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French Open, Halbfinals Männer

Tennis - French Open Man's Singles Semifinal match - Roland Garros - Stan Wawrinka of Switzerland v Andy Murray of Britain - Paris, France - 03/06/16 Wawrinka reacts. REUTERS/Gonzalo Fuentes

Das war nichts – Wawrinka hat gegen Murray im Halbfinal das Nachsehen. Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

Wawrinka unterliegt Murray – der Brite steht gegen Djokovic im Final des French Open

Stan Wawrinka verpasst den Final beim French Open. Der Titelverteidiger scheitert im Halbfinal mit 4:6, 2:6, 6:4, 2:6 an Andy Murray. Dieser spielt am Sonntag das Final von Roland Garros gegen Novak Djokovic.



>>> Hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen

Der Brite Andy Murray war zu stark für den Schweizer. Nur nach dem Gewinn des dritten Satzes liess Stan Wawrinka seine Fans nochmals hoffen. Doch der vierte Satz ging wieder klar an die Weltnummer 2. In vier Sätzen 6:4, 6:2, 4:6 und 6:2 gewinnt Murray gegen den Titelverteidiger. 

Tennis - French Open Man's Singles Semifinal match - Roland Garros - Stan Wawrinka of Switzerland v Andy Murray of Britain - Paris, France - 03/06/16 Murray reacts. REUTERS/Gonzalo Fuentes

Murray spielte im Halbfinal bärenstark.
Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

Es war nicht der Tag von Stan Wawrinka. Auf dem Court Philippe Chatrier, wo er im letzten Jahr Novak Djokovic im Final deklassiert hatte, konnte er nicht mit Murray mithalten. Der Schotte spielte zwei Sätze lang überragend, agierte offensiv und mit unheimlicher Präzision. Zudem verteidigte er so stark, dass Wawrinka immer einen oder zwei Schläge mehr benötigte als im bisherigen Turnierverlauf, um einen Punkt zu gewinnen.

Im ersten Satz fehlte es Wawrinka aber auch an der nötigen Effizienz. Der Waadtländer liess Breakbälle zum 2:0 und 5:5 ungenutzt. Murray, der vor dem French Open in Rom triumphiert hatte, agierte mit dem Satzvorsprung im Rücken mit grossem Selbstvertrauen. Erst im dritten Umgang landeten auch Bälle wieder mal neben der Linie. Wawrinka liess nie locker, versuchte sich, trotz einer hohen Fehlerquote immer wieder zu motivieren. Der Lohn war der etwas glückhafte Gewinn des dritten Satzes.

epa05344313 Stan Wawrinka of Switzerland in action against Andy Murray of Britain during their men's single semi final match at the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 03 June 2016.  EPA/ROBERT GHEMENT

Alles Strecken nützte nichts – Wawrinka kann seinen Titel am French Open nicht verteidigen. Bild: ROBERT GHEMENT/EPA/KEYSTONE

Bei allem Kampfgeist war Wawrinka an diesem sehr kalten Freitagnachmittag nicht gut genug, um sich gegen Murray durchzusetzen. Der Weltranglisten-Zweite war vor allem bei eigenem Service kaum in Bedrängnis zu bringen. Nur im allerletzten Game des dritten Satzes zog er eine Schwächephase ein, die Wawrinka auch prompt zu seinem ersten und einzigen Break der Partie nutzte. Wenige Minuten später lag er aber dann aber im vierten Umgang mit 0:2 zurück. Nach zwei Stunden und 35 Minuten war die Partie verloren.

Der Matchball:

Wawrinka verpasste in seinem sechsten Grand-Slam-Halbfinal den dritten Finaleinzug. Zuvor hatte er in Genf und Paris zehn Siege in Serie gefeiert. Sein Titel in Roland Garros wird nun entweder Murray, der erstmals beim French Open ins Endspiel vorstiess, oder Novak Djokovic erben.

Im Final wartet Djokovic

Die Weltnummer 1 Novak Djokovic gibt sich im Halbfinal des French Open keine Blösse. Der aufstrebende Österreicher Dominic Thiem kann dem Serben nur im dritten Satz ein wenig gefährlich werden, als er mit 3:0 führte. Der «Djoker» findet aber wieder zu seinem Spiel und gewinnt am Ende mit 6:2, 6:1 und 6:4.

epa05344027 Novak Djokovic of Serbia in action against Dominic Thiem of Austria during their men's single semi final match at the French Open tennis tournament at Roland Garros in Paris, France, 03 June 2016. ​  EPA/ETIENNE LAURENT

Djokovic steht im Final des French Open. Bild: ETIENNE LAURENT/EPA/KEYSTONE

Damit zieht Novak Djokovic zum dritten Mal in Folge ins Final des Grand-Slam-Turnier in Paris ein und es fehlt ihm noch ein Sieg für den Karriere-Slam. Für den aktuell besten Tennisspieler der Welt wird es der 20. Grand-Slam-Final sein. (jwe)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AJACIED 03.06.2016 23:38
    Highlight Highlight Hauptsache Mann schrieb vorgestern 5 Gründe warum Stan die french open gewinnt.!
  • Ignorans 03.06.2016 20:14
    Highlight Highlight Masarova im Halbfinale!
  • N. Y. P. D. 03.06.2016 18:50
    Highlight Highlight Hey Stan,

    2014 Melbourne
    2015 Paris
    2016 Wimbledon
    2017 New York

    Also, stan the man, alles im Fahrplan.

  • Dä Brändon 03.06.2016 18:39
    Highlight Highlight Ich wollte es schon Gestern schreiben, hab mich aber nicht getraut weil dann die ersten gleich mit der Keule auf mich los wären. Aber ganz ehrlich, im Moment entscheidet Djokovic alleine wer das Final gewinnt, spielt er gut gewinnt er, spielt er schlecht gewinnt vieleicht der andere. Jetzt ist er halt beim Murray schon raus, aber er kann trotzdem stolz auf sich sein. Go Stan!!!
    • Schreiberling 03.06.2016 18:59
      Highlight Highlight Ja und nein. Ein Djoker in Hochform ist sicherlich weitgehend unschlagbar. Wenn Murray allerdings so spielt wie heute oder wie beim Finale in Rom, dann lässt er auch beim Djoker nicht sehr viel zu.
    • AJACIED 04.06.2016 08:54
      Highlight Highlight @dä brändon
      Nur mut. Die die die Keule schwingen wollen es einfach nicht wahr haben 😉

Depressiv, oft verletzt und mit Rücktrittsgedanken – aber Del Potro ist wieder da

Auf dem Weg in seinen zweiten US-Open-Final in New York gegen Novak Djokovic profitierte Juan Martin Del Potro im Halbfinal von der Aufgabe von Rafael Nadal. Der Argentinier weiss, was es heisst, verletzt zu sein, und stand 2015 kurz vor dem Rücktritt.

Einer weiteren, vierten Operation am Handgelenk stimmte er zu. «Ich sagte mir, es ist die letzte. Eine weitere will ich nicht riskieren.» Sein rechtes Handgelenk hatte Juan Martin Del Potro 2010 operiert, zwei weitere Eingriffe folgten vier Jahre später an der linken Hand. Die Probleme aber blieben, Besserung war nicht in Sicht. «Es war der schlimmste Moment. Ich fand keinen Ausweg mehr und war mehrere Monate depressiv.» Del Potro stand kurz davor, seine Karriere zu beenden.

«Das ist nun aber …

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