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Bernard Tomic verdient mit Tennis zwar Millionen, doch Spass wird er dabei nie mehr haben. bild: screenshot youtube

«Spiele Tennis nur wegen des Geldes» – die entwaffnende Ehrlichkeit des Bernard Tomic

Tennisprofi Bernard Tomic ist mit unheimlich viel Talent gesegnet, doch vermochte er dieses bislang nur selten auszuschöpfen. Jetzt ist auch klar warum: In einem Interview erklärt die Weltnummer 73, dass ihm Tennis nichts bedeutet und er nur wegen des Geldes spielt.



Bernard Tomic war einst der beste Tennisjunior der Welt. Gleich dreimal gewann er mit dem Orange Bowl eines der bedeutendsten Juniorenturniere. 2008 triumphierte er beim Australian Open, ein Jahr später gewann er das US Open der Junioren. Zuvor hatte er in Melbourne als 16-Jähriger und damit als jüngster Spieler aller Zeiten ein Match beim Turnier der Profis gewonnen. 

Kein Wunder galt Tomic damals als künftige Weltnummer 1 und kommender Grand-Slam-Sieger. Doch Tomic ist vieles schuldig geblieben. Das mittlerweile 24-jährige, australische Supertalent hat in seiner Karriere bislang «nur» drei Turniere gewonnen und es nie über Rang 17 der Weltrangliste gebracht. Immer wieder sorgt er zudem auf und neben dem Platz negativ für Aufsehen.

Australia's Bernard Tomic looks on during his Men's Singles Match against Germany's Mischa Zverev on day two at the Wimbledon Tennis Championships in London Tuesday, July 4, 2017. (AP Photo/Alastair Grant)

Bernard Tomic arbeitet weiter eifrig daran, seinen zweifelhaften Ruf noch zu verschlechtern. Bild: AP/AP

Zuletzt in Wimbledon. Nach seiner Erstrunden-Niederlage gegen Mischa Zverev erklärte Tomic unumwunden, dass er auf dem Platz gelangweilt war. Tennisexperten, Fans und die Presse deckten ihn danach mit Kritik nur so ein. Nun hat sich der Tennis-«Bad Boy» in der Sendung «Sunday Night» des australischen TV-Kanals «Channel 7» erstmals ausführlich zum Eklat, zu seiner Karriere und zu seiner Einstellung zum Sport geäussert. Die bittere Erkenntnis: Tennis bedeutet Tomic nichts.

Mit entwaffnender Ehrlichkeit erklärt er, dass er den Sport nie geliebt hat und er lediglich noch wegen des Geldes spielt.

Aber lassen wir doch Bernard Tomic selbst sprechen.

Tomic ...

... über seine Aussagen nach dem Wimbledon-Aus

«Das war meine ehrliche Meinung, ich war in den letzten fünf, sechs Monaten einfach nicht sehr motiviert.»

abspielen

Die Pressekonferenz von Bernard Tomic nach seinem Wimbledon-Aus. Video: streamable

... über folgende Aussage nach Wimbledon

«Ihr mögt mich wahrscheinlich nicht, aber ich bin erst 24 Jahre alt, und ihr könnt alle nur davon träumen, was ich mit 24 schon habe. Ob ihr mich mögt oder nicht: Träumt weiter von eurem Traumauto oder Haus, während ich mir diese einfach kaufe.»

Herald Sun

«Ich bereue meine Aussagen nicht, sonst hätte ich sie nicht gemacht. Natürlich klingt das nicht schön, wie ich das gesagt habe. Die Leute mögen solche Aussagen nicht, deshalb habe ich sie gemacht. Um ein paar Leute bewusst aufzuregen.»

... darüber, dass ihn viele Leute nicht gerade mögen

«Daran bin ich seit dem Beginn meiner Karriere gewöhnt. Am Ende des Tages bin ich aber nur eine ehrliche Person, die sagt, was sie fühlt und ihre Emotionen zeigt. Das mögen die Leute nicht, aber ich mache halt alles etwas anders.»

... über sein Potenzial

«Es gab Zeiten, in denen ich 100 Prozent gegeben habe, in anderen nur 30. In meiner Karriere habe ich so vielleicht 50 Prozent meiner Topleistung abrufen können. Ich habe nie wirklich alles gegeben und trotzdem etwas erreicht. Das ist doch grossartig. Würde nicht jeder einen Job in einer der wichtigsten Sportarten nehmen, wo er nur 50, 60 Prozent geben muss und Millionen Dollar verdienen kann?»

.. auf die Frage, ober nur wegen des Geldes Tennis spiele

«Hauptsächlich schon, ja.»

... was er den Zuschauern, die viel Geld zahlen, um seine Matches zu sehen, raten würde

«Kommt nicht auf den Tennisplatz, um mich zu sehen. Schaut das Spiel zuhause im TV, dann müsst ihr kein Geld bezahlen.»

... warum er manchmal nicht sein Bestes gibt

«Ich verliere nicht absichtlich. Ich bin dann einfach enttäuscht von mir selbst und werde wütend. Dann vergesse ich das Resultat, wer mein Gegner ist und beginne an komplett andere Dinge zu denken.»

... über seine Einstellung zum Tennis

«Tennis hat mich ausgesucht, ich habe es nie geliebt. Ich mochte es, wie man ein Mädchen mag, in das man sich aber nicht verliebt. Dabei ist es bis heute geblieben. Ich sehe Tennis einfach als Job.»

... über die Rolle seines Vaters

«Er war sehr streng. Er drängte mich immer, Tennis zu spielen. Als Kind war das mein Leben. Alles was ich damals kannte, war sechs bis sieben Stunden am Tag zu trainieren. Aber nicht nur mein Dad wollte das, auch ich.»

... was er zu seinem Teenager-Ich sagen würde

«Spiele nicht Tennis. Tue etwas, dass du liebst und gerne machst. Das Leben als Tennis-Profi ist sehr hart. Wenn du es nicht liebst, tue es nicht.»

... über sich selbst

«Ich bin eine normale Person, nur ein Mensch. Ich bin nicht Superman und auch nicht Roger Federer. Ich bin keine so schlechte Person, wie mich die Leute sehen. Ich bin einfach Bernard.»

Bernard Tomic als Teenager mit seinem grossen Idol, doch dieselbe Leidenschaft fürs Tennis wie Roger Federer teilt der Australier nicht.

... was ihn glücklich machen könnte 

«Nicht viel, um ehrlich zu sein. Wenn ich ein Grand-Slam-Turnier gewinnen würde, vielleicht wäre ich dann super-happy. Vielleicht gelingt mir das ja noch. Die Zeit wird es zeigen.»

Das komplette Interview mit Tomic:

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Video: YouTube/WalrusRider

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Reto Disk 31.07.2017 10:24
    Highlight Highlight Das Interview im Artikel in voller Länge enthält viele entwaffnend ehrliche Aussagen von Tomic. Und ich bin versucht zu sagen, dass der arme Tropf einfach eine Sinnkrise durchläuft.

    Leider beherrscht Tomic das Spiel mit den Medien noch nicht. Was er ausspricht, denken sicherlich einige andere Spitzensportler auch. Aber sie sprechen das nicht unbedingt so klar aus.

    Er hat nun Publikum, Fans und Medien brüskiert, denn er spielt weder aus Leidenschaft noch für die Zuschauer.

    Er spielt für Geld. Meine - genauso ehrliche - Antwort darauf: Was macht Tomic sonst noch so für Geld?
  • ThePower 25.07.2017 12:02
    Highlight Highlight Erstaunlich, wie viele hier nach eigener Aussage nur des Geldes wegen ihren Job machen. Also ich könnte mich niemals ~40 Std die Woche allein damit motivieren, da hätte ich nach sechs Monaten ein Burnout. Den Trick müsst ihr mir verraten..

    Zu Tomic: Ohne ein Tennis-Experte zu sein denke ich dass das mit dem Grand-Slam-Sieg sehr, sehr schwierig wird mit dieser Einstellung..
  • whatthepuck 25.07.2017 11:44
    Highlight Highlight Was für ein uninspirierter Tropf. Als ob es im Leben ums Geldverdienen geht. Und selbst wenn - nicht mal das kann er ausserordentlich gut. Er sagt, er spiele nur wegen des Geldes, holt dann aber nicht das maximal Mögliche heraus. Ein lächerlicher underachiever. Und in den Kommentaren hier erhält er für seine - zugegeben erfrischende - Ehrlichkeit auch noch Zuspruch. Das ist falsch, auf ganz vielen Ebenen.

    Vielleicht eröffne ich ein Spendenkonto für den armen Bernie. Dann kann er noch etwas mehr Geld von mir haben. Ich brauch's nicht so dringend wie er. Meine Lebensfreude kriegt er aber nicht.
  • der_senf_istda 25.07.2017 09:53
    Highlight Highlight Auch wenn das jetzt schockiert: ich mache meinen Job hauptsächlich des Geldes wegen...
    Manchmal langweilt mich mein Job, dann kann es auch sein das ich es etwas schleifen lasse. Ich denke ich rufe nicht immer 100% meine Leistungspotentials ab, aber manchmal reicht auch 50% um erfolgreich Rechnungen zu kontieren oder einem Kunden ein email zu schicken.
    Ich bin Bernard Tomic sehr dankbar für sein Outing, es hat mich ermutigt, "es" auch zuzugeben.
    • Alterssturheit 25.07.2017 11:30
      Highlight Highlight Ich behaupte mal "Dich" gibt's in jeder Firma zig-fach. Nur geben sie es verständlicherweise nicht so offen zu. Ich sehe auch nicht ein, warum sich z.B. jeder Teilzeit Bürojob Bewerber im Vorfeld schriftlich und mündlich des langen erklären muss, warum und wieso er diese Stelle attraktiv findet, was ihn besonders daran reizt...bla bla...
      Sie/Er braucht einfach einen TZ-Job und fertig - bei einer TZ-Anstellung in der Buchhaltung - dies nur als Beispiel - ist es doch egal ob Firma X oder Y.
  • Züribueb 25.07.2017 06:12
    Highlight Highlight The Wolf Of Tenniscourt
  • Chili5000 24.07.2017 21:30
    Highlight Highlight Gott ich liebe Menschen wie ihn. Es gibt zu wenige Menschen die die Wahrheit aus ihrem tiefsten Inneren aussprechen können.
    • Buff Rogene 25.07.2017 06:34
      Highlight Highlight Guter Typ. Respektvoll im Umgang mit dem Selbst, ehrliche Emotionen, respektvoll gegenüber seiner Familie, nicht larmoyant, und steht zu sich - und diesen Aussie-Akzent muss man einfach lieben.
  • ujay 24.07.2017 18:59
    Highlight Highlight Wie geschaetzte 80% der Werktaetigen, die sich auch nicht unbedingt ihren Job ausgesucht haben. Was solls....wenigstens ist er ehrlich.
  • Special K 24.07.2017 18:52
    Highlight Highlight Also, ich mag ihn. Er ist immerhin ehrlich. Ich arbeite auch nur wegen des Geldes. We nicht?

    Ausserdem hat er noch viel Zeit, eine Beschäftigung zu finden, die er wirklich liebt. Genug Geld hat er ja.
  • Binnennomade 24.07.2017 18:05
    Highlight Highlight Hoffentlich ist das ein Weckruf an alle überehrgeizigen Eltern, die ums verrecken den nächsten Federer/Ronaldo/Cuche/... aufziehen wollen. Von denen gibt's nämlich viel zu viele.
  • Scrj1945 24.07.2017 17:44
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man diesen arroganten verzogenen bengel mal nicht an ein turnier einladen. So kann er seinen job nicht ausführen und geld verdienen. Mal schauen ob es ihm dann dämert. Sonst soll er was anderes machen. Es gibt genügend leute die gerne so eine chance hätten und alles geben würden
    • Elfranone 24.07.2017 18:16
      Highlight Highlight ach ja dann sollen sie halt so gut sein wie er wir leben im 21. Jh es geht hier nicht um die persöhnlichkeit sondern um das können und die leute wollen nicht die sehen die so gerne so gut sein wollen sondern die die gut sind... traurig aber wahr
    • Buff Rogene 25.07.2017 06:36
      Highlight Highlight Zuviel nicht-intrinsischer Ehrgeiz macht mürrisch, neidisch und krank ---> Gicht. ;)
  • Therealmonti 24.07.2017 17:24
    Highlight Highlight Der Typ tut mir Leid.
  • Dr. Lindic 24.07.2017 17:10
    Highlight Highlight Wems nicht passt kann sich ja den Über-Strahlemann Federer ankucken.

    Ausserdem langweilt mich Tennis auch
  • stimpy13 24.07.2017 16:40
    Highlight Highlight Krass - auf der einen Seite ist so viel Ehrlichkeit erfrischend, auf der anderen Seite gibt es doch so viele andere Einheiten als Geld, in der sich das Leben messen lässt. Irgendwie tut er mir fast ein bisschen leid, aber scheinbar stimmt es für ihn - und das ist die Hauptsache.
  • Phipsli 24.07.2017 16:20
    Highlight Highlight Er hat Millionen verdient und spielt immer noch weiter Tennis, obwohl es ihm keinen Spass macht, um weiter Kohle zu Scheffeln... kriegt den Hals wohl nicht voll...
  • Guzmaniac 24.07.2017 14:47
    Highlight Highlight Grundsätzlich ja toll das er so ehrlich ist. Aber leider schnallt er nicht, was er für ein Leben führen darf. Er darf Tennis gerne nur wegen dem Geld machen, aber solche Aussagen wie in Wimbledon sind einfach nur dumm...naja, er ist noch jung, vielleicht "checkt" er es irgendwann noch.

    Spätestens wenn er mit 45ig einem "normalen" Job nachgehen muss, welcher ihm 1. kein Spass macht und 2. nicht Millionen einbringt. Vielleicht ja Tennislehrer?

    • supremewash 24.07.2017 17:21
      Highlight Highlight Der Trick ist wohl, nach der Karriere überhaupt nicht mehr arbeiten zu müssen und das Leben zu geniessen.
      Ich glaube er weiss auch haargenau "was er für ein Leben führen darf", aber Spass machen muss es ihm doch nicht! Ich ging damals auch nicht lieber zur Schule, wenn ich daran erinnert wurde dass es ein Privileg ist. Davon profitieren kann ich jetzt trotzdem.
  • Duscholux 24.07.2017 14:30
    Highlight Highlight Ich arbeite auch nur wegen des Geldes.
  • Cadinental 24.07.2017 14:24
    Highlight Highlight Sympatisch, wenn man ehrlich ist, sehr sympatisch👏
  • Scaros_2 24.07.2017 14:17
    Highlight Highlight Und schlussendlich ist es einfach ein ehrliches Interview das wirklich ehrlich ist. Vielleicht ein wenig überheblich aber ich denke in einigen Bereich denk ich auch manchmal so. Mein Job hat mich zum Teil auch ausgesucht und es gibt Tage da bin ich auch nicht motiviert etc. So ist nunmal das pure, ehrliche Leben das man führt. Es ist eben nicht immer alles prikelnd wie es bei einem RF oder so läuft. Man muss auch diese Tiefen überwinden und das meistert nicht jeder so toll wie RF daher - ja - ich kann in verstehen.
  • exeswiss 24.07.2017 14:05
    Highlight Highlight kann man's ihm übel nehmen? schlussendlich hat er recht. profi-sportarten sind letztlich nichts anderes als ein job.

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