Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super League, 3. Runde

Thun – Basel 0:3 (0:2)

Lugano – Zürich 0:0

Basler Renato Steffen, links, und Basler Ricky van Wolfswinkel, rechts, jubeln nach dem ersten Tor (1-0) im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Basel, am Samstag, 5. August 2017 in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Ricky van Wolfswinkel freut sich über seinen zweiten Saisontreffer. Bild: KEYSTONE

Basel hat in Thun keine Mühe – FCZ gibt in Lugano die ersten Punkte ab

Der FC Zürich gibt in der 3. Runde der Super League erstmals Punkte ab. In Lugano kommt der Aufsteiger mit etwas Glück zu einem 0:0. Basel feiert derweil beim 3:0 in Thun den zweiten Sieg.



Thun – Basel 0:3

– Der FC Basel, das erneut ohne Taulant Xhaka in der Startformation antritt, erwischt in Thun einen Blitzstart. Gleich mit dem ersten Angriff geht der Serienmeister in Führung, Ricky van Wolfswinkel verwertet eine Steffen-Flanke in der 3. Minute zum 1:0. Von da an hat der FCB alles im Griff.

– Thun versucht zwar mitzuspielen und kommt tatsächlich etwas auf, läuft in der 29. Minute nach einem Eckball aber etwas gar naiv in einen Konter. Mohamed Elyounoussi lanciert Kevin Bua, der zwei Thuner Verteidiger mit einer einfachen Finte ins Leere laufen lässt und eiskalt zum 2:0 abschliesst.

– In der zweiten Halbzeit verwaltet der FCB den Vorsprung souverän. Von Thun kommt wenig, doch der FCB verpasst es lange, den Sack zuzumachen. Geoffroy Serey Die und der eingewechselte Dimitri Oberlin vergeben in der Schlussphase Chance um Chance. Tief in der Nachspielzeit gelingt Oberlin mit seinem ersten Treffer im FCB-Trikot dann aber doch noch der 3:0-Endstand.

Basel hat sich mit dem zweiten Sieg in Folge endgültig für die Startniederlage gegen YB rehabilitiert. Thun dagegen steht auch nach dem dritten ordentlichen Spiel weiterhin ohne Punkte da.

Basler Torhueter Tomas Vaclik, links, gegen Thuns Nuno Da Silva, Mitte, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Basel, am Samstag, 5. August 2017 in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Thun taucht nur selten vor FCB-Keeper Vaclik auf. Bild: KEYSTONE

Lugano – Zürich 0:0

– Aufsteiger FC Zürich muss erstmals Punkte in dieser Saison Punkte abgeben. In Lugano kommt das Team von Uli Forte mit etwas Glück zu einem 0:0. 

– Das Zürcher Remis ist darum glücklich, weil Lugano früh in der ersten Halbzeit eine sehr gute Chance durch Bnou Marzouk nicht nutzen konnte. Allein vor FCZ-Keeper Andris Vanins setzt der Franzose den Ball in der 10. Minute an den Aussenpfosten. Zudem wurde dem Heimteam in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ein Carlinhos-Tor wegen Offsides fälschlicherweise aberkannt.

– Die grösste Chance auf den FCZ-Siegtreffer hat Alain Nef per Kopf nach 65 Minuten. Haarscharf fliegt der Ball am linken Pfosten vorbei. Trotz des 0:0 bleibt der FCZ mit sieben Punkte Leader der Super League, Lugano ist dagegen noch immer sieglos.

Lugano's goalkeeper David Da Costa, center, and Zurich's player Adrian Winter, right, in action during the Super League soccer match FC Lugano against FC Zurich, at the Cornaredo stadium in Lugano, Saturday, August 5, 2017. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Ex-FCZ-Keeper Da Costa hält den Lugano-Kasten rein. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die Telegramme

Thun - Basel 0:3 (0:2)
7227 Zuschauer. - SR Bieri.
Tore: 3. van Wolfswinkel (Steffen) 0:1. 29. Bua (Elyounoussi) 0:2. 96. Oberlin (Elyounoussi) 0:3.
Thun: Ruberto; Glarner, Bürgy, Gelmi, Facchinetti; Tosetti, Hediger, Lauper, Da Silva (55. Spielmann); Sorgic (68. Rapp), Hunziker (59. Peyretti).
Basel: Vaclik; Akanji, Suchy, Balanta; Lang, Elyounoussi, Zuffi, Serey Die, Steffen (75. Riveros); van Wolfswinkel (83. Xhaka); Bua (69. Oberlin).
Bemerkungen: Thun ohne Ferreira, Bigler, Rodrigues, Kablan, Sutter (alle verletzt). Basel komplett. Verwarnungen: 66. Bürgy (Foul), 71. Steffen (Foul), 87. Vaclik (Spielverzögerung).

Lugano - Zürich 0:0
4510 Zuschauer. - SR San.
Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic; Crnigoj (75. Culina), Mariani, Piccinocchi, Sabbatini, Mihajlovic; Carlinhos (59. Gerndt), Marzouk (88. Vecsei).
Zürich: Vanins; Brunner, Nef, Bangura (88. Palsson), Pa Modou; Sarr, Rüegg; Winter, Frey, Rodriguez (65. Haile-Selassie); Dwamena (77. Cavusevic).
Bemerkungen: Lugano ohne Jozinovic und Padalino (beide verletzt). Zürich ohne Koné, Marchesano, Schönbächler, Kryeziu und Kempter(alle verletzt). Verwarnungen: 57. Sulmoni (Foul), 59. Winter (Foul), 84. Frey (Foul). (pre/sda)

Die Tabelle

Image

GC, Basel und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Meister

Unvergessene Schweizer Fussball-Geschichten

25.11.2009: Das beste Fussball-Musikvideo aller Zeiten erscheint auf Youtube – über den FC Aarau

Link to Article

15.11.2009: Die Schweiz ist Fussball-Weltmeister! Die U17-Nati setzt ihrem Höhenflug die Krone auf

Link to Article

22.02.2004: St.Gallens Kultfigur «Zelli» muss in der Not ins Tor und kratzt den Ball in «seiner» Ecke

Link to Article

30.09.2009: Dank Tihinens Hackentrick, «abgeschaut bei einem finnischen Volkstanz», bodigt der FC Zürich das grosse Milan

Link to Article

07.12.2011: Der FC Basel schmeisst Manchester United aus der Champions League und Steini, der Glatte, schiesst den Ball an die Latte

Link to Article

05.12.2004: Paulo Diogo gewinnt mit Servette wichtige Punkte im Abstiegskampf – und verliert dabei einen Finger

Link to Article

12.11.2002: Basel holt gegen Liverpool ein 3:3 und Beni Thurnheer schwärmt: «Dieses Spiel müsste man zeigen, wenn ich gestorben bin»

Link to Article

01.11.1989: Nur durch einen Witz-Penalty zwingt Diego Maradonas Napoli die tapferen Wettinger in die Knie

Link to Article

21.10.2013: Pajtim Kasami hämmert «einen der schönsten Volleys überhaupt» ins Crystal-Palace-Tor und verzückt sogar Andy Murray

Link to Article

08.10.2010: Vucinic lässt der Schweiz die Hosen runter und trägt sie als Kopfschmuck

Link to Article

07.10.1989: Der «Fall Klötzli» – vier Wettinger gehen auf den Schiri los, weil dieser Sekunden vor dem Ausgleich abpfeift

Link to Article

20.11.1996: Wegen 20 fatalen Minuten landet Champions-League-Überflieger GC in Glasgow auf dem harten Boden der Realität

Link to Article

25.9.1996: Murat Yakin sticht mit seinem Freistoss mitten ins Ajax-Herz und bringt Mama Emine zum Weinen

Link to Article

10.09. 2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

Link to Article

07.09.2005: Nati-Goalie Zuberbühler kassiert auf Zypern ein Riesen-Ei und schiebt die Schuld dafür dem «Blick» in die Schuhe

Link to Article

29.09.1971: Statt «allzu augenfällig im Spargang» die Pflicht zu erledigen, sorgt GC für den höchsten Schweizer Europacup-Sieg aller Zeiten

Link to Article

01.09.2007: Mit dem letzten Spiel im Hardturm-Stadion gehen 78 Jahre Geschichte zu Ende

Link to Article

11.08.2010: Moreno Costanzo schiesst mit seiner ersten Ballberührung als Natispieler gleich den Siegtreffer

Link to Article

09.08.2009: Basel-Goalie Costanzo wird für drei Spiele gesperrt – nach einer Attacke auf den eigenen Mitspieler

Link to Article

26.06.1954: Die Schweiz kassiert gegen Österreich in der «Hitzeschlacht von Lausanne» eine ihrer bittersten Niederlagen

Link to Article

26.06.2006: «Züngeler» Streller leitet das peinliche Schweizer Penalty-Debakel ein

Link to Article

30.07.2000: Nur GC-Milchbubi Peter Jehle steht noch zwischen FCB-Legende Massimo Ceccaroni und seinem allerersten Tor

Link to Article

03.05.1994: Mit dem Sonderflug zur spontanen Aufstiegsfeier auf den Barfi

Link to Article

01.05.1993: Marc Hottigers Knallertor versenkt Italien – und er verärgert die Azzurri danach mit einer frechen Leibchentausch-Bitte 

Link to Article

30.04.2011: Cabanas fordert vom Basler Schiri Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link to Article

26.04.2003: Colombas Goalie-Goal lässt Razzetti alt aussehen und den FC Aarau unabsteigbar bleiben

Link to Article

13.11.1991: Weil die Schweizer Nati in der «Hölle von Bukarest» auf 0:0 spielt, vergeigt sie die EM-Qualifikation im letzten Moment doch noch

Link to Article

16.11.2005: Die Nacht der Tritte und Schläge – einer der grössten Nati-Erfolge verkommt zur «Schande von Istanbul»

Link to Article

26.09.1995: Luganos Carrasco bringt mit seiner Banane Gianluca Pagliuca und das grosse Inter Mailand zum Weinen

Link to Article

24.04.1996: Das Ende von Nati-Trainer Artur Jorge nimmt ausgerechnet mit dem einzigen Sieg seiner kurzen Ära den Anfang 

Link to Article

12.04.2004: Der grosse Robbie Williams führt den kleinen FC Wil zum Cupsieg gegen GC

Link to Article

16.04.2009: «Jawoll, jawoll, jawoll, jawoll … YB isch im Göppfinau!»

Link to Article

30.05.1981: Der Wolf und seine «Abbruch GmbH» entfachen mit dem 2:1-Sieg gegen England eine neue Fussball-Euphorie

Link to Article

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link to Article

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Brasi 06.08.2017 08:38
    Highlight Highlight Skandalös wie den Luganesi das Tor wegen angeblichem Offside gestohlen wurde. Wenn das Spiel gegen Lausanne oder Vaduz gewesen wäre, hätte das Tor bestimmt gezählt, aber "leider" traf der FC Lugano auf den "besonderen Aufsteiger". Vergogna!
    1 2 Melden

Darum bleibt der FC Basel der grösste Schweizer Klub

Als Nicht-Basler kann man den FC Basel nur beneiden. Nach dem 1:7 gegen YB liegt der Verdacht zwar nahe, der Satz könnte mit Zynismus oder Sarkasmus gewürzt sein. Ist er aber nicht. Denn selbst ein 1:7, selbst eine Saison ohne Europacup und Meistertitel zwingt diesen Klub nicht in die Knie.

Gewiss, der Marktwert einzelner Spieler wird zusammensacken wie ein abgekühltes Soufflé. Die Transfererlöse werden einbrechen. Wahrscheinlich wird im Verlauf der Saison weiteres Personal ausgetauscht. …

Artikel lesen
Link to Article