Sport
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Super League, 31. Runde

Thun – Luzern 3:1 (0:1)

Vaduz – GC 2:4 (1:1)

Vaduz' Philipp Muntwiler, Mitte, spielt um den Ball mit GC's Charles Pickel, links und GC's Numa Lavanchy, rechts, am Super League Fussballspiel zwischen dem FC Vaduz und dem Grasshopper Club Zuerich, am Samstag, 6. Mai 2017 im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Michael Buholzer)

Vaduz rückt dem Abstieg in die Challenge League immer näher. Bild: KEYSTONE

Retten Millimeter und fünf Minuten den Ligaerhalt von Rekordmeister GC?

Was für ein Drama in Vaduz: Beim 4:2-Sieg von GC fällt das 1:1 der Zürcher, nachdem der Ball um Millimeter im Aus war und nachdem die Liechtensteiner das 2:1 erzielten, brauchte GC nur fünf Minuten, um die Partie zu drehen.



Vaduz – GC 2:4

– Die Lage für Vaduz spitzt sich am Tabellenende zu. Die Liechtensteiner verlieren gegen GC 2:4 und bleiben fünf Spieltage vor Schluss (mindestens) vier Zähler hinter dem rettenden Ufer.

– Dabei begann die Partie für Vaduz gut. In der 4. Minute traf Ex-Hopper Gonzalo Zarate zum 1:0. GC reagierte in der 30. Minute: Caio drückte einen Abpraller über die Linie. Allerdings war der Ball zuvor Millimeter hinter der Grundlinie, der Treffer hätte nicht zählen dürfen. Wie das Spiel wohl ohne diesen Entscheid geendet hätte? Aber ja, wir kennen es ja: Hätte, hätte, Fahrradkette.

– In der 58. Minute legte Vaduz nochmals vor. Albion Avdijaj erzielte das 2:1 per Kopf. Doch jetzt reagierte GC vehement: Ein Doppelschlag von Lucas Andersen (60. und 61. Minute) drehte die Partie, in der 65. Minute sorgte Milan Vilotic für die Entscheidung. Anderson übrigens verdoppelte in seinen besten Sekunden seiner GC-Zeit seine Saisontorausbeute.

– GC dürfte mit dem Sieg dem Abstiegskampf entronnen sein und liegt jetzt zehn Punkte vor Vaduz. Die Liechtensteiner dagegen brauchen bald ein Wunder.

GC's Lucas Andersen, links, jubelt mit GC's Munas Dabbur, rechts, und GC's Numa Lavanchy, Mitte, nach seinem 3-2 Tor gegen den FC Vaduz im Super League Fussballspiel zwischen dem FC Vaduz und dem Grasshopper Club Zuerich, am Samstag, 6. Mai 2017 im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Michael Buholzer)

Unglaublich: Lucas Andersen trifft innert wenigen Sekunden doppelt. Bild: KEYSTONE

Thun – Luzern 3:1

– Es war schon paradox, was da in der ersten Halbzeit abging: In der 35. Minute war das Torschussverhältnis 9:1 für Thun, der Spielstand 1:0 für Luzern. Marco Schneuwly hatte in der 12. Minute den Treffer erzielt.

– Thun kam bis dahin lediglich zu zwei Lattenknallern. Doch nach dem Seitenwechsel wurde Thun belohnt: Der aufgerückte Verteidiger Mickael Facchinetti gleich in der 52. Minute aus. Mit einem Doppelpack von Simone Rapp (76.) und Christian Fassnacht (78.) sicherten sich die Berner Oberländer gar den verdienten Sieg.

– Mauro Lustrinelli feiert damit nach drei Pleiten zum Auftakt seiner Trainerkarriere den dritten Sieg en suite. Thun weist schon 36 Punkte aus verabschiedet sich wohl aus dem Abstiegskampf. Luzern dagegen könnte morgen von Lugano vom Europa-League-Platz verdrängt werden.

Thuns Christian Fassnacht, links, gegen Luzerner Markus Neumayr, rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Luzern, am Samstag, 6. Mai 2017 in der Stockhorn Arena in Thun. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Thun setzt sich in strömendem Regen durch. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

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Die Telegramme

Vaduz - Grasshoppers 2:4 (1:1)
4637 Zuschauer. - SR Erlachner.
Tore: 4. Zarate 1:0 (Kukuruzovic) 1:0. 30. Caio (Andersen) 1:1. 58. Avdijaj (Kukuruzovic) 2:1. 60. Andersen (Dabbur) 2:2. 61. Andersen (Caio) 2:3. 65. Vilotic (Sigurjonsson) 2:4.
Vaduz: Siegrist; Borgmann, Konrad, Grippo, Göppel; Muntwiler (67. Turkes); Zarate (75. Mathys), Stanko (75. Ciccone), Hasler, Kukuruzovic; Avdijaj.
Grasshoppers: Mall; Bamert, Vilotic, Bergström, Antonov; Pickel, Sigurjonsson; Lavanchy, Andersen (80. Brahimi), Caio; Dabbur.
Bemerkungen: Vaduz ohne Costanzo, Pfründer, Kaufmann, Burgmeier, Jehle und Brunner (alle verletzt), Grasshoppers ohne Basic (verletzt). Verwarnungen: 31. Muntwiler (Foul). 58. Andersen (Foul). 65. Konrad (Foul). 81. Lavanchy (Foul).

Thun - Luzern 3:1 (0:1)
5477 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 12. Marco Schneuwly (Lustenberger) 0:1. 52. Facchinetti (Peyretti) 1:1. 76. Rapp (Tosetti) 2:1. 78. Fassnacht (Tosetti) 3:1.
Thun: Faivre; Glarner, Reinmann, Bürki, Facchinetti; Tosetti (89. Spielmann), Hediger, Lauper, Fassnacht; Sorgic (81. Geissmann), Peyretti (61. Rapp).
Luzern: Omlin; Grether, Knezevic, Costa, Lustenberger (61. Affolter); Haas (61. Juric), Neumayr (80. Rodriguez), Kryeziu, Schürpf; Marco Schneuwly, Ugrinic.
Bemerkungen: Thun ohne Ferreira, Bigler, Schindelholz und Bürgy (alle verletzt), Luzern ohne Lucas (verletzt). 27. Lattenschuss von Sorgic. 31. Omlin lenkt Kopfball von Fassnacht an die Latte. Verwarnung: 84. Geissmann (Foul).

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