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Aarau-Trainer Sven Christ: Ist für ihn bald Schluss? Bild: KEYSTONE

Super League, 22. Runde

Das neue Schlusslicht Aarau muss zum FCZ – Auf Basel wartet die Pflichtaufgabe Vaduz

Die letzten vier der Super League, Aarau, Luzern, GC und Sion, sind innerhalb von zwei Punkten klassiert. Die Formkurve ist beim FC Aarau und den Grasshoppers aber beängstigend. Aarau tritt heute beim FC Zürich an, GC spielt morgen in St.Gallen.

28.02.15, 05:38

Die Grasshoppers warten weiterhin auf den ersten Punktgewinn unter dem neuen Trainer Pierluigi Tami. Die Negativserie begann aber bereits vor der Verpflichtung des früheren U21-Nationalcoachs. Mittlerweile umfasst sie vier Niederlagen. Der letzte Auswärtssieg liegt schon über ein halbes Jahr zurück (2:1 in Aarau).

Tami konnte bei GC noch nicht für eine Kehrtwende sorgen. Bild: Claudia Minder/freshfocus

Noch düsterer sieht die Bilanz der letzten Monate beim FCA aus, der nach der 21. Runde erstmals ans Tabellenende gerutscht ist. Die Mannschaft von Sven Christ holte den letzten Sieg Anfang Oktober. Seither resultierten drei Unentschieden und sieben Niederlagen. Etwas Gutes hat laut Christ der Fall ans Tabellenende dennoch: «Tiefer runter geht es nicht mehr.» Jetzt sei es an der Zeit, die Angst abzulegen. Beim unbeständigen FCZ ist alles möglich. Der Tabellen-Dritte verlor zuletzt dreimal daheim.

Basel im Meisterrennen mit Pflichtaufgabe

Sion und Luzern, die sich morgen im Tourbillon gegenüberstehen, dürfen etwas optimistischer in die Zukunft blicken als GC und Aarau. Die Walliser feierten Mitte Woche in Vaduz den ersten Auswärtssieg der Saison. Luzern scheint den Tiefpunkt überwunden zu haben. In den letzten drei Partien kassierten die Innerschweizer nur einen Gegentreffer. Trainer Markus Babbel sieht darin Anzeichen einer Besserung. Die nächsten Spiele könnten dem FCL ermöglichen, Distanz zu den hinteren Tabellenränge zu bekommen. Nach Sion warten Duelle gegen GC und Vaduz.

Sions Trainer Didier Tholot ist der Formanstieg der Luzerner nicht entgangenen. Der Franzose sagt: «Die Luzerner sind klar zu schlecht klassiert. Jetzt haben sie eine gute Dynamik.» Die will nun auch er mit seinem Team in der Meisterschaft erlangen, selbst wenn im Wallis bereits jetzt jeder Fan vom Cup-Viertelfinal am Mittwoch gegen den FC Aarau redet.

Im Meisterrennen, das am letzten Wochenende etwas an Spannung gewonnen hat, dürfte sich der FC Basel keine Blösse geben. Der Leader gewann gegen Vaduz, das heute im St. Jakob-Park gastiert, alle sechs Super-League-Direktduelle mit einem Torverhältnis von 19:1. Auf den ersten Verfolger YB, der seit sieben Meisterschaftsspielen ungeschlagen ist und davon sechs gewonnen hat, wartet derweil eine schwierige Aufgabe im Berner Derby in Thun. (ram/si)



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Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

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Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

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