Sport

Super League, 21. Runde

Grasshoppers – Zürich 0:2

Sion – St.Gallen abgebrochen

Schiedsrichter Adrien Jaccottet steht mehrmals im Zentrum. Bild: KEYSTONE

Super League, 21. Runde

Eine starke Viertelstunde und ein umstrittener Platzverweis reichen dem FCZ für den Derby-Sieg – Spielabbruch in Sion wegen Schneefalls

Der FC Zürich holt sich im Derby gegen die Grasshoppers drei Punkte. Trotz einem Mann mehr überzeugen die Stadtzürcher nicht restlos, während die Hoppers nach der dritten Niederlage in Serie einer Minikrise entgegenschwimmen. In Sion wird die Partie gegen St.Gallen wegen Schneefalls abgebrochen.

21.02.15, 22:00 22.02.15, 15:19

GC – Zürich 0:2

>>> Hier gibt es die Highlights der Partie zum Nachlesen im Liveticker

– Grosschancen, harte Zweikämpfe und einen Platzverweis: Das 240. Zürcher Derby macht seinem Namen in der ersten Halbzeit alle Ehre. Obwohl noch keine Tore fallen, ist einiges los: Bereits nach einer Viertelstunde fliegt Michael Dingsdag nach einer versuchten Tätlichkeit vom Platz – ein harter Entscheid.

Michael Dingsdag muss schon früh in der Partie wieder unter die Dusche. Bild: KEYSTONE

GC spielt mit einem Mann weniger aber besser als zuvor und kann dem FCZ Paroli bieten. Amine Chermiti für den FCZ und Munas Dabbur auf GC-Seite vergeigen die grössten Chancen bis zum Pausentee.

– Auch im zweiten Durchgang starten die Hoppers besser, doch es sind die Stadtzürcher, die das Skore eröffnen: In der 52. Minute versenkt Asmir Kajevic eine Hereingabe vom mitgestürmten Verteidiger Alain Nef eiskalt. Es ist dies der erste Saisontreffer des Montenegriners.

– Und es kommt noch bitterer für das nominelle Heimteam: Zehn Minuten später pennt bei einem FCZ-Konter die gesamte GC-Hintermannschaft und Amine Chermiti kann nach einem Steilpass von Davide Chiumiento Torhüter Vaso Vasic umspielen und locker zum 2:0 einschieben.

Bleibt ganz cool: Amine Chermiti nach seinem Treffer zum 2:0. Bild: KEYSTONE

– Damit ist die Entscheidung gefallen, GC kann zu Zehnt nicht mehr und der FCZ will nicht mehr: Nach ein paar zähen Schlussminuten ist der Zürcher 2:0-Sieg im Trockenen.

Sion – St.Gallen 0:0 (abgebrochen)

– Beim Stand von 0:0 wird die Partie im Tourbillon nach 67 Minuten abgebrochen. Schiedsrichter Stephan Studer entscheidet sich wegen des dichten Schneefalls im Wallis zu diesem Schritt.

Stephan Studer bricht die Partie im dichten Schneegestöber nach einer guten Stunde ab. Bild: KEYSTONE

– «Die Sicherheit der Spieler war nicht mehr gewährleistet. Sie sind gerutscht, das Risiko von Verletzungen war zu gross», sagt der Westschweizer Referee gegenüber «Teleclub». Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und immer stärker werdendem Schneefall werden zusammenhängende Aktionen zunehmend Mangelware. Nach der gelben Karte gegen Mickaël Facchinetti, der bei normalen Umständen wohl den Ball und nicht den Gegenspieler getroffen hätte, entschied Studer dann, dem Treiben ein Ende zu setzen.

Die Spieler vom FC Sion zotteln vom eingeschneiten Platz. Bild: KEYSTONE

– St.Gallens Trainer Jeff Saibene wundert sich erst, dass die verbleibenden 23 Minuten nicht zu Ende gespielt wurden, sagt dann aber, er könne mit dem Entscheid leben und diesen nachvollziehen. Ob nur die restliche Spieldauer nachgeholt oder das komplette Spiel wiederholt wird, ist noch nicht klar. (twu/si)

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

Gestern. Chelsea vs. PSG. Ibrahimovic foult Oscar. Rote Karte. Rudelbildung. Rudelbildung! Gefühlte 45 Minuten Rudelbildung! 

Von den Junioren bis zum Erreichen des Champions-League-Niveaus spielen Profis ungefähr eine Zillion Spiele und erleben dabei eine Zillion strittige Szenen. Und in wie vielen Fällen hat der Schiedsrichter seine Meinung geändert? Nie.

Nie.

Fucking NIE!

Meiner zweijährigen Tochter brauche ich die Dinge zwischen zwei- bis fünfmal zu sagen, bis sie es begreift. Ein Hund …

Artikel lesen