen, der bei Spielbeginn einsetzte, wurde GC schnell kalt geduscht. Nach 190 Sekunden führte St. Gallen im Duell der beiden ältesten Schweizer Klubs bereits mit 1:0. Geoffrey Tréand verwertete mit einer Direktabnahme eine Flanke seines französischen Landsmannes Yannis Tafer.

-  St. Gallen, das energischer und entschlossener zu Werke ging, powerte weiter und kam durch Tafer in der 29. Minute verdient zum 2:0, nachdem zuvor Albert Bunjaku nur die Latte getroffen hatte. Roberto Rodriguez' Penaltytor zum 3:0 in der 93.Minute war nur noch eine Zugabe zum verdienten Heimerfolg gegen zahme und wenig kreative Zürcher.

Lang und sein GC haben einmal mehr das Nachsehen. Bild: KEYSTONE

FC Zürich – FC Aarau: Überragender Joël Mall

- Zürich büsst beim 0:0 gegen Aarau im fünften Auftritt im Letzigrund erstmals Punkte ein. Weil dem FCZ erstmals seit über vier Jahren gegen den FCA kein Tor gelingt, entgleitet ihm die Leaderposition.

- Der FCZ stürmte ausnahmslos in eine Richtung. 9:0 Corner trat der drückend überlegene Gastgeber. Der Ballbesitz der Stadtzürcher überstieg wohl selbst die üblicherweise hohe FC-Barcelona-Prozentzahl. Weil der Favorit sich aber ineffizient wie selten präsentierte, war das trostlose Ergebnis dennoch nicht abzuwenden.

- Zürich erspielte sich trotz der destruktiven Spielweise des unbequemen und gut organisierten Kontrahenten früh ein deutliches Chancenplus. Joël Mall hingegen war nicht zu überwinden. Zunächst brillierte der 23-Jährige im «privaten» Duell mit Marco Schönbächler mehrfach. 

Schönbächler und Co. beissen sich an den Aarauern die Zähne aus. Bild: Andreas Meier/freshfocus

Hier geht es zum Liveticker der Partie FC Zürich gegen Aarau

Sion – YB: Die Gäste siegen dank Penalty

- YB hat sich fürs Erste aus dem Cup-Schlamassel gespielt. Gegen Sion setzen sich die Berner dank einem umstrittenen Foulpenalty-Treffer von Raphaël Nuzzolo (74.) durch.

- Nur zwei Professionals jener YB-Startaufstellung, die am Wochenende das totale Cup-Versagen gegen Buochs zu verschulden hatte, berücksichtigte Uli Forte in Sitten erneut von Beginn weg. Zur sofortigen Imagekorrektur setzte der Berner Trainer wieder auf den Stamm. Und der harte Kern reagierte wie gewünscht.

- Raphaël Nuzzolo rückte aus der YB-Optik nicht zum ersten Mal in dieser Saison in den Brennpunkt. In der 7. Minute setzte er einen Ball an die Lattenunterkante und früh das Signal, in der Meisterschaft weiterhin Boden gutzumachen. Nuzzolo war auch im entscheidenden Augenblick zur Stelle. Nach einem leichten Schubser bekam der YB-Topskorer einen Foulpenalty zugesprochen, den er souverän verwertete. (si/cma)

Berner Jubel im Tourbillon. Bild: Urs Lindt/freshfocus



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Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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