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Roger Federer jubelt mit Schweizer Fahne und Marco Chiudinelli. Bild: KEYSTONE

Federer nach dem erlösenden Sieg

«Wir werden sicher nicht antreten, um zu verlieren. Das ist klar»

Roger Federer hat für die Schweiz mit einem hochverdienten Dreisatzsieg gegen Fabio Fognini den Einzug in den Davis-Cup-Final klar gemacht. Nach einer kurzen Feier will er sich auf das nächste grosse Ziel konzentrieren.

14.09.14, 17:21 14.09.14, 17:55

Die Erleichterung war Roger Federer nach dem verwandelten Matchball anzusehen. Er strahlte nach dem 6:2, 6:3, 7:6-Sieg gegen Fabio Fognini über beide Backen, machte ein paar Luftsprünge und lief danach schnurstracks zur Bank, um mit seinen Teamkollegen den Einzug in den Davis-Cup-Final zu feiern. 

«Wir haben hart dafür gekämpft», sagte Federer nach der Partie. «Jetzt freuen wir uns auf den Final. Wir werden sicher nicht antreten, um zu verlieren. Das ist klar.» Am Abend wollen die Schweizer ihren Erfolg erstmal geniessen. «Wir werden jetzt ein wenig feiern, aber danach konzentrieren wir uns auf die nächsten Aufgaben. Wir werden im Final bereit sein.»

Federers Jubel nach dem Matchball. Bild: DENIS BALIBOUSE/REUTERS

Mit Frankreich wartet dort ein schwieriger Gegner. Für Federer kein Problem: «Im Final gibt es keine einfachen Gegner mehr. Wir haben keinen Heimvorteil und sie können den Belag, das Stadion und die Bälle wählen. Sie sind sicher im Vorteil.»

Aller Voraussicht nach findet der Final (vom 21. bis 23. November) im Fussball-Stadion des OSC Lille statt. Die neue Multifunktions-Arena kann dank schliessbarem Dach in ein 20'000 bis 30'000 Zuschauer fassendes Tennis-Stadion verwandelt werden. 

Schon einmal im Fussballstadion gespielt

Für Federer ist das nicht Neues: «Ich habe schon einmal eine Davis-Cup-Begegnung in einem Fussballstadion erlebt. In Arnheim gegen Holland. Ich weiss nicht, wie intim es werden wird. Die Stimmung wird vielleicht ein bisschen leiden.»

Federer und seine Teamkollegen nach dem 3:2-Sieg im Gerledome von Arnheim 2003. Bild: KEYSTONE

Dass im Final Frankreich wartet, freut den «Maestro». Das wird sicher super. Die Franzosen haben super Tennisfans. Ich habe dort schon viele schöne Siege feiern können, beispielsweise in Roland Garros. Deshalb passt das schon, dass wir auf sie treffen.»

Für Federer ist der Kampf um die hässlichste Salatschüssel der Welt die Chance seinem Palmarès einen der letzten grossen Titel, der ihm noch fehlt, hinzuzufügen. «Der Finaleinzug ist ein grosser Moment fürs Schweizer Tennis und auch für mich selber. Alle erinnern sich noch an 1992, als die Schweiz mit Marc Rosset und Jakob Hlasek zum letzten Mal dabei war.»



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