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Der Berner Torwart Marco Woelfli im Spiel FC St. Gallen gegen die Berner Young Boys vom Samstag, 17.7.04 auf dem St. Galler Espenmoos. (KEYSTONE/Rainer Bolliger)

Der treuste Spieler der Super League: Marco Wölfli. Bild: KEYSTONE

Nach Transfer-Wirbel um Streller

Von Wölfli bis Lang: Das sind die treusten Spieler der zehn Super-League-Klubs

Marco Strellers Absage an West Ham zeigt: Es gibt sie doch noch, die treuen Seelen im Fussballgeschäft – jene Spieler, die ihren Verein nicht beim erstbesten Angebot verlassen. Hier sind die aktuellen Dauerbrenner der Topklubs im Schweizer Fussball.

07.08.14, 20:23 07.08.14, 20:36

YB – Marco Wölfli

Marco Woelfli, Torhueter des BSC Young Boys Bern, aufgenommen im Juli 2000. (KEYSTONE/YOSHIKO KUSANO)

Pinguine leben angeblich ihr ganzes Leben lang monogam – noch treuer ist nur Marco Wölfli. Vor 16 Jahren, oder sagenhaften 5881 Tagen, setzte er seine erste Unterschrift unter einen Vertrag mit den Berner Young Boys. Besonders bemerkenswert: Seither wartet der elffache Nationalspieler Saison für Saison vergeblich auf einen Titel. Damit ist der 31-jährige Keeper mit Abstand der loyalste Spieler der ganzen Super League. Ob ihm der Klub diese Treue zurückzahlen wird, wenn Wölfli nach seinem Achillessehnenriss den Kampf um die Nummer 1 mit dem 12 Jahre jüngeren Yvon Mvogo aufnimmt? Bild: KEYSTONE

Luzern – David Zibung

Portrait von David Zibung, Torhueter des FC Luzern, NLA, aufgenommen im Juni 2002 in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Nicht immer am souveränsten, dafür beinahe am treusten: David Zibung spielt schon seit dem 1. Juli 2003 für den FC Luzern – und liegt somit auf Platz zwei der Treue-Liste. Seine Leistungen auf dem Platz waren nicht immer tadellos, doch neben dem Platz blieben sich Klub und Goalie in den elf Jahren stets treu. Bild: KEYSTONE

Aarau – Sandro Burki

Die beiden Aarauer Sandro Burki, rechts, und Jean-Pierre Tcheutchoua, links, im Kampf um den Ball gegen den Zuercher Cesar, Mitte, am Samstag, 22. Juli 2006, beim Fussball Super-League Spiel zwischen dem FC Zuerich gegen den FC Aarau auf dem Zuercher Hardturm. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Nach den Stationen Zürich, München, Bern, Wil und Vaduz landete Sandro Burki 2006 beim FC Aarau. Seither sind Aarau und Burki ein Herz und eine Seele. Trotz des Abstieges in die Challenge League verlängerte der heute 28-Jährige seinen Vertrag. Seit 2009 trägt er die Captain-Binde und entwickelte sich im heimischen Brügglifeld zum Aushängeschild seines Vereins. Bild: KEYSTONE

St. Gallen – Daniel Lopar

Daniel Lopar vom FCSG jubelt ueber den Treffer zum 2:0 im Meisterschaftsspiel der Challenge League zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Lugano, am Montag, 01. Dezember 2008 in der AFG Arena in St. Gallen. (KEYSTONE/Nicolas Senn)

St.Gallen-Trainer Jeff Saibene befindet sich in der komfortablen Situation, zwei ebenbürtige Nummer 1 im Kader zu besitzen – und lässt die beiden Torhüter in dieser Saison gar abwechseln. Da hilft es auch nicht, seit 2006 den Kasten des FCSG zu hüten, wie das Daniel Lopar macht. Nach unumstrittenen zwei Jahren mit mindestens 30 Einsätzen bekommt Lopar mit Marcel Herzog nun Konkurrenz aus dem eigenen Lager. Bild: KEYSTONE

Basel – Marco Streller und Fabian Frei

Die Basler Marco Streller, links, und Fabian Frei, rechts, jubeln ueber das 1-0, beim Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich, am Sonntag, 22. Juli 2007, im St. Jakob-Park-Stadion in Basel.  (KEYSTONE/Patrick Straub)

Marco Streller hat mit seinem kürzlichen Entscheid, trotz winkender Gehalts-Erhöhung nicht zu West Ham zu wechseln, seine Treue zum Stammverein FC Basel bewiesen. Das Basler Urgestein schiesst seit 2007 ununterbrochen für Rot-Blau die Tore und will dies bis zum Karriereende weiterführen.

Als Streller 2007 aus Deutschland zurückkehrte, stiess auch Jungtalent Fabian Frei in Basels erste Mannschaft. Dieser hat sich in sieben Jahren – zwei Jahre auf Leihe in St. Gallen –  zu einer wichtigen Stammkraft entwickelt. Im Gegensatz zu Streller ist bei Frei ein Abgang aus der Schweiz jedoch sehr wohl vorstellbar.
Bild: KEYSTONE

Zürich – Marco Schönbächler

FCZ Spieler Marco Schoenbaechler praesentiert das neue Auswaertstrikot, anlaesslich der Saisonpressekonferenz des FC Zuerich, am Freitag, 11. Juli 2008, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Mit 17 Jahren das Debüt, mit 17 Jahren das erste Super-League-Tor und mit 17 Jahren der erste Meistertitel. Marco Schönbächler hatte nach seinem ersten Halbjahr beim FC Zürich bereits einiges vorzuweisen. In der Rückrunde der Saison 2006/07 lief der Schönling das erste Mal für die Zürcher auf und erzielte am 9. Mai gegen Aarau sein erstes Tor, worauf er 2007 den Profivertrag unterzeichnete. Bis heute ist der Mittelfeldspieler seinem Jugendverein treu geblieben – ist jedoch nie auf mehr als 30 Partien in einer Saison gekommen. Bild: KEYSTONE

Sion – Vilmos Vanczak 

GC Spieler Ricardo Cabanas, vorne, und Sion Spieler Vilmos Vanczak, hinten, mit Auge fuer den Ball, aufgenommen am Samstag, 28. Juli 2007, beim Fussball Super-League Spiel zwischen dem Grasshopper Club Zuerich gegen den FC Sion auf dem Zuercher Hardturm. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Wenn in Sion ein Kopfballtor fällt, hat seit 2007 meist einer seinen Kopf im Spiel: Vilmos Vanczak. Der 1.87 Meter grosse Ungare hat in seinen 223 Super-League-Partien für den FC Sion bereits 29 Tore erzielt. Unbestritten leitet der 31-Jährige seit seinem Wechsel ins Wallis die Abwehr der Sittener und setzt mit seiner Kopfballstärke immer wieder Nadelstiche in der Offensive. Bild: KEYSTONE

Thun – Andreas Wittwer 

Andreas Wittwer von Thun nach dem Fussball Schweizer Cup 1/4 Final zwischen dem SC Kriens und dem FC Thun vom Sonntag 13. Dezember 2009 im Stadion Kleinfeld in Kriens.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Andreas Wittwer stiess 2007 zur ersten Mannschaft, als der FC Thun gerade in die Challenge League abgestiegen war. In seiner Debüt-Saison lieferte der heute 23-Jährige zehn Einsätze als Ersatzspieler. Seit dem Wiederaufstieg 2010 steht Wittwer vermehrt in der Stammelf im Berner Oberland. Doch trotz 116 Super-League-Einsätzen hat der Verteidiger bisher nicht zu einem Schlüsselspieler avancieren können. Bild: KEYSTONE

Vaduz – Franz Burgmeier

Vaduz's Franz Burgmeier, center, fights for the Ball with Falkirk's Jackie McNamara, left, during the UEFA Europa League match between FC Vaduz and Falkirk FC at the Rheinpark Stadion in Vaduz, Liechtenstein, Thursday, 23 July, 2009. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Mit Franz Burgmeier hat der FC Vaduz einen erfahrenen Mann in seinen Reihen. Der 32-Jährige kehrte 2009, nachdem er bereits fünf Jahre für die Liechtensteiner auf dem Platz stand, zu den Neo-Schweizern zurück. Aarau, Basel, Thun und Darlington hiessen die Zwischenstationen, wo der gebürtige Liechtensteiner sich jedoch nicht durchsetzen konnte. Im Gegensatz zu Vaduz, wo Burgmeier die letzten Jahre ein wichtiger Pfeiler im Mittelfeld war. Bild: KEYSTONE

GC – Michael Lang und Amir Abrashi

Grasshopper's Michael Lang reacts after loosing the match against Lausanne-Sport at the Super League soccer match of Swiss Championship at the Stade Olympique de la Pontaise stadium, in Lausanne, Switzerland, Sunday, December 11, 2011. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Dass beim Rekordmeister GC die treusten Spieler 23, bzw. 24 Jahre alt sind, spricht entweder für die Förderung junger Spieler oder das Fehlen von Führungsspielern. Neben Captain Vero Salatic, der vor seinem Wechsel zu Nikosia 2011 immerhin bereits acht Jahre für die Zürcher spielte, und Oldie Stéphane Grichting müssen Amir Abrashi und Michael Lang diese Führungsrollen übernehmen. In ihren jungen Jahren gehören die beiden mit drei Jahren Vereinstreue bereits zu den Routiniers bei GC. In der schwierigen Phase, in der sich die Hoppers befinden, wird es für sie bestimmt nicht einfach, das Team wieder auf die richtigen Bahnen zu lenken. (qae/dux) Bild: KEYSTONE



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    Alle Leser-Kommentare
  • rudi stg 07.08.2014 21:10
    Highlight ja genau Lang.... ganze jugend bei bei den espen, absteigen mit knapp 20 und zum erzfeind wechseln. . heißt das bei watson treue? ?
    5 1 Melden
    • Hopper 07.08.2014 22:02
      Highlight Michi Lang, fuhr schon als Kind mit seinem Vater immer in den Hardturm, weil beide schon damals grosse GC-Fans waren.. Nach dem Abstieg war ein Wechsel für ihn nur logisch, dass da gleich sein Herzensklub kam, ist natürlich noch besser ;)
      2 2 Melden

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