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Roger Federer of Switzerland leaves the court after his defeat by Nick Kyrgios of Australia at the end of their match at the Madrid Open tennis tournament in Madrid, Spain, May 6, 2015. REUTERS/Susana Vera

Roger Federer musste in Madrid früh seine Sachen packen. Bild: SUSANA VERA/REUTERS

Federer kassiert zum dritten Mal den «hölzernen Löffel» – was es mit dem Schandpreis auf sich hat



Roger Federer spielt morgen in der zweiten Runde von Rom gegen Pablo Cuevas. Es geht für ihn dabei auch darum, die Pleite von Madrid vergessen zu machen. In Spaniens Hauptstadt schied er bekanntlich im ersten Spiel aus.

Doch damit nicht genug der Schmach. Aufgrund des Turnierverlaufs wurde der Maestro zum «schlechtesten Spieler des Turniers». Dieser wird inoffiziell mit dem «Wooden Spoon», dem hölzernen Löffel, ausgezeichnet. «Verdient» hat ihn Federer, weil sein Bezwinger in der nächsten Runde ausschied und sich dies bis zum Finalspiel so fortsetzte: 

ATP Madrid Wooden Spoon

Federers Weg zum «Wooden Spoon» in Madrid: Er verliert gegen Kyrgios, dieser gegen Isner, dieser gegen Berdych, dieser gegen Nadal, dieser gegen Murray (nicht im Bild).

Der «Wooden Spoon» ist vor allem in Commonwealth-Ländern bekannt und wird dort auch im Rugby oder Cricket verteilt. Im Tennis ist er teilweise auch als «Anti Slam» bekannt. Für Federer war es übrigens nicht das erste Mal, dass ihm die zweifelhafte Ehre zuteil wurde.

wooden spoon

Der letzte «Wooden Spoon» aus dem Rudersport im Jahr 1910. bild: Wikipedia

Der 17-fache Grand-Slam-Sieger schaffte das «Kunststück» auch 2000 in Indianapolis (James Sekulov – Gianluca Pozzi – Jewgeni Kafelnikov – Tim Henman – Marat Safin – Gustavo Kuerten) und 2004 in Cincinnati (Dominik Hrbaty – Jonas Björkman – Fabrice Santoro – Tommy Robredo – Lleyton Hewitt – Andre Agassi). Wie in Madrid war der Baselbieter auch damals als Nummer 1 gesetzt. 

Anti Slam Wooden Spoon

Die «Gewinner» des «Wooden Spoon» bei Grand-Slam-Turnieren seit 1990. Marat Safin (2004) ist bisher der einzige Major-Sieger, der auch den «Anti Slam» geholt hat.

Im Vergleich mit den anderen drei der «Big Four»-Spieler hat Federer mit dem «Löffel» in Madrid zu Rafael Nadal aufgeschlossen (2005 in Auckland, 2014 in Halle, 2015 in Doha). Andy Murray erwischte es bisher einzig 2007 in Hamburg, Novak Djokovic «fehlt» die Trophäe noch im Vitrinenschrank. (fox)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sean_Penner 12.05.2015 13:58
    Highlight Highlight Gratuliere, watson hat /r/tennis entdeckt. Hatte schon länger das Gefühl dass Ihr den meisten Inhalt nur nach "copy/paste-Prinzip" erschafft. Irgendwie schade; dafür brauchts kein weiteres Newsportal. Sonst kann man auch gleich 20min lesen.
  • Fountain Pen 12.05.2015 12:31
    Highlight Highlight Immerhin ein Preis gewonnen
  • AJACIED 12.05.2015 11:15
    Highlight Highlight Nole wird diesen Preis nicht bekommen.
    • AJACIED 12.05.2015 14:58
      Highlight Highlight Waren ja klar die minus Zeichen Hahahaha
      Mann oh Mann

«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.

In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …

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