Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Belinda Bencic, of Switzerland, returns to Elina Svitolina, of Ukraine, during the Family Circle Cup tennis tournament in Charleston, S.C., Thursday, April 3, 2014. (AP Photo/Mic Smith)

Stretching zahlt sich aus: Bencic in Charleston eine Runde weiter. Bild: AP/FR2 AP

Tennis-Premiere

Bencic zieht erstmals in ein WTA-Viertelfinal ein

04.04.14, 00:44 04.04.14, 11:17

Der Höhenflug von Belinda Bencic beim WTA-Turnier in Charleston, South Carolina (USA), hält an. Die Ostschweizerin gewann gegen die Ukrainerin Jelina Switolina nach knapp zwei Stunden Spielzeit in drei Sätzen 6:7 (4:7), 6:4 und 6:1. 

Eines Tages wird Bencic mit Stolz auf das mit 710'000 Dollar dotierte Sandplatzturnier in Amerika zurückblicken. In der ersten Saison als Profi gelang der Schweizer Tennishoffnung bereits im April der Vorstoss in die Viertelfinals – damit hätte wohl niemand so früh gerechnet. 

Nach drei überstandenen Qualifikationsrunden und den Siegen gegen die Top-30-Spielerin Maria Kirilenko (Russ) und Marina Erakovic (Neus) gelang der 17-jährigen Weltnummer 140 gegen die 19-jährige Switolina (WTA 35) der nächste Coup. In der Runde der letzten acht trifft die Junioren-Weltmeisterin 2013 nun heute Freitag erstmals in ihrer Karriere auf die 26-jährige Italienerin Sarah Errani; die Weltnummer 11 ist in Charleston als Nummer 3 gesetzt. 

Nervöser Beginn Bencics

Bencic begann nervös und gab gleich zum Auftakt der Partie den Aufschlag ab. Von diesem frühen Tiefschlag erholte sich die St. Gallerin erstaunlich rasch und realisierte mit dem ersten Breakball das 2:2. Weil beide Spielerinnen keine Schwächen mehr zeigten, musste das Tiebreak die Entscheidung bringen. 

Dort behielt Switolina, der derzeit bestklassierte Teenager, mit 7:4 das bessere Ende für sich. Im zweiten und dritten Satz änderte sich das Bild wesentlich. Mit der Wut des verlorenen ersten Durchgangs im Bauch dominierte Bencic die Partie und ging rasch 3:0 in Führung.

Diesen Vorteil gab sie trotz eines Breaks nicht mehr aus der Hand. Im dritten Satz zog die Rechtshänderin davon, während Switolina den Tritt überhaupt nicht mehr fand. Bencic hatte leichtes Spiel und realisierte mit dem ersten Matchball den ruhmvollen Sieg. (kad/si)

Elina Svitolina, of Ukraine, reacts to a point during a match against Belinda Bencic, of Switzerland, during the Family Circle Cup tennis tournament in Charleston, S.C., Thursday, April 3, 2014. (AP Photo/Mic Smith)

Nichts zu machen für Jelina Switolina gegen Belinda Bencic. Bild: AP/FR2 AP



Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Schäm Dich, Serena Williams! Der Sexismus-Vorwurf ist völlig absurd

Naomi Osaka gewinnt als erste Japanerin und mit nur 20 Jahren ein Grand-Slam-Turnier. Doch ihr ganz grosser Durchbruch wird immer auch die Geschichte einer Entgleisung sein. Jener von Serena Williams, einer der Besten der Geschichte. Was Sie sich leistete, ist beschämend.

Sie werde weiter kämpfen für die Rechte der Frauen, für die Gleichberechtigung, sagte Serena Williams nach ihrer Niederlage im Final der US Open und erntete dafür Applaus. Dass Schiedsrichter Carlos Ramos gleich drei Regelübertretungen bestraft hatte, bewertete sie als «sexistisches Statement», weil der Portugiese das bei einem Mann nie getan hätte. Diese Aussage war nicht nur hypothetisch, sondern auch in jeglicher Hinsicht falsch.

Williams' Coach gab unumwunden zu, dass er gecoacht hatte. …

Artikel lesen