Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Basel Swiss Indoors, Spiele vom Mittwoch

S. Wawrinka – I. Karlovic 6:3, 6:7, 4:6 
M. Chiudinelli – M. Cilic ​3:6, 6:7
​R. Nadal – G. Dimitrov 6:4, 4:6, 6:3

Switzerland's Stan Wawrinka reacts during his match against Ivo Karlovic of Croatia at the Swiss Indoors ATP men's tennis tournament in Basel, Switzerland October 28, 2015.   REUTERS/Arnd Wiegmann

Zum vierten Mal in Folge scheitert Wawrinka bei den Swiss Indoors bereits in der ersten Runde.
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Er wird den Basel-Fluch einfach nicht los: Wawrinka verliert gegen Karlovic und scheidet erneut in der ersten Runde aus

Stan Wawrinka scheitert zum vierten Mal in Folge bei den Swiss Indoors in der 1. Runde. Der Waadtländer verliert gegen den Kroaten Ivo Karlovic mit 6:3, 6:7 (2:7), 4:6.

28.10.15, 20:18 29.10.15, 07:20


Hier geht es zum Liveticker der Partie

Fast anderthalb Sätze lang sah es für Wawrinka sehr gut aus. Der Weltranglisten-Vierte aus Lausanne nahm dem 2,11 m grossen Karlovic im ersten Satz den Service zum 3:1 ab und verteidigte den Vorteil unter anderem dank zwei abgewehrten Breakbällen im letzten Game.

Das Spiel in einem Tweet

Im letzten Satz fand Stan kein Mittel mehr gegen die Aufschläge von Karlovic. 
gif: srf

Karlovic, mit über 10'300 Assen der Rekordhalter der Kategorie, schlug zunächst nicht so unwiderstehlich auf, wie man das von ihm auch schon gesehen hat. Nur jeder zweite erste Service fand ins Ziel und wenn der Kroate über den zweiten gehen musste, machte Wawrinka in über der Hälfte der Fälle den Punkt. Der Australian-Open-Champion 2014 und French-Open-Sieger 2015 zog im zweiten Umgang sofort auf 2:0 davon und schien einem ungefährdeten Erfolg entgegen zu steuern.

Karlovic gelingt die Wende im zweiten Satz. 
gif: srf

Doch weit gefehlt: Karlovic steigerte sich in seiner Paradedisziplin (21 Asse) und setzte Wawrinka nun auch bei dessen Service vermehrt unter Druck. Er schaffte das Rebreak zum 3:3. Den Tiebreak entschied er mit 7:2 sicher für sich und setzte seinen Lauf im Entscheidungssatz gleich fort, mit Hilfe von Wawrinka. 

Wawrinka verliert im Tiebreak die Nerven.
gif: srf

Dieser zeigte im dritten Umgang ein schwaches erstes Servicegame mit einem Doppelfehler und drei Fehlschläge mit der Vorhand. Das Break konnte er nicht mehr wettmachen.

Wawrinka schwächelt gleich im ersten Aufschlagspiel im dritten Satz. 
gif: srf

Wawrinka bleibt in Basel damit glücklos. Der Australian-Open-Champion 2014 und French-Open-Sieger 2015 hat nun fünfmal in Folge in der St.Jakobshalle verloren, wenn man die Halbfinal-Niederlage gegen Roger Federer 2011 dazu zählt. Gegen Nikolaj Dawydenko 2012, Edouard Roger-Vasselin 2013 und Michail Kukuschkin vor zwölf Monaten war er ebenfalls in der 1. Runde gescheitert. 

Chiudinelli scheitert knapp an Cilic

Der zweite Schweizer, der am Mittwoch im Einzel im Einsatz stand, musste sich ebenfalls einem Kroaten geschlagen geben. Marco Chiudinelli unterlag trotz einer guten Vorstellung Marin Cilic 3:6, 6:7 (3:7). Das einzige Break der Partie kassierte Chiudinelli gleich bei seinem ersten Servicegame zum 0:2. Es ist die Entscheidung im ersten Satz. Danach hält der Weltranglisten-313. mit dem um 300 Plätze besser klassierten US-Open-Sieger 2014 exzellent mit, steht zweimal nur zwei Punkte vor dem Gewinn des zweiten Satzes. Doch einen Breakball kann er sich über die gesamte, anderthalb Stunden dauernden Partie nicht erspielen.

28.10.2015; Basel; Tennis - Swiss Indoors 2015; Marco Chiudinelli (SUI)
(Steffen Schmidt/freshfocus)

Chiudinelli verliert trotz guter Vorstellung gegen Cilic. 
Bild: Steffen Schmidt/freshfocus

Zum dritten Mal in Folge scheitert Chiudinelli damit bei den Swiss Indoors in der 1. Runde. Sein bestes Resultat erreichte der 34-Jährige, der zum zehnten Mal in Folge im Hauptturnier des Basler Events stand, mit der Halbfinal-Qualifikation 2009. (ndö/si)

Trösterli für Wawrinka: So zeigt sich seine angebliche Flamme Donna Vekic auf Instagram

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Federer vor dem Saison-Schlussspurt: «Bin da, wo ich sein möchte»

Morgen Mittwoch startet Roger Federer als Titelverteidiger ins Masters-1000-Turnier in Schanghai – und ist gegen Daniil Medwedew gleich gefordert. Die Form sei aber gut, versichert der 37-jährige Basler.

Bereits sind wieder fünf Wochen vergangen seit Roger Federers letztem Ernstkampf. Er endete mit der überraschenden Achtelfinalniederlage im US Open gegen John Millman, die damalige Nummer 55 der Weltrangliste, enttäuschend. In Schanghai muss der Weltranglistenzweite nun gleich aus dem Stand heraus bereit sein, denn nach einem Freilos trifft er am Mittwoch (ca. 13.30 Uhr Schweizer Zeit) erstmals auf den aufstrebenden Russen Daniil Medwedew. Die aktuelle Nummer 22 der Welt verblüffte letzte …

Artikel lesen