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Roger Federers starkes Netzspiel war einer der grossen Unterschiede zu Grigor Dimitrov.
Bild: EPA/AAP

Federer nach dem Sieg über Dimitrov: «Ich habe in den wichtigen Momenten etwas besser serviert»

Roger Federer steht am ATP-Turnier in Brisbane in den Halbfinals. Der Titelverteidiger setzt sich in den Viertelfinals gegen den Bulgaren Grigor Dimitrov (ATP 28) 6:4, 6:7 (4:7), 6:4 durch.

08.01.16, 12:53 08.01.16, 13:26

Gegen den Bulgaren zeigte Federer über weite Phasen der Partie eine gute Leistung und knüpfte an den Auftritt des Vortags gegen den Deutschen Tobias Kamke an. Ein schwaches Tiebreak kostete Federer den zweiten Satz, nachdem er zuvor sein einziges Break kassiert, einen 3:5-Rückstand aber wieder aufgeholt hatte. Für Dimitrov war es der erste Satzgewinn im vierten Vergleich mit Federer.

Federer holt den Sieg, Dimitrov den schönsten Punkt der Partie.
YouTube/Brisbane International

Die Entscheidung zugunsten Federers fiel im fünften Game des dritten Satzes, als dem Baselbieter das Break gelang. Nach gut zwei Stunden Spielzeit verwertete er bei eigenem Aufschlag seinen vierten Matchball, nachdem er die ersten drei Chancen bei Service des Bulgaren noch ausgelassen hatte.

Das letztlich knappe Resultat täuscht etwas. Während Dimitrov seine einzige Breakchance der Partie gleich nutzte, verwertete Federer nur drei seiner insgesamt elf Möglichkeiten. Vor allem im ersten und im dritten Satz servierte der Weltranglisten-Dritte sehr gut, am Netz war er bei 27 von 35 Versuchen erfolgreich.

Federer gibt nach der Partie mit einem Lächeln Autogramme.
streamable

Dominic Thiem und nicht Marin Cilic heisst der nächste Gegner

Nächster Gegner der Weltnummer 3 ist am Samstag der Österreicher Dominic Thiem, gegen den Federer noch nie gespielt hat. Die Nummer 20 des Rankings schlug etwas überraschend den Kroaten Marin Cilic 2:6, 7:6 (7:4), 6:4. Gegen den Niederösterreicher spielt Federer um seinen dritten Final-Einzug bei seiner dritten Teilnahme in Brisbane.

2014 war der Baselbieter im Final Lleyton Hewitt unterlegen, im vergangenen Jahr besiegte er im Endspiel den Kanadier Milos Raonic. Dieser trifft in im zweiten Halbfinal auf Bernard Tomic, der den Japaner Kei Nishikori, die Nummer 2 des Turniers, in drei Sätzen eliminierte. (zap/sda)

Roger Federers Major-Titel – ALLE Grand-Slam-Titel des Schweizer Tennisstars

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Federer wird König von 60 Millionen Tennisspielern: «Ich bin der, den es zu schlagen gibt»

2. Februar 2004: Roger Federer steigt erstmals auf den ATP-Thron und wird mit dem Sieg beim Australian Open im zweiten Anlauf die 23. Weltnummer 1 der Welt. Da konnte noch niemand ahnen, dass der Baselbieter (bisher) 302 Wochen als König regieren wird.

Roger Federer kommt im Sommer 2003 so richtig in der Weltspitze an. Den ersten Grand-Slam-Titel gewinnt er in Wimbledon. Rund einen Monat später bietet sich ihm die erste Chance, Weltnummer 1 zu werden. Im Direktduell mit Andy Roddick bietet sich ihm im Halbfinal von Montreal die Chance auf den Thron. Ein Sieg würde reichen. Nach einem 4:6 und 6:3 führt der Schweizer im Entscheidungssatz 4:2, verliert aber mit 6:7 im Tiebreak. Der Amerikaner gewann den Titel und blieb die Nummer 1. 

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