Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

ATP 1000 in Miami, Halbfinals

N. Djokovic – D. Goffin 7:6 6:4

K. Nishikori – N. Kyrgios 6:3 7:5

Apr 1, 2016; Key Biscayne, FL, USA; Novak Djokovic gestures after winning the first set tiebreaker against David Goffin (not pictured) during a men's singles semifinal on day twelve of the Miami Open at Crandon Park Tennis Center. Mandatory Credit: Geoff Burke-USA TODAY Sports

Er ist und bleibt die Nummer 1: Novak Djokovic ist auch in Miami bislang nicht zu stoppen.
Bild: X02835

Ohne zu glänzen, aber weiter nicht zu stoppen: Djokovic steht in Miami im Final

Novak Djokovic qualifizierte sich beim Masters-1000-Turnier in Miami mit einem Zweisatz-Sieg gegen David Goffin als erster Spieler für den Final. Gegner ist am Sonntag Kei Nishikori.

01.04.16, 21:36 02.04.16, 08:55


Novak Djokovic spielt sich derzeit nicht mit Leichtigkeit zu seinen Siegen, am Ende triumphiert die überlegene Weltnummer 1 aber dennoch (fast) immer. Gegen David Goffin (WTA 15) musste er im ersten Satz den erbitterten Widerstand des formstarken Belgiers brechen, der bereits vor zwei Wochen in Indian Wells die Halbfinals erreicht hatte.

Nach je einem Aufschlagdurchbruch ging es ins Tiebreak, in dem Goffin dem Serben mit einem fahrlässig nicht verwerteten Smash den entscheidenden Vorteil fast schon schenkte. Djokovic liess ich nicht zweimal bitten und holte sich nach eineinviertel Stunden den ersten Satz.

Eindrückliche Bilanz des Djokers

Im zweiten Durchgang tat er sich ein wenig leichter. Ein Break zum 4:3 reichte Djokovic zum 7:6, 6:4-Sieg, seinem 23. im 24. Spiel dieses Jahres. Bei der einzigen Niederlage musste er in Dubai gegen Feliciano Lopez wegen einer Entzündung des Auges aufgeben. Noch eindrücklicher ist Djokovics Bilanz bei Masters-1000-Turnieren. Seit einer Halbfinal-Niederlage gegen Roger Federer im Oktober 2014 in Schanghai steht er nun beim elften Turnier in Folge im Final.

Den zweiten Halbfinal spielten in der Nacht auf Samstag Kei Nishikori (ATP 6) und der australische Jungstar Nick Kyrgios (ATP 26). Der Japaner siegte klar in zwei Sätzen mit 6:3 und 7:5.(sda/twu)

So nah (oder eben fern) ist Djokovic an Federers Grand-Slam-Rekorden dran

Unvergessene Tennis-Geschichten

06.01.1996: Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

20.01.2013: Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

21.01.1999: «Yips» beschert Anna Kurnikowa trotz Sieg einen unglaublichen Negativrekord 

24.01.2001: Hingis macht Kleinholz aus Serena und Venus und stürmt in den Australian-Open-Final

26.01.2002: Martina Hingis' Traum schmilzt bei 50 Grad im Glutofen von Melbourne weg

01.02.2009: Federer verpasst Sampras' Rekord und weint nach Pleite gegen Nadal bittere Tränen

13.02.2000: Roger Federer verliert seinen ersten Final, weint bittere Tränen und jammert, er werde nie mehr in ein Endspiel kommen

30.03.2002: Roger Federer bodigt zum ersten Mal die Weltnummer 1 – und diese ist sich sicher: «Er kann den Durchbruch schaffen»

30.04.1993: Wie ein Messerstich die Tenniswelt veränderte

31.05.2009: Robin Söderling fügt Rafael Nadal die einzige Niederlage an den French Open zu und ebnet Roger Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

01.06.2009: Gedanklich ist Federer wohl schon ausgeschieden. Dann rettet ihn eine unglaubliche Vorhand auf dem Weg zum Karriere-Slam 

05.06.1989: Mondbälle, Krämpfe und ein «Uneufe»-Aufschlag – der 17-jährige Michael Chang treibt Ivan Lendl mit seinem Psychokrieg in den Wahnsinn

05.06.1999: Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

06.06.2005: Nadals erster erster Streich am French Open – ganz Paris verliebt sich in das «Kind mit der donnernden Linken»

05.07.1997: Martina Hingis ist mit 16 Jahren die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

07.07.1985: Als jüngster Spieler aller Zeiten gewinnt Boris Becker Wimbledon und löst so einen Tennis-Boom in Deutschland aus

08.07.2001: Die Weltnummer 125 triumphiert in Wimbledon: Goran Ivanisevics grosser Traum wird doch noch wahr

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

10.08.2003: Andy Roddick ist einen Sommer lang der beste Tennisspieler des Planeten – dann vergeht ihm das Lachen für lange, lange Zeit

04.09.1977: Bei McEnroes drittem US-Open-Auftritt wird ein Zuschauer mitten im Stadion durch eine Pistolenkugel verletzt

05.09.1996: Sampras kotzt gegen Corretja auf den Court – denkwürdigstes US-Open-Tiebreak aller Zeiten 

20.09.2009: «Who ist the beeest? Better than the reeest?» Federer outet sich nach dem Davis-Cup-Sieg gegen Italien als Party-Tiger

25.10.2002: Nach Roger Federers Gegensmash wirft ihm Andy Roddick frustriert das Racket vor die Füsse

24.11.2009: Das kommt uns Spanisch vor – im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachflash

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Sohn Stefan als Motivation – Novak Djokovic ist als Champion zurück

Novak Djokovic ist in alter Stärke zurück. Das ist die wichtigste Erkenntnis von Wimbledon 2018. Der Serbe hat seine Krise überwunden und wird auch in den nächsten Monaten wieder zu den Favoriten gehören.

Für Djokovic gingen in Wimbledon alle Träume in Erfüllung. Vor dem Start des Turniers hatte er sich in seiner Fantasie ein Bild visualisiert. Er mit dem Siegerpokal und, genauso wichtig, auf der Tribüne sein Sohn, der ihm applaudiert. Beim Spielen durfte ihm Stefan, der im Oktober vier Jahre alt wird, nicht zuschauen. Die strengen Regeln in Wimbledon sehen ein Mindestalter von fünf Jahren vor. Bei der Pokalübergabe nach dem klaren Finalsieg gegen Kevin Anderson war er aber da – und so …

Artikel lesen