Sport

Boris Becker ist unglücklich über die Reaktionen auf seine Biografie. Bild: Reuter

Wegen Häme und Schmähungen

Boris Becker bereut die Veröffentlichung seiner Biografie: «Das Buch war ein Fehler»

Boris Becker bereut es, im vergangenen Jahr seine viel kritisierte Autobiografie «Das Leben ist kein Spiel» veröffentlicht zu haben: «Ich gebe zu, ich habe andere Reaktionen auf das Buch erwartet.»

24.08.14, 15:01 24.08.14, 15:14

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Die Häme und Schmähungen, die viele seiner öffentlichen Auftritte in den letzten Jahren hervorgerufen haben, hält Becker für masslos übertrieben. «Lasst doch die Kirche im Dorf, Freunde! Komischerweise sind diejenigen, die mich ständig dafür kritisieren, die Schlimmsten. Die schliessen von ihrem traurigen Leben auf das anderer. Die sollen mich doch in Ruhe lassen.»

Die Kritik geht nicht spurlos an Boris Becker vorbei. Bild: Juergen Hasenkopf/freshfocus

«Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig. »

Boris Becker

Der dreifache Wimbledon-Sieger äusserte sich auch zu Gerüchten, dass seine geschäftlichen Aktivitäten schlecht liefen und er so gut wie pleite sei: «Macht Euch keine Sorgen um mich. Nicht jeder Deal hat funktioniert, aber 51 Prozent. Ich finde es eine Unverschämtheit, dass sich Menschen darüber Gedanken machen. Dass Sie das wissen wollen, ist okay, das ist Ihr Job. Aber ich stehe hier ja nicht vor Gericht und muss Ihnen sagen, was ich im Monat verdiene. Wissen Sie was? Ich bin niemandem Rechenschaft schuldig. Es geht niemanden etwas an. Punkt! Ich lebe in London, und hier habe ich drei Joint Ventures. Es sind summa summarum 50 Menschen für und mit Boris Becker im Einsatz.»

Das Training mit Novak Djokovic verlangt Becker körperlich alles ab.  Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Becker, der seit Ende vergangenen Jahres den Weltranglisten-Ersten und diesjährigen Wimbledon-Sieger Novak Djokovic trainiert, hat nach eigener Aussage «einen hohen Preis» für seine eigene Tenniskarriere bezahlt: «Ich habe zwei neue Hüften, ich habe eine zehn Zentimeter lange Eisenplatte im rechten Sprunggelenk, ich hinke leicht.»

«Ich habe zwei neue Hüften, ich habe eine zehn Zentimeter lange Eisenplatte im rechten Sprunggelenk, ich hinke leicht.»

Boris Becker

Beim Training mit Djokovic könne er nur noch leichte Bälle schlagen, sagt Becker: «Ich habe in Wimbledon mit Novak etwas gespielt, aber nur auf dem halben Feld, für den ganzen Platz reichen meine Beine nicht. Hinlaufen geht nicht gut. Ich bin heute nicht mehr so mobil.»

Lesen Sie das ganze Gespräch im neuen Spiegel. (spon)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • BrunoB 30.08.2014 12:01
    Highlight Ich wünsch mir nur dass Boris das schreiben aufgibt. Nochmals mehrere Wochen mit Boris interviews über seine eher primitiven schreibversuche, stehe ich nicht durch.
    1 0 Melden
  • papparazzi 24.08.2014 18:31
    Highlight Nicht nur die Veröffentlichung war ein Fehler Herr Becker!

    Ein Tipp für Ihre Reputation: Geben Sie in Zukunft Ihre Biographie mit einer ergänzenden Version der Ansichten und Schilderungen von "Babs" heraus... das ist nichts als fair und zeugt für Sie von Gelassenheit und Selbstironie, zudem zeigt es auf, dass Sie sich selbst hinterfragen lassen... so wird diese Version sicher ein Bestseller werden:-)

    Ein Gruss vom Reputationsberater
    1 0 Melden
  • Micha Moser 24.08.2014 16:51
    Highlight Das Buch ansich wäre halb so schlimm, halt ein typisches 'gib mir aufmerksamkeit' promibuch. das peinliche war die ganze 'PR' darum
    1 0 Melden

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