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Tennis

Spaniens neue Davis-Cup-Chefin Gala Leon weist Kritiken zurück

25.09.14, 14:19

Gala Leon, die erste Frau an der Spitze des spanischen Davis-Cup-Teams, weist Vorbehalte gegen ihre Ernennung zurück. Es sei nicht wahr, dass sie die meisten Spieler nicht kenne, so die 40-Jährige.

«Mit Feliciano Lopez und Fernando Verdasco bin ich praktisch aufgewachsen», so Leon, die ehemalige Weltnummer 27. Auch David Ferrer und Tommy Robredo kenne sie schon ein Leben lang.

Newly appointed Spanish Davis Cup captain Gala Leon poses after a press conference in Sevilla on September 23, 2014. The Spanish tennis federation announced on September 21 that former WTA player Gala Leon Garcia will replace Carlos Moya as the country's Davis Cup captain, becoming the first female coach to hold the position.   AFP PHOTO/ CRISTINA QUICLER

Gala Leon bei ihrer Präsentation. Bild: AFP

Vorbehalte gegen eine Frau an der Spitze

Es sei zwar richtig, dass sie den Weltranglisten-Zweiten Rafael Nadal noch nie gesprochen habe. Der Verbandspräsident werde sie aber zusammenbringen und das Ganze sei in einem Augenblick gelöst, sagte Leon. 

MELBOURNE, AUSTRALIA - JANUARY 23:  Rafael Nadal of Spain and his father Tony Nadal speak during a practice session on day 11 of the 2014 Australian Open at Melbourne Park on January 23, 2014 in Melbourne, Australia.  (Photo by Chris Hyde/Getty Images)

Toni Nadal kritisiert die Personalpolitik des Vebands. Bild: Getty Images AsiaPac

Nadals Onkel und Trainer, Toni Nadal, hatte kritisiert, dass Leon die Spieler kaum kenne. Ausserdem bereite es Unbehagen, eine Frau in der Kabine zu haben. Sie halte es nicht für nötig, Toni Nadal eigens für ein klärendes Gespräch aufzusuchen, sagte Leon.

Leon ist die Nachfolgerin von Carlos Moya. Dieser war vergangene Woche zurückgetreten, nachdem der fünfmalige Davis-Cup-Sieger Spanien durch eine Niederlage in der Begegnung gegen Brasilien erstmals seit 19 Jahren aus der Weltgruppe abgestiegen war. (si/syl)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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