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epa04430763 Novak Djokovic of Serbia reacts after winning against Andy Murray of Great Britain in their men's singles semifinal match in the China Open tennis tournament at the National Tennis Center in Beijing, China 04 October 2014.  EPA/ROLEX DELA PENA

«Nole» ballt nach dem 6:3, 6:4 über Andy Murray die Faust. Bild: ROLEX DELA PENA/EPA/KEYSTONE

Zweisatz-Sieg über Murray

Djokovic in Peking zum sechsten Mal im Final

Nach enttäuschenden Sommerturnieren scheint die Weltnummer 1 Novak Djokovic wieder auf Kurs: Mit einem Zweisatz-Sieg gegen Andy Murray erreichte der Serbe beim ATP-Turnier in Peking zum sechsten Mal den Final.

04.10.14, 11:18 04.10.14, 15:21

Djokovic setzte sich am Samstag im Halbfinal sicher 6:3, 6:4 gegen den schottischen Olympiasieger durch und trifft im Endspiel auf den Tschechen Tomas Berdych oder den Slowaken Martin Klizan, der am Freitag den Weltranglistenzweiten Rafael Nadal besiegt hatte. In Peking hat Djokovic, der in den nächsten Wochen erstmals Vater wird, alle 23 Partien gewonnen, die er gespielt hat. 

Murray verbesserte sich zwar dank der Halbfinal-Qualifikation auf Platz 9 des Jahresrankings, seine Position im Kampf um die Masters-Qualifikation verbesserte sich jedoch kaum. Mit Kei Nishikori und Milos Raonic stehen am parallel stattfindenden Turnier in Tokio zwei direkte Konkurrenten des Briten um ein Ticket für den Saisonabschluss in London im Final.

Federer und Wawrinka nächste Woche in Schanghai

Nächste Woche greift beim Masters-1000-Turnier in Schanghai nach einer vierwöchigen Pause auch Roger Federer wieder ins Turniergeschehen ein. Der als Nummer 3 gesetzte Basler trifft nach einem Freilos auf den Argentinier Leonardo Mayer (ATP 25) oder den chinesischen Wild-Card-Empfänger Wu Di (ATP 231). 

Roger Federer, of Switzerland, reacts after winning the fourth set against Gael Monfils, of France, during the quarterfinals of the U.S. Open tennis tournament, Thursday, Sept. 4, 2014, in New York. Federer won 4-6, 3-6, 6-4, 7-5, 6-2. (AP Photo/John Minchillo)

Ab nächster Woche wieder im Einsatz: Roger Federer. Bild: AP/FR170537 AP

Nach der Auftaktniederlage diese Woche in Tokio hofft Stan Wawrinka in der chinesischen Metropole auf Wiedergutmachung. Die Aufgabe der Weltnummer 4 gegen den Franzosen Gilles Simon (ATP 37) oder den Spanier Guillermo Garcia-Lopez (ATP 38) ist allerdings heikel. Garcia-Lopez hat dem Schweizer in der ersten Runde des French Open eine der bittersten Niederlagen des Jahres zugefügt. (si/cma)



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Federer-Mania in Chicago – der «Maestro» rührt für den Laver Cup mächtig die Werbetrommel 

Roger Federer hat am Laver Cup drei Ziele: Er will erstmals mit Novak Djokovic Doppel spielen, den Pokal in Europa behalten und seine Ryder-Cup-Kopie im Tennis-Kalender etablieren. Der Schweizer ist in Chicago natürlich das grosse Aushängeschild.

Roger Federer in Texas bei Andy Roddick, beim Selfie machen mit Björn Borg oder Novak Djokovic, beim Fotoshooting mit dem Laver-Pokal oder in den Häuserschluchten von Chicago beim Abklatschen mit Tennisfans: Am 37-jährigen Basler gibt es derzeit in Amerika kein Vorbeikommen. Federer hier, Federer da, Federer trallala.

Der Laver Cup, diese Mischung aus Show und Wettkampf zwischen den besten Tennisspielern Europas und dem Rest der Welt, scheint seine perfekte Nische im befrachteten Racket-Zirkus …

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