Sport

ATP- und WTA-Masters in Rom, 2. Runde

Männer:

S. Wawrinka – B. Paire 5:7 6:2 6:1

Frauen:
T. Bacsinszky – Y. Wickmayer 6:2 6:2

Wawrinka findet in Rom wieder zum Siegen zurück.
Bild: EPA/ANSA

Wawrinka müht sich gegen Kumpel Paire zum Sieg – Bacsinszky problemlos weiter

10.05.16, 23:20 10.05.16, 23:52

Anders als in Madrid kann Stan Wawrinka beim Masters-1000-Turnier von Rom eine Auftaktniederlage gerade noch verhindern. In der 2. Runde schlägt der Romand, der sich zwischendurch auch mit dem Schiedsrichter anlegt, seinen guten Freund Benoit Paire (ATP 21) nach 1:50 Stunden mit 5:7, 6:2 und 6:1.

Fast eineinhalb Sätze lang braucht Wawrinka, bis er in den Rhythmus findet und letztlich doch noch einen ungefährdeten Sieg gegen seinen in Genf wohnhaften Kumpel feiert. Als Paire zu Beginn des zweiten Satzes gleich das Rebreak zum 1:2 schafft, gewinnt er in der Folge nur noch zwei von zwölf Games. Nach 1:49 Stunden verwertet Wawrinka seinen ersten Matchball mit einem Ass.

Wawrinka erklärt dem Referee, dass er nicht «Fuck» gesagt hat.

In den Achtelfinals trifft Wawrinka auf den Argentinier Juan Monaco, der den Südafrikaner Kevin Anderson in drei Sätzen eliminierte. Gegen die Nummer 114 der Welt gewann Wawrinka alle vier bisherigen Duelle. Sand ist allerdings die bevorzugte Unterlage Monacos. Acht seiner neun Turniersiege feierte der 32-Jährige aus Buenos Aires auf Sand. Der letzte Erfolg gelang dem Gstaad-Finalisten von 2014 Anfang April in Houston.

Bacsinszky im Eilzugstempo

Timea Bacsinszky dagegen zieht problemlos in die 2. Runde ein. Die 26-jährige Lausannerin schlägt am Nachmittag bei prächtigem Wetter auf einem Nebenplatz im Foro Italico in der Startrunde die Belgierin Yanina Wickmayer in gut einer Stunde 6:2, 6:2.

Gegen die Nummer 51 der Welt nimmt Bacsinszky von Beginn an das Zepter in die Hand. Sie gewinnt die ersten fünf Games und verwertet nach 36 Minuten mit einem herrlichen Rückhandwinner ihren dritten Satzball zur Satzführung.

Bascinszky hat keine Probleme gegen Wickmayer. Bild: EPA/ANSA

Auch der zweite Durchgang verläuft ähnlich. Bacsinszky gelingt gleich das Break zum Auftakt und auch in der Folge kontrolliert sie die Partie ohne Probleme. Nach 65 Minuten ist der fünfte Sieg im siebten Duell mit der neun Tage älteren Widersacherin unter Dach und Fach.

In der nächsten Runde trifft Bacsinszky, die im vergangenen Jahr in Rom die Achtelfinals erreicht hat, auf Lesia Zurenko (WTA 42). Die Ukrainerin setzte sich gegen die deutsche Qualifikantin Julia Görges in drei Sätzen durch. (pre/sda)

Alle Schweizer Tennisspielerinnen und Tennisspieler, die es in die Top 10 schafften

Unvergessene Tennis-Geschichten

06.01.1996: Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

20.01.2013: Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

21.01.1999: «Yips» beschert Anna Kurnikowa trotz Sieg einen unglaublichen Negativrekord 

24.01.2001: Hingis macht Kleinholz aus Serena und Venus und stürmt in den Australian-Open-Final

26.01.2002: Martina Hingis' Traum schmilzt bei 50 Grad im Glutofen von Melbourne weg

01.02.2009: Federer verpasst Sampras' Rekord und weint nach Pleite gegen Nadal bittere Tränen

13.02.2000: Roger Federer verliert seinen ersten Final, weint bittere Tränen und jammert, er werde nie mehr in ein Endspiel kommen

30.03.2002: Roger Federer bodigt zum ersten Mal die Weltnummer 1 – und diese ist sich sicher: «Er kann den Durchbruch schaffen»

30.04.1993: Wie ein Messerstich die Tenniswelt veränderte

31.05.2009: Robin Söderling fügt Rafael Nadal die einzige Niederlage an den French Open zu und ebnet Roger Federer den Weg zum Karriere-Grand-Slam

01.06.2009: Gedanklich ist Federer wohl schon ausgeschieden. Dann rettet ihn eine unglaubliche Vorhand auf dem Weg zum Karriere-Slam 

05.06.1989: Mondbälle, Krämpfe und ein «Uneufe»-Aufschlag – der 17-jährige Michael Chang treibt Ivan Lendl mit seinem Psychokrieg in den Wahnsinn

05.06.1999: Hingis' schwärzeste Stunde – zwei «Uneufe»-Aufschläge, gellende Pfiffe und bittere Tränen

06.06.2005: Nadals erster erster Streich am French Open – ganz Paris verliebt sich in das «Kind mit der donnernden Linken»

05.07.1997: Martina Hingis ist mit 16 Jahren die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

07.07.1985: Als jüngster Spieler aller Zeiten gewinnt Boris Becker Wimbledon und löst so einen Tennis-Boom in Deutschland aus

08.07.2001: Die Weltnummer 125 triumphiert in Wimbledon: Goran Ivanisevics grosser Traum wird doch noch wahr

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

10.08.2003: Andy Roddick ist einen Sommer lang der beste Tennisspieler des Planeten – dann vergeht ihm das Lachen für lange, lange Zeit

04.09.1977: Bei McEnroes drittem US-Open-Auftritt wird ein Zuschauer mitten im Stadion durch eine Pistolenkugel verletzt

05.09.1996: Sampras kotzt gegen Corretja auf den Court – denkwürdigstes US-Open-Tiebreak aller Zeiten 

20.09.2009: «Who ist the beeest? Better than the reeest?» Federer outet sich nach dem Davis-Cup-Sieg gegen Italien als Party-Tiger

25.10.2002: Nach Roger Federers Gegensmash wirft ihm Andy Roddick frustriert das Racket vor die Füsse

24.11.2009: Das kommt uns Spanisch vor – im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachflash

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Losglück für Federer in Melbourne – kommt es zum Halbfinal-Duell mit Djokovic?

Roger Federer trifft zum Auftakt des Australian Open auf den Slowenen Aljaz Bedene (ATP 51). Der Titelverteidiger ist in der gleichen Tableau-Hälfte wie Novak Djokovic und Stan Wawrinka.

Der Weg zur Titelverteidigung beim Australian Open ist für Roger Federer nicht so steinig wie befürchtet. In der 1. Runde trifft der Schweizer auf den Slowenen Aljaž Bedene (ATP 51), gegen den er noch nie gespielt hat. In der 2. Runde wird wohl der Deutsche Jan-Lennard Struff (ATP 53) warten. Danach könnte es zum Duell mit Richard Gasquet (ATP 31) kommen. 

Sam Querrey (ATP 13) und der gesundheitlich angeschlagene Milos Raonic (ATP 23) sind die wahrscheinlichsten Gegner im …

Artikel lesen