Sport
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Super League, 16. Runde

Thun – St.Gallen 1:2 (1:1)

Luzern – Basel 1:4 (1:1)

Michael Lang befindet sich weiterhin im Höhenflug Bild: KEYSTONE

Auch in der Super League ohne Blösse: Basel siegt in Luzern – St.Gallen schlägt Thun

Beim FC Basel hält das Formhoch weiter an. Beim 4:1-Auswärtssieg in Luzern bleibt das Team von Raphael Wicky zum achten Mal in Folge ungeschlagen. Nach zuletzt zwei Niederlagen kehrte St. Gallen auf die Siegesstrasse zurück.

25.11.17, 21:00 25.11.17, 21:26

Luzern – Basel 1:4

Der FC Basel liess drei Tage nach dem Exploit gegen Manchester United in der Meisterschaft nicht nach. Er bezwang Luzern auswärts 4:1, wobei Michael Lang seine erfolgreiche Woche mit einer Doublette krönte.

«Das ist unglaublich», fasste der Basler Rechtsverteidiger seine letzten acht aufregenden Tage zusammen. Innert einer Woche erzielte der St. Galler vier Treffer: einen beim 5:1 gegen Sion am letzten Samstag, das 1:0 gegen Manchester und nun das 1:1 und das 4:1 in Luzern. «Normalerweise gelingen einem als Verteidiger vier Tore vielleicht in einer ganzen Saison», freute sich Lang im Interview mit «Teleclub».

Basels Trainer Raphael Wicky bewies im ersten von zwei Duellen mit Luzern innert vier Tagen - die beiden Teams treffen am kommenden Mittwoch im Cup erneut aufeinander - ein glückliches Händchen. Die Stürmer Dimitri Oberlin und Cedric Itten entschieden in kumulierten 17 Minuten nach ihrer jeweiligen Einwechslung mit den Treffern zum 2:1 und 3:1 die Partie.

Basel ist Luzern einen Schritt voraus. Bild: KEYSTONE

Thun – St.Gallen 1:2

St. Gallen vermied nach zuletzt zwei Niederlagen gegen den Tabellenletzten einen nächsten Fehltritt gegen ein schlechter klassiertes Team. Die Ostschweizer gewannen in Thun dank gütiger Mithilfe 2:1.

Jener Thuner Akteur, der zweimal in entscheidenden Momenten einen unvorteilhaften Eindruck hinterliess, stand zwischen den Pfosten. Francesco Ruberto, seit dieser Saison die Nummer 1, ermöglichte St. Gallen durch zwei praktisch identische Fehlgriffe den dritten Auswärtssieg der Saison.

Vor dem 0:1 durch Alain Wiss (21.) brachte der Italo-Berner den Ball nach einer hohen Hereingabe ebenso wenig unter Kontrolle wie vor dem 1:2 durch Roman Buess kurz nach der Pause. Beide Male stand mindestens ein Thuner Mitspieler in unmittelbarer Nähe des Keepers, womöglich mangelte es neben Präzision beim Herauslaufen auch an der Kommunikation.

Wiss trifft zum 1:0. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

bild: srf

Die Telegramme

Luzern - Basel 1:4 (1:1)
10'109 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 18. Demhasaj (Rodriguez) 1:0. 31. Lang (Zuffi) 1:1. 69. Oberlin (Elyounoussi) 1:2. 81. Itten (Suchy) 1:3. 92. Lang (Zuffi) 1:4.
Luzern: Omlin; Grether (77. Follonier), Lucas, Ziegler, Lustenberger; Schneuwly, Kryeziu, Schulz, Rodriguez (60. Schürpf); Demhasaj (77. Kutesa), Juric.
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta, Petretta; Xhaka, Zuffi; Steffen (79. Akanji), Fransson (63. Oberlin), Elyounoussi; Ajeti (70. Itten).
Bemerkungen: Luzern ohne Arnold, Custodio, Feka, Schwegler (alle verletzt) und Schindelholz (U21), Basel ohne Bua, Serey Die, Van Wolfswinkel, Vailati (alle verletzt) und Gaber (krank). 86. Rote Karte gegen Kryeziu (Foul).
Verwarnungen: 50. Xhaka. 52. Grether. 56. Ziegler (alle wegen Fouls).

Thun - St. Gallen 1:2 (1:1)
4866 Zuschauer. - SR Schärer.
Tore: 21. Wiss (Kukuruzovic) 0:1. 36. Spielmann (Costanzo) 1:1. 49. Buess (Lüchinger) 1:2.
Thun: Ruberto; Glarner, Bürgy, Gelmi, Schäppi (46. Kablan); Costanzo (62. Avdukic), Lauper, Hediger, Da Silva (76. Dzonlagic); Sorgic, Spielmann.
St. Gallen: Lopar; Lüchinger, Wiss (46. Haggui), Hefti, Wittwer; Aleksic, Tschernegg, Kukuruzovic, Taipi (64. Barnetta); Buess, Aratore (84. Tafer).
Bemerkungen: Thun ohne Alessandrini, Bigler, Facchinetti, Ferreira, Hunziker, Rodrigues, Sutter, Tosetti (alle verletzt), Rapp (gesperrt) und Faivre (krank), St. Gallen ohne Ajeti, Ben Khalifa, Krucker, Musavu-King und Toko (alle verletzt). Super-League-Debüt von Amar Avdukic (18). 85. Lattenschuss von Tafer. 92. Pfostenschuss von Sorgic.
Verwarnungen: 8. Tschernegg (im nächsten Spiel gesperrt). 71. Glarner. 74. Lauper. 91. Barnetta (alle wegen Fouls). (abu/sda)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Brasi 26.11.2017 08:34
    Highlight Balanta hätte bei Basel schon am Anfang für ein Foul als letzter Mann rot sehen müssen, aber darüber wird wie immer der Mantel des Schweigens gelegt.
    Wenn so etwas bei Basel:YB passieren würde, wären die Gazetten voll mit dieser Szene, aber scheinbar gelten die Regeln nicht bei "unwichtigen Teams"...
    10 19 Melden
    • Willy Tanner 26.11.2017 12:34
      Highlight Gegen basel spielst du immer gegen 12 mann. Das ist ja nicht neu! Man gewöhnt sich daran. Und man weiss sich zu wehren: euopa cup platz holen und möglichst ohne punkte ausscheiden. Nur so bringt man den ch- fussball weiter! Luzern und sion haben das perfekt gespielt! 👍👍
      3 9 Melden
    • Cachesito 26.11.2017 13:43
      Highlight Da spricht mal wohl wieder der puure Neid.
      5 4 Melden
    • Willy Tanner 26.11.2017 14:07
      Highlight Ja, ich denke auch das balantala neidisch ist, er wollte den roten karton doch so sehr!
      2 5 Melden
    • Basubonus 26.11.2017 14:29
      Highlight Peinliche Verschwörungstheorien wie so oft. Um das Foul im TV zu erkennen, brauchte es 5-6 Zeitlupen aus Perspektiven, die der Schiri schlichtweg nicht hatte. PLUS sämtliche TV-Leute waren sich einig, dass bei Foulpfiff eine gelbe Karte angebracht gewesen wäre.
      Aber Hauptsache jammern und sich dümmliche Theorien aus den Fingern saugen.
      8 4 Melden
    • Luca Brasi 26.11.2017 14:53
      Highlight @gevatter: Wusste gar nicht, dass Einschätzungen vom SRF mittlerweile schon als Verschwörungstheorien gelten...

      https://www.srf.ch/sport/fussball/super-league/brutalo-foul-ueberschattet-fcb-sieg
      2 4 Melden
    • Basubonus 26.11.2017 18:24
      Highlight Hast ja recht. Ohne diesen fiesen gemeinen Nicht-Pfif von Jaccottet und die 23 geschenkten Penaltys für Basel hätte Luzern mit Sicherheit 7-0 gewonnen. Bravo.
      5 3 Melden
    • Willy Tanner 26.11.2017 21:01
      Highlight Selbst ein 1:0 sieg für luzern wäre ein höher einzuschätzendes resultat gewesen als das 1:0 von besel gegen manu. Wenn man die verhältnisse abmisst sowieso. Was hätte das für ein medienecho gegeben... magischer nachmittag in luzern... wow!! ✨✨
      4 1 Melden

Liebes YB, bitte veryoungboys es noch ein Mal

Liebe Young Boys

Versteht mich bitte nicht falsch. Ich würde euch den Titel von Herzen gönnen. Obwohl ich kein Fan bin, mag ich euch: das Team, Radio Gelb-Schwarz, die Stadt, den Hütter – und den Spycher sowieso. Spätestens seit ich ihn einmal im grossen Buchladen in Zürich traf. Und nicht etwa in der DVD-Abteilung.

Ich würde euch den Titel echt gönnen.

Aber ich hätte es auch Odysseus gegönnt, dass er nach dem Krieg gegen Troja auf direktem Weg nach Hause gefunden hätte. Doch so funktioniert …

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