Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Davis Cup, 1. Runde

P. Lorenzi vs. M. Chiudinelli 7:6 6:3 4:6 5:7 7:5

A. Seppi vs. H. Laaksonen 7:5 7:6 3:6 6:3

Trotz heroischem Comeback: Chiudinelli nach 3 Matchbällen bezwungen – auch Laaksonen verliert



Marco Chiudinelli (ATP 146) war nach den Absagen von Roger Federer und Stan Wawrinka noch unsere grösste Hoffnung, um Italien in Bedrängnis zu bringen. Tatsächlich brachte er Italien zum wanken, doch Paolo Lorenzi (ATP 54) fiel nicht und siegt nach drei abgewehrten Matchbällen in 4:43 Stunden 7:6 (16:14), 6:3, 4:6, 5:7, 7:5. Im zweiten Spiel wehrt sich Henri Laaksonen gegen Andreas Seppi ebenfalls stark, doch am Ende reicht es nicht für den Coup. Der Schweizer verliert 5:7, 6:7 (4:7), 6:3, 3:6. 

Im ersten Durchgang konnte der Basler beim 6:7 gut mithalten. Erst mit 14:16 musste er sich im Tiebreak geschlagen geben. Dabei vergab der Schweizer zuvor unter anderem zwei Satzbälle bei eigenem Aufschlag.

Der Schweizer Marco Chiudinelli in Aktion waehrend der Einzelbegegnung gegen den Italiener Paolo Lorenzi in der ersten Runde des Davis Cups zwischen Italien und der Schweiz, im Teatro Rossini in Pesaro, Italien, am Freitag, 4. Maerz 2016. Das Schweizer Davis Cup Team trifft vom 4. bis 6. Maerz 2016 auswaerts auf Italien. (KEYSTONE/TI-PRESS/Gabriele Putzu)

Marco Chiudinelli: Der Aussenseiter wehrt sich nach Kräften – aber es reicht doch nicht ganz.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Satz 2 ging 3:6 verloren, doch im dritten Durchgang kämpfte sich Chiudinelli zurück. Beim Stand von 4:5 wehrte Lorenzi erst zwei Satzbälle in Serie ab, aber den dritten Breakball nutzte Chiudinelli zum 6:4. Nach 3:28 Stunden war das Comeback definitiv Tatsache: Der Schweizer holte sich den vierten Satz mit 7:5.

Die Überraschung verpasst Chiudinelli im Entscheidungssatz hauchdünn. Beide Akteure sind da längst an oder über ihren Grenzen und müssen sich immer wieder pflegen lassen. Nach 4:22 Stunden serviert der 34-jährige Schweizer zum Sieg, gibt seinen Service aber zu Null ab. Als Chiudinelli danach drei Matchbälle in Serie versemmelt und Lorenzi zum 5:5 ausgleichen lassen muss, ist die Luft draussen: Lorenzi schafft gleich noch ein Break und macht den Sack nach 4:43 Stunden und dem dritten Matchballmit 7:6, 6:3, 4:6, 5:7, 7:5 zu.

Anschliessend nutzte auch Laaksonen (ATP 174) gegen Andreas Seppi (ATP 40) seine Chancen viel zu wenig. Im ersten Satz vergab der Schweizer, der vor einem Jahr in Belgien noch beide Einzel in fünf Sätzen gewonnen hatte, alle drei Breakchancen, während der Südtiroler seine einzige Möglichkeit zum 7:5 gleich nutzte. Auch im zweiten Durchgang führte der couragiert aufspielende Laaksonen mit einem Break, erst im dritten konnte er einen Vorsprung ins Ziel bringen. Letztlich setzte sich jedoch der deutlich erfahrenere Seppi in knapp drei Stunden 7:5, 7:6 (7:4), 3:6, 6:3 durch. Schwacher Trost für Laaksonen: Er hatte nur drei Punkte weniger gewonnen als der Italiener – aber eben die falschen.

Damit liegt die Schweiz nach dem ersten Tag 0:2 im Rückstand und muss das Doppel vom Samstag und beide Einzel am Sonntag gewinnen, um noch in die Viertelfinals einzuziehen. Ansonsten gehts im September wieder einmal gegen den Abstieg. (fox/sda)

Der Schweizer Henri Laaksonen waehrend der Einzelbegegnung gegen den Italiener Andreas Seppi in der ersten Runde des Davis Cups zwischen Italien und der Schweiz, im Teatro Rossini in Pesaro, Italien, am Freitag, 4. Maerz 2016. Das Schweizer Davis Cup Team trifft vom 4. bis 6. Maerz 2016 auswaerts auf Italien. (KEYSTONE/TI-PRESS/Gabriele Putzu)

Leider reicht es auch für Henri Laaksonen nicht zum Coup.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Ich bin stolz, mit 37 noch so konkurrenzfähig zu sein»

Mit der Halbfinal-Niederlage an den ATP Finals am Samstag gegen Alexander Zverev endete Roger Federers Tennisjahr. Danach zog er Bilanz.

Wie beurteilen Sie ihre Leistung gegen Zverev?Roger Federer: «Ich denke, ich habe den Ball mehrheitlich nicht dahin bekommen, wo ich wollte. Ich habe das Gefühl, ich könnte besser spielen. Vielleicht hatte das ja auch mit seinem Spiel zu tun. Vielleicht konnte ich ihn auch nicht genug in Bedrängnis bringen.»

Die Saison ist nun für Sie zu Ende. Wie würden Sie sie bewerten?«Sampras sagte einmal: Jedes Jahr mit einem Grand-Slam-Titel ist ein gutes Jahr. Ich startete in Australien super und kann …

Artikel lesen
Link to Article