Sport

Roger Federer am Freitag beim Training in der Rod Laver Arena in Melbourne mit Coach Severin Lüthi. Bild: DAVID GRAY/REUTERS

Auslosung Australian Open

Karlovic, Murray, Nadal - schwieriges Los für Roger Federer in Melbourne

16.01.15, 03:40 16.01.15, 08:53

Das Los meinte es nicht gut mit Roger Federer: Beim Australian Open, das in der Nacht auf Samstag beginnt, steht er vor einem anspruchsvollen Parcours. Zu Beginn trifft er auf Lu Yen-Hsun (ATP 46) aus Taiwan. Auch die nächsten Gegner, Simone Bolelli oder Juan Monaco in Runde 2 respektive wohl Jérémy Chardy (Fr/29) oder Borna Coric in Runde 3, dürften den 33-jährigen Schweizer noch nicht überaus beunruhigen.

In der zweiten Woche des Turniers in Melbourne aber könnte es für Federer happig werden: Es drohen der Reihe nach Ivo Karlovic (besiegte in Doha Novak Djokovic) im Achtelfinal, der wiedererstarkte Schotte Andy Murray im Viertelfinal und Rafael Nadal im Halbfinal.

Stan Wawrinka und Li Na - die Vorjahressieger - bringen symbolisch die Trophäen des Australian Opens zurück nach Melbourne. Bild: EPA/AAP

Wawrinka in der anderen Tableau-Hälfte

Titelverteidiger Stan Wawrinka, der bei der Auslosung zugegen war und dem Turnier symbolisch den Siegerpokal zurückbrachte, startet gegen den Türken Marsel Ilhan (ATP 99) und trifft anschliessend auf einen Qualifikanten oder den Spanier Pablo Andujar, letzten Sommer Turniersieger in Gstaad.

Stan Wawrinka befindet sich in der gleichen Tableau-Hälfte wie der Weltranglistenerste Novak Djokovic (möglicher Halbfinalgegner); in den Viertelfinals träfe Wawrinka wohl auf Kei Nishikori (Jap/5) oder auf David Ferrer (Sp/5).

Die vier Schweizerinnen treffen auf folgende Startgegnerinnen: Belinda Bencic (als Nummer 32 erstmals an einem Grand-Slam-Turnier gesetzt) auf Julia Goerges (De), Timea Bacsinszky auf die als Nummer 15 gesetzte Serbin Jelena Jankovic, Romina Oprandi auf eine Qualifikantin und Stefanie Vögele auf Pauline Parmentier (Fr).

Zuwachs erhält das Schweizer Kontingent keinen mehr. Viktorija Golubic scheiterte in der 2. Runde der Qualifikation an der Türkin Cagla Buyukakcay in 92 Minuten mit 6:2, 0:6, 0:6. (trs/si)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Mit diesen 4 neuen Regeln will die ATP das Tennis revolutionieren

Heute beginnt in Mailand die erste Austragungen der «Next Gen Finals». Beim Masters der besten U21-Spieler werden neue Regeln getestet, die das Tennis spektakulärer und moderner machen sollen.

Das Rampenlicht auf der ATP-Tour gehört mehrheitlich den etablierten Spielern. Die Hälfte der Top 20 ist derzeit 30-jährig oder älter. Um den Jungen eine Plattform zu bieten, hat die ATP die Kampagne «Nextgen» lanciert, nach dem Vorbild der «New Balls», zu deren Aushängeschilder vor 16 Jahren spätere Grössen wie Roger Federer, Andy Roddick, Marat Safin, Gustavo Kuerten, Juan Carlos Ferrero oder Lleyton Hewitt gehörten.

Von den aktuellen Hoffnungsträgern ragt Alexander Zverev heraus, der in …

Artikel lesen