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Serbia's Novak Djokovic (L) celebrates with his coach Boris Becker after winning his final match against Britain's Andy Murray at the Australian Open tennis tournament at Melbourne Park, Australia, January 31, 2016. REUTERS/Tyrone Siu

Gehen ab sofort getrennte Wege: Die Tennis-Ikone Boris Becker und der mehrmalige Grand-Slam-Gewinner Novak Djokovic.  Bild: TYRONE SIU/REUTERS

Novak Djokovic und Boris Becker gehen nach drei Jahren getrennte Wege

06.12.16, 21:32 06.12.16, 21:55


Novak Djokovic hat sich von seiner Trainer-Ikone Boris Becker getrennt. Djokovic verkündet die Trennung nach drei äusserst erfolgreichen Jahren auf seiner Facebook-Seite.

Unter Boris Becker gewann Novak Djokovic sechs Grand-Slam-Titel und insgesamt 25 Turniere. Er stieg zur dominanten Weltnummer 1 auf. «Wir haben alle gemeinsamen Ziele erreicht», stellte Novak Djokovic in seiner kurzen Erklärung fest. In der zweiten Jahreshälfte akzentuierten sich indessen Probleme zwischen Djokovic und dem Trainerstab, dem neben Becker auch Marian Vajda und der Mentaltrainer Pepe Imaz angehörte. Becker und Vajda bekundeten zunehmend Mühe damit, mit Imaz und dessen Konzepten von «Liebe und Frieden», Spiritualität und Meditation zusammenzuarbeiten.

«Nach drei sehr erfolgreichen Jahren haben Boris Becker und ich gemeinsam entschieden, unsere Zusammenarbeit zu beenden»

Novak Djokovic

Am letzten Turnier, dem Masters in London, zeichnete sich die nun vollzogene Trennung immer deutlicher ab. Djokovic vermied Aussagen zur gemeinsamen Zukunft. Und Becker, dessen Vertrag auslief, zog in diversen Interviews bereits ein Fazit der 36-monatigen Zusammenarbeit: «Ich habe die vergangenen drei Jahre sehr genossen», so Becker. «Ich war in meinem Element und werde auch zukünftig in meinem Element sein. Es war eine unglaubliche Zeit.»

Es ist damit zu rechnen, dass Becker als Betreuer eines anderen Profi früher oder später auf die Tour zurückkehren wird. Der Erfolg an Djokovics Seite verlieh dem jüngsten Wimbledonsieger aller Zeiten (1985 als 17-Jähriger) wieder Autorität. 

Nach dem Gewinn des French Open im Mai fiel Djokovic in ein Loch. Das French Open war das letzte der vier Grand-Slam-Turniere, das dem Serben in seiner Titelsammlung noch gefehlt hatte. Anfang November musste der zwölffache Grand-Slam-Sieger die Führung in der Weltrangliste nach 122 Wochen an der Spitze an Andy Murray abgeben. (sda)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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Depressiv, oft verletzt und mit Rücktrittsgedanken – aber Del Potro ist wieder da

Auf dem Weg in seinen zweiten US-Open-Final in New York gegen Novak Djokovic profitierte Juan Martin Del Potro im Halbfinal von der Aufgabe von Rafael Nadal. Der Argentinier weiss, was es heisst, verletzt zu sein, und stand 2015 kurz vor dem Rücktritt.

Einer weiteren, vierten Operation am Handgelenk stimmte er zu. «Ich sagte mir, es ist die letzte. Eine weitere will ich nicht riskieren.» Sein rechtes Handgelenk hatte Juan Martin Del Potro 2010 operiert, zwei weitere Eingriffe folgten vier Jahre später an der linken Hand. Die Probleme aber blieben, Besserung war nicht in Sicht. «Es war der schlimmste Moment. Ich fand keinen Ausweg mehr und war mehrere Monate depressiv.» Del Potro stand kurz davor, seine Karriere zu beenden.

«Das ist nun aber …

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