Sport
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Fed-Cup-Halbfinal, Tag 1

Schweiz – Tschechien 1:1

T. Bacsinszky – B. Strycova 0:6 2:6
V. Golubic – K. Pliskova 3:6 6:4 6:4

epa05261909 Switzerland's Viktorija Golubic reacts during her match against Karolina Pliskova of the Czech Republic for the Fed Cup World Group semifinal tie between Switzerland and the Czech Republic, in Lucerne, Switzerland, 16 April 2016.  EPA/URS FLUEELER

Viktorija Golubic gleicht für die Schweiz überraschend aus. Bild: EPA/KEYSTONE

Golubic gleicht nach Debakel von Bacsinszky sensationell aus: Schweizerinnen im Fedcup-Halbfinal weiter im Rennen



Die Schweiz legt im Fedcup-Halbfinal einen bösen Fehlstart hin: Barbora Strycova erweist sich für Timea Bacsinszky als die erwartete Angstgegnerin. Die Schweizer Weltnummer 17 wird von der 16 Ränge schlechter klassierten Tschechin regelrecht gedemütigt und geht nach einer schwachen Leistung mit 0:6, 2:6 unter.

Diesen Fehlstart korrigiert aber ihre Teamkollegin im Anschluss. Das zweite Einzel gewinnt Viktorija Golubic (WTA 129), die für die verletzte Belinda Bencic zum Einsatz kommt, überraschend gegen Karolina Pliskova nach starkem Auftritt in drei Sätzen. Damit steht es nach dem ersten Tag 1:1 zwischen der Schweiz und Tschechien.

Bacsinszky hat gegen Strycova nicht den Hauch einer Chance. Die Lausannerin wirkt vor dem Heimpublikum in Luzern von Beginn an sehr nervös. Vor allem bei den wichtigen Punkten und bei eigenem Aufschlag spielt sie zu zögerlich, was die clever aufspielende Strycova gnadenlos ausnützt. 

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Bacsinszky verliert beim Verlassen des Platzes ein paar Tränen.
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«Es tut weh. So weh. Ich möchte mich nie mehr in meinem Leben so fühlen.»

Timea Bacsinszky

Immerhin bleibt Bacsinszky die Schmach eines Doppel-Bagels (0:6, 0:6) erspart. Nach neun verlorenen Games in Serie schafft sie endlich den ersten Spielgewinn. Danach übernimmt Strycova aber wieder das Spieldiktat und serviert das Match locker nach Hause. Nach 1:05 Stunden verwandelt sie ihren ersten Matchball zur 1:0-Führung für die Tschechinnen.

Golubic sackstark

Viktorija Golubic zeigt anschliessend die deutlich bessere Leistung als Bacsinszky. Gegen die 1,86-Meter-grosse Karolina Pliskova (WTA 18) hält die Weltnummer 129 gut mit. Auch im entscheidenden dritten Satz kann die Schweizerin gegen die Tschechin dagegenhalten und schafft das Break im fünften Game zum 3:2. Am Ende siegt die Schweizerin mit 3:6 6:4 6:4. Sie spielte über das ganze Spiel souverän und äusserst abgeklärt. 

Switzerland's Viktorija Golubic in action against Karolina Pliskova of the Czech Republic, unseen, during their World Group semifinal Fed Cup tennis match between Switzerland and the Czech Republic, in Lucerne, Switzerland, Saturday, April 16, 2016. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Viktorija Golubic. Bild: KEYSTONE

«Unglaublich», brach es aus der 23-jährigen Zürcherin nach dem grössten Sieg ihrer Karriere heraus. «Zu Beginn war ich extrem nervös, aber diese unfassbare Unterstützung hat mir so einen Schub gegeben», sagte sie zu den 4500 euphorisierten Fans in der Luzerner Messe-Halle.

Dieser Sieg war für die Schweiz extrem wichtig und so sind die Chancen auf einen Finaleinzug für die Schweizerinnen intakt. Morgen geht es mit zwei Einzeln und einem Doppel weiter. (pre/jwe/sda)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AJACIED 16.04.2016 17:44
    Highlight Highlight Bascinsky war zu nervös vor diesem Publikum!!! wollte Zuviel wollte dies das. Sry entweder bisch en pro oder keine. Kein top "30" Spieler verliert in so einem big Match 6/0 6/2 sry.
    • smoenybfan 16.04.2016 18:04
      Highlight Highlight Und Andy Murray ist also auch kein "pro" weil er an den Finals 0:6 1:6 verloren hat? Bacsinszky stand übrigens in diesem Jahr auch schon im Halbfinale von Miami.
      Sry entweder hesch ahnig vo wasde redisch oder nid ;-)
    • AJACIED 17.04.2016 02:15
      Highlight Highlight @smoenybfan
      Wow ein Halbfinale Great one !
    • smoenybfan 17.04.2016 03:00
      Highlight Highlight War nur gerade ein aktuelles Beispiel. Im aktuellen Race steht sie übrigens trotz schwierigem Start an Platz 21, defintiv kein schlechter Wert. Ein Spiel hat keine Aussagekraft für eine ganze Karriere.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Howard271 16.04.2016 17:18
    Highlight Highlight Was für ein tolles Spiel von Golubic!
  • Ignorans 16.04.2016 17:05
    Highlight Highlight Mit 57 unforced errors war Pliskova auf verlorenem Posten...
    • smoenybfan 16.04.2016 17:48
      Highlight Highlight Es gibt keinen Grund, Golubic' Leistung zu schmälern. Die unforced errors kamen ja nicht von nirgends.
      Und wie kommst du auf die Idee, dass Masarova (WTA 913) eine Alternative gewesen wäre? Ohne ihre Leistungen zu schmälern, Aber aktuell reicht sie noch nicht. Muss sie als 16 - jährige aber auch nicht.
    • Schreiberling 16.04.2016 17:53
      Highlight Highlight Ignorans: Dein Name ist Programm. Golubic brachte auch fast alles irgendwie zurück. Das bringt den Gegner zur Verzweiflung. Pliskova musste mehr riskieren und büsste.
  • Ignorans 16.04.2016 16:03
    Highlight Highlight Zu viel Druck und Nervosität.
    Zum Glück spielt Pliskova mies...
    Schade, dass Masarova nicht eingeladen wurde.
  • mblaser 16.04.2016 14:19
    Highlight Highlight Dinge, die die Welt nicht braucht: Patty Schnyder's Comeback und Kommentar auf SRF2...:(
    Hopp Schwiiz!
    • Ignorans 16.04.2016 16:02
      Highlight Highlight Find ich noch lustig. Allerdings ignorieren sie, dass Schnyder im Frd Cup Team nur selten Freude hatte...

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