Sport

ATP-250-Turnier in Queen's, Halbfinals

G. Dimitrov – S. Wawrinka 6:2, 6:4

R. Stepanek – F. Lopez 7:6 (9:7), 6:4

Stan Wawrinka of Switzerland plays a return to Marinko Matosevic of Australia during their Queen's Club grass court championships quarterfinal tennis match in London, Friday, June 13, 2014. (AP Photo/Sang Tan)

Stan Wawrinka muss sich seinen ersten Rasen-Titel abschminken. Bild: Keystone

ATP-Turnier in Queen's

Wawrinka scheitert im Halbfinal an Scharapowa-Freund Dimitrov

Stanislas Wawrinka muss weiter auf seinen ersten Titel auf Rasen warten. Der topgesetzte Romand verliert im Halbfinal gegen den Bulgaren Grigor Dimitrov nach etwas mehr als einer Stunde 2:6, 4:6. 

14.06.14, 15:50 14.06.14, 20:21

Stanislas Wawrinka hat den Einzug in den Final von Queens deutliche verpasst. Der Romand konnte gegen den Freund von Maria Scharapowa nicht an seine guten Leistungen aus dem Viertelfinal anknüpfen. In den drei Runden zuvor hatte Wawrinka bei eigenem Aufschlag nie etwas anbrennen lassen. Keinen einzigen Breakball musste er bis zum Duell gegen Dimitrov abwehren. 

Im Halbfinal funktionierte sein Service allerdings nicht wie gewünscht und auch beim Verwerten seiner Chancen zeigte sich die Weltnummer 3 zu nachlässig. Keinen seiner vier Breakbälle konnte er ausnützen.

Das Racket muss leiden

Ganz anders Dimitrov: Der Bulgare, dem viele dereinst den Sprung an die Spitze der Weltrangliste zutrauen, zeigte für einmal sein ganzes Können. Der Osteuropäer spielte variantenreich, war laufstark und scheute das Risiko nicht. Er schlug gut auf, servierte insgesamt neun Asse und machte fast keine Fehler. Zwei Breaks im ersten Satz und eines im zweiten reichten für den ungefährdeten Sieg.

Wawrinka verpasste den Einzug in seinen zweiten Final auf Rasen nach s'Hertogenbosch im letzten Jahr. Übernächste Woche tritt er ohne allzu grossen Druck in Wimbledon an, wo er bei seinen letzten vier Teilnahmen nur eine Partie gewinnen konnte. (pre/si)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Immer mehr leere Plätze – die ATP-Finals und die Angst vor der Zeit ohne Federer und Nadal

Die Tenniswelt nach der Ära der grossen Fünf: Die ATP Finals bekommen diese Woche einen Vorgeschmack darauf. Und es ist kein schönes Bild. Nie blieben in der O2 Arena so viele Plätze leer.

Novak Djokovic ist in London omnipräsent. Zumindest, wenn man mit der U-Bahn in der O2 Arena ankommt. Gleich dutzendfach wirbt Lacoste mit seinem Konterfei an Wänden, Decken und Rolltreppen. «Christmas Crocodiles» nennt sich die Kampagne in Anlehnung an das Logo der französischen Traditionsmarke. In der Realität fehlt Djokovic an den ATP Finals, nachdem der fünffache Masters-Champion seine Saison nach Wimbledon abbrechen musste. Genauso wie Titelverteidiger Andy Murray, Stan Wawrinka, Kei …

Artikel lesen