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Bencic bei der Siegerehrung in Toronto. Bild: WARREN TODA/EPA/KEYSTONE

Kein schlechtes Sackgeld für eine 18-Jährige: Belinda Bencic ist in der Pole-Position für einen Mega-Bonus von 1 Million Dollar

Eine herrliche Szene: Als Belinda Bencic in Toronto vom saftigen «US Open Series Bonus» erfährt, fällt ihr die Kinnlade herunter. Irgendwie verständlich, denn die 18-Jährige könnte sich auf der Tour in Nordamerika ein goldenes Händchen verdienen. 

18.08.15, 18:02 18.08.15, 18:14
Nik Dömer
Nik Dömer

Bereits für ihren Triumph in Toronto hat Belinda Bencic knapp eine halbe Million Dollar kassiert. Somit ist der Sieg nicht nur in sportlicher, sondern auch in finanzieller Hinsicht der grösste Erfolg in der noch jungen Karriere der 18-Jährigen. 

Bild: AP/CP

1 Million Dollar Bonus

Nun ist die Ostschweizerin gar in der Pole-Position für einen noch attraktiveren Bonus. Die Profis können nämlich im Verlauf der US Open Series Punkte sammeln, die am Ende beim Grand Slam in Flushing Meadows zu einer noch höheren Preisgeldausschüttung führen. Zu der Serie gehören alle acht Turniere der ATP und WTA Tour, die in den fünf Wochen vor dem US Open in Nordamerika ausgetragen werden.  

So wird der Bonus verteilt. quelle: Wikipedia. 

Der Gewinnerin dieser Serie, die Belinda Bencic nun vor Angelique Kerber anführt, winkt bei einem Sieg an den US Open eine Million Dollar Bonus.

Der aktuelle Zwischenstand bei der Bonus Challenge. quelle: http://www.emiratesusopenseries.com/

Offenbar hat Pretty Belinda gar nichts davon gewusst. Dementsprechend reagiert sie völlig verdutzt, als sie bei der Siegerehrung in Toronto davon erfährt. Ein unbezahlbarer Anblick: 

Belinda Bencic erfährt von dem US Open Series Bonus.

So werden die Punkte verteilt:

Alle Spieler müssen mindestens an zwei Turnieren der Serie Punkte erzielen, um für einen Top-3-Platz in der Gesamtwertung berücksichtigt zu werden. Wenn ein Spieler bei drei Turnieren gepunktet hat, werden alle Punkte verdoppelt. 

So werden die Punkte verteilt.  quelle: wikipedia

Belinda Bencic hat sich also beim Rogers Cup (Kategorie WTA Premier 5) bereits 100 Punkte gesichert. Es folgt nun in dieser Woche – bei der WTA-Tour – das Western and Southern Open in Cincinnati und darauf das Connecticut Open, bei denen Bencic ebenfalls noch ordentlich punkten könnte. 

Für den Sieger regnet es hier Geld vom Himmel: Das Arthur Ashe Stadion bei den US Open.  Bild: Nicolas Luttiau/freshfocus

Rekord-Preisgeldsumme an den US Open

Zum ganzen Geldsegen kommt in diesem Jahr auch noch hinzu, dass an den US Open eine Rekord-Preisgeldsumme von 42,3 Millionen US-Dollar ausgeschüttet wird. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung von fast 11 Prozent. Der Sieger der Einzelwettbewerbe bei den Männern und Frauen erhält je 3,3 Millionen Dollar. Sprich im optimalen Fall könnte Belinda Bencic mit einem Sieg bei den US Open ganze 4,3 Millionen abstauben. 

Roger Federer gewann 2007 die Serie und den Grandslam und staubte insgesamt 2,4 Millionen ab.  Bild: EPA

Bisherige Rekordhalter

Die bisherigen Rekordhalter heissen übrigens Rafael Nadal und Serena Williams. Sie gewannen im Jahr 2013 die Series und den Grand Slam und erhielten eine unglaubliche Summe von 3,6 Millionen Dollar. Auch Roger Federer gewann schon beides, erhielt jedoch 2007 «nur» 2,2 Millionen. 

Belinda könnte also in diesem Jahr beide in den Schatten stellen. Träumen darf sie ja. Den nächsten Schritt könnte sie übrigens schon heute in Cincinnati machen. In der ersten Runde trifft sie dort auf ihre VRanking-Verfolgerin Angelique Kerber (WTA 11). 

Der erste Turniersieg von Belinda Bencic in Eastbourne 2015

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 18.08.2015 20:33
    Highlight Haha echt geil ihr Blick 😊 hoffentlich holt sie sich das Preisgeld!
    10 0 Melden
  • Max Havelaar 18.08.2015 19:14
    Highlight Super gemacht, top Leistung! Gogogo Belinda!
    9 0 Melden

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