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Dritter Turniersieg in Rotterdam: Federer mit dem Siegerteller. Bild: AP

So lange bleibt Roger Federer nun mindestens die Nummer 1 der Welt

Roger Federer krönt eine emotionale Woche in Rotterdam mit dem 97. Turniersieg seiner Karriere. Im Final setzt sich die neue Weltranglisten-Nummer 1 problemlos in weniger als einer Stunde gegen Grigor Dimitrov durch.

18.02.18, 18:51 19.02.18, 07:52


6:2, 6:2 heisst es im Duell zwischen Roger Federer und Grigor Dimitrov – nach bloss 54 Minuten. Während der Bulgare nur ganz zu Beginn mithalten kann, agiert der Maestro auf konstant hohem Niveau. So gerät der Sieg nie in Gefahr.

Der Matchball: Federer ist Turniersieger.

Etwas mehr als 400'000 Euro bringt Federer der Turniersieg in Rotterdam ein, wobei in der holländischen Hafenstadt die Weltranglistenpunkte für ihn von weitaus grösserer Bedeutung waren. Er erspielte sich dank den 500 Punkten für den Turniersieg einen Vorsprung von 345 Zählern auf Rafael Nadal. Das bedeutet, dass der Schweizer auch dann die Nummer 1 bleibt, wenn sein erster Verfolger Ende Monat bei der geplanten Rückkehr auf die Tour das Turnier im mexikanischen Acapulco gewinnen würde.

Mindestens bis nach dem Masters 1000 von Indian Wells, also bis am 18. März, wird Federer die Nummer 1 der Welt sein. In der kalifornischen Wüstenstadt, wo er im letzten Jahr das Turnier dank dem Finalsieg gegen Stan Wawrinka für sich entschieden hat, wird er seinen nächsten Auftritt auf der ATP-Tour haben. Auf eine Teilnahme am Turnier in Dubai verzichtet er.

Federer posiert 2017 in Indian Wells mit der Siegertrophäe. Bild: AP

Nächstes Ziel: 100 Turniersiege

Mit seinen mittlerweile 97 Turniersiegen nähert sich Federer der 100er-Marke, die er sich (vorerst) als Ziel gesetzt hat. Und der Rekord von Jimmy Connors, der in seiner Karriere 109 ATP-Titel gewinnen konnte, scheint ebenfalls nicht unerreichbar, zumindest wenn sich der 36-Jährige weiterhin in der Form der letzten Monate präsentiert. Federer steht nach zwei Turnieren und zwölf Siegen in diesem Jahr immer noch makellos da.

Federers Sieger-Rede in Rotterdam.

«Es war eine grossartige Woche», resümierte Federer bei der Siegerehrung. «Ich werde diese Woche nie mehr vergessen.» Am Mittwoch hatte er seinen ersten Match bestritten, sich mit drei Erfolgen den Vorstoss an die Weltranglistenspitze gesichert, und am Wochenende zeigte er seine zwei besten Leistungen, um den Trip nach Rotterdam auf bestmögliche Weise zu beenden. Er gewann das Turnier zum dritten Mal nach 2005 und 2012. (ram/sda)

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Video: srf

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dario Pandi 18.02.2018 21:35
    Highlight Es waren doch mit dem Hopman-Cup in Perth bereits 3 Turniere dieses Jahr? :)
    3 16 Melden
    • Ralf Meile 18.02.2018 21:43
      Highlight Der Hopman-Cup ist ein Showturnier, das nicht für die Weltrangliste zählt.
      65 2 Melden
  • Illuminati 18.02.2018 20:23
    Highlight Ja den Rekord von Jimmy Connors (109 Turniersiege) zu knacken wird wohl noch sein grösstes Ziel sein und wenn er dies schafft mannomann was wäre das für ein Moment.
    122 6 Melden
    • Mia_san_mia 18.02.2018 21:58
      Highlight Ja das wäre echt geil.
      33 5 Melden
  • Zeit_Genosse 18.02.2018 20:03
    Highlight Alles Roger
    96 5 Melden
  • Radiochopf 18.02.2018 19:58
    Highlight Ich fand es ja ehrlich gesagt nicht so toll, dass er überhaupt in Rotterdam angetreten ist aber seine Spielfreude und Leistung war überragend!
    12 123 Melden
    • Raembe 18.02.2018 20:16
      Highlight Er nahm daran Teil um die Nr 1 zu werden, was findest du daran schlecht?
      145 3 Melden
    • Capoditutticapi 18.02.2018 20:49
      Highlight Rafa Nadal bist es du?
      164 7 Melden
    • Luzi Fair 19.02.2018 05:56
      Highlight Schade dass der egoistische Roger unseren Olympioniken unbedingt die Show stehlen musste...
      #blitzgewitter
      3 16 Melden
    • Radiochopf 19.02.2018 09:04
      Highlight 1. ich bin ein grosser RF Fan und wollte sicher das er die Nummer 1 wird, aber mir war es lieber das er Wimbledon nochmals gewinnt.. hätte ja sein können das er sich in Rotterdam verletzt wie 2017 in Montreal und dann weder Nummer 1 ist und dan aufhören muss..

      2. bin ich sehr überrascht das ihm die Nummer 1 wirklich so wichtig war.. im letzten Jahr hat das anders geklingt als er es noch verpasst hatte..
      6 9 Melden
    • Raembe 19.02.2018 09:15
      Highlight Zu Punkt 1: Verletzen kann er sich überall.

      Zu Punkt 2: Interessen können sich ändern.
      15 1 Melden

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