Sport

Konnte ihre Gefühle oft unterdrücken, aber nicht immer. Bild: AP

Vom Vater verprügelt, bespuckt, verstossen – Tennis-Wunderkind Jelena Dokic packt aus

Jelena Dokic war ein Wunderkind – doch der Nährboden ihres Erfolgs bestand aus Gewalt und Verzweiflung. Es ist eine Geschichte von verbaler und körperlicher Misshandlung, die das einstige Wunderkind nun in einem Buch erzählt.

14.11.17, 18:39

Simon Häring / Nordwestschweiz

«Der Gürtel ist braun, das Leder dick und hart. Wenn er gegen meine Haut peitscht, fühlt sich das an wie Messerstiche. Ich kenne ihn gut, diesen Gürtel. Er trägt ihn immer. Wann immer ich verliere, zieht er ihn aus», schildert Jelena Dokic die traumatische Kindheit und Jugend mit ihrem Vater Damir. Es ist eine Geschichte von verbaler und körperlicher Misshandlung, die das einstige Wunderkind nun in einem Buch erzählt.

«Nach dem Schlag gegen den Kopf gehe ich zu Boden. Als ich dort liege, tritt er mich. Meine Sicht verschwimmt.»

Jelena Dokic

Das Leiden beginnt im vom Bürgerkrieg gebeutelten Jugoslawien. 1994 flüchtet die Familie nach Australien, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Eine Hoffnung, die sich nicht erfüllt. Die Eltern finden keine Arbeit. Es ist ein Leben in extremer Armut. Wenn das wenige Geld, das die Familie vom Staat erhält, mal wieder knapp wird, ernähren sie sich tagelang von Brot und gesalzener Margarine.

Ein Leben ohne Geld

Es ist ein Leben ohne Geld. Ein Leben ohne Perspektive. Es ist das Leben vieler Familien, die in den 1990er-Jahren den Weg vom Balkan nach Australien finden. Als Ausweg aus der Misere sieht Damir Dokic seine Tochter Jelena. Sie soll eine Karriere als Tennisspielerin machen. «Jeden Tag sagt er mir: ‹Du bist unser Ausweg. Du musst Erfolg haben.›»

Dokics Vater Damir: «Es geschah alles zu Jelenas Wohl. Meine Eltern haben mich auch geschlagen, Eltern tun das.» Bild: AP/AP

Dokic ist damals 12 Jahre alt. Die Sorgen ertränkt der Vater, der im Kroatienkrieg gekämpft haben soll, im Alkohol. «Er wollte, dass ich auf dem Platz perfekt bin», sagt Jelena Dokic. Doch so etwas wie Perfektion existiert in einem Sport wie Tennis nicht. Fast täglich wird sie bespuckt und verprügelt. Um die Male der Misshandlung zu kaschieren, muss sie ihre Arme und Beine immer bedecken.

Verfolgt von Angst und Verzweiflung, wird sie trotzdem zu einem Wunderkind. 16-jährig bezwingt sie 1998 in Wimbledon in der Startrunde Titelverteidigerin Martina Hingis und stösst als Qualifikantin bis in die Viertelfinals vor. Im Jahr darauf steht Dokic in den Halbfinals. Doch für den Vater nicht gut genug.

Dokic besiegt Hingis 1998 in Wimbledon. Video: streamable

Erst Stunden später und sturzbetrunken reagiert er auf die Anrufe der 17-Jährigen. «Du bist eine Schande. Du kommst heute nicht nach Hause.» Nach Hause – in das Hotelzimmer, das sie mit ihrem Geld bezahlt, auf das sie keinen Zugriff hat.

«Er wollte, dass ich auf dem Platz perfekt bin.»

Jelena Dokic

«Ich habe keinen Ort zum Schlafen», sagt sie, als eine Putzkraft sie zusammengekauert in einer Ecke der Garderobe findet. Aufgelöst in Tränen, wird sie gegen 23 Uhr vom Fahrdienst zu ihren Managern gebracht. Sie, Jelena Dokic, das Wunderkind, die Wimbledon-Halbfinalistin. Verprügelt, bespuckt, verstossen.

Bis ganz nach oben

Jelena Dokic hatte es geschafft. Bis nach ganz oben. Doch ihr Martyrium hatte damit eben erst begonnen. Vater Damir prügelt sich mit Journalisten, legt sich mit Schiedsrichtern an und stürzt während Spielen betrunken auf den Platz, um seine Tochter zu beschimpfen.

Den traurigen Tiefpunkt erreicht er bei den Australian Open 2001, als er die Veranstalter beschuldigt, seine Tochter bei der Auslosung benachteiligt zu haben. Unter Druck gesetzt vom tyrannischen Vater, gibt Jelena im Anschluss bekannt, künftig wieder für Jugoslawien zu spielen.

Auf dem Tennisplatz war Dokic als grosse Kämpferin bekannt. Bild: EPA

Bis heute ist das der Schritt, den sie am meisten bereue. «Wenn ich etwas ungeschehen machen könnte, dann nicht die Misshandlungen und Beschimpfungen, sondern das. Dass er mich gezwungen hatte, nicht mehr für Australien zu spielen», sagt Dokic. Zwei Jahre später kauft sie sich aus den Fängen des Vaters frei – mit einer Million Dollar, wie US-Medien damals berichten.

«Ich bin durch die Hölle gegangen.»

Jelena Dokic

Ein Jahr lang zieht sie sich zurück. Dokic kämpft nicht mehr um Punkte, sondern gegen Selbstmordgedanken, gegen ihr Gewicht, gegen fast alles. Doch sie gibt nicht auf. Sie kennt nichts anderes. Der einzige Ausweg, der sie einst war, war zu ihrem eigenen Weg geworden.

Jeder kennt die Täler, die das Leben bereithält, jeder fühlt sich manchmal einsam. Keiner soll glauben, es sei leicht in der kalt glänzenden Welt des Planeten Tennis. Täler? Kälte? «Ich bin durch die Hölle gegangen», sagt Dokic, als sie 2006 zurückkehrt. Sie erreicht 2009 bei den Australian Open die Viertelfinals, wird aber nie mehr zu jener Spielerin, die sie einmal gewesen war.

Bomben, Gewehre und Pistolen

Im gleichen Jahr hatte sie erstmals in der Öffentlichkeit über den Horror ihrer Kindheit geredet. Als der mittlerweile in Serbien lebende Vater davon erfährt, droht er, die australische Botschafterin in Belgrad mit einer Handgranate in die Luft zu sprengen. Bei der Hausdurchsuchung findet die Polizei zwei Bomben, sieben Jagdgewehre und eine Pistole.

Damir Dokic wird zu einer Gefängnisstrafe von 15 Monaten verurteilt, die später auf ein Jahr reduziert wird. Umso erstaunlicher mutet 2011 Jelena Dokics Nachricht an, sie habe sich mit dem Vater versöhnt. «Er versteht es. Ich glaube, er hat sich sehr geändert.»

Die Beziehung bleibt indes distanziert, weil der Vater für das Geschehene keine Verantwortung übernimmt. «Es geschah alles zu Jelenas Wohl. Meine Eltern haben mich auch geschlagen, Eltern tun das», sagte er einmal.

Jelena Dokic (34) verdiente fünf Millionen Dollar an Preisgeld. Sie ist heute Expertin beim australischen Fernsehen. Dokic sagt, sie hasse ihren Vater nicht. Ihr Buch trägt den Titel «Unbreakable», unzerbrechlich. Es wirkt wie eine Fassade. Eine zerbrechliche. (aargauerzeitung.ch)

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  • Lucernefan 15.11.2017 13:33
    Highlight spannender artikel, beeindruckende und auch verstörende story!
    1 0 Melden
  • Nuka Cola 14.11.2017 21:05
    Highlight Das ist gerade einfach nur krass.

    Aber auch hier, die Gesellschaft hat lieber weggesehen, anstelle von eingegriffen.
    21 1 Melden
  • Judge Dredd 14.11.2017 20:02
    Highlight Das schlimmste muss wohl sein, dass sie ihren Vater dafür nicht mal hassen kann. Ich denke, das ist eines der Probleme, wenn man von den Menschen misshandelt (oder missbraucht) wird, die einen doch am meisten Lieben sollten. Die Opfer geben sich immer auch eine Mitschuld und bringen im schlimmsten Fall noch Verständniss auf, für diese abschäulichen Taten. Vielleicht ist das auch der Grund, das sie sich mit ihrem Vater "versöhnt" hat.

    Eigentlich wollen die meisten Menschen doch einfach geliebt werden, besonders auch vom Vater und der Mutter.

    Arme Jelena, ich wünsche ihr viel Kraft.
    76 5 Melden
  • Dä Brändon 14.11.2017 19:56
    Highlight Bis heute ist das der Schritt, den sie am meisten bereue. «Wenn ich etwas ungeschehen machen könnte, dann nicht die Misshandlungen und Beschimpfungen, sondern das. Dass er mich gezwungen hatte, nicht mehr für Australien zu spielen»,

    Ist das ernsthaft so gemeint? Echt jetzt? Sorry, aber ganz alle Waffeln sind auch bei ihr nicht in der Dose. Oder habe ich da irgend etwas übersehen?
    20 63 Melden
    • chnobli1896 14.11.2017 20:30
      Highlight Vielleicht weil "nur" sie ihn ertragen musste, mit dem Nationenwechsel jedoch eine ganze (Tennis-)Nation bestraft wurde. Evtl fühlte sie sich dadurch machtloser als sonst
      37 0 Melden
    • shine 14.11.2017 20:45
      Highlight Ich denke du hast noch nicht begriffen, dass Kinder ihre Eltern IMMER in Schutz nehmen. Sehr selten kommt es zum bruch. Wieso das so ist? Keine Ahnung, sie ist aber nicht die erste, die das macht
      30 2 Melden
    • Rendel 14.11.2017 22:36
      Highlight Sie gab dem Druck des Vaters nach und gab sich somit ein Stück selber auf (verriet also sich selber), weil sie für Australien spielen wollte, das war bei aller Gewalt ein Stück Freiheit für sie gewesen.
      Ein Leben ohne Gewalt kann sie sich offenbar gar nicht vorstellen, weil sie es nicht anders kennen lernte. Sich selber verzeihen fällt Opfern schwerer als dem Täter zu verzeihen. (Stichwort Identifikation mit dem Aggressor.)

      Du hast auch nicht alle Waffeln in der Dose Brandon oder zu wenig Empathie.
      28 3 Melden
  • Gilbert Schiess 14.11.2017 19:27
    Highlight Ich habe andere weniger spektakulare Geschichten über den Werdegang von Tennisprofis gelesen (Interviews in Zeitschriften).
    Irgendwie passen diese mit " Die Eltern finden keine Arbeit. Es ist ein Leben in extremer Armut. Wenn das wenige Geld, das die Familie vom Staat erhält....", nicht zusammen.
    Der Schlüssel der anderen war immer eine grosse finanzielle Unabhängikeit der Eltern.
    17 60 Melden
    • Judge Dredd 14.11.2017 20:04
      Highlight Was bitte wollen sie hier zum Ausdruck bringen?

      Nur weil sie noch nie so etwas gelesen haben kann es nicht stimmen? Hatten sie sich wenigstens ein bisschen über die Familie Dokjic informiert bevor sie hier kommentierten?
      32 15 Melden
    • Gilbert Schiess 14.11.2017 21:07
      Highlight @Dredd, wo hab ich geschrieben, dass es nicht stimmt!?
      Es deckt sich lediglich nicht mit anderen Berichten über Tennisprofis.
      6 23 Melden
    • Judge Dredd 15.11.2017 05:07
      Highlight Genau deshalb meine Frage: Was wollen sie mit ihrem Beitrag zum Ausdruck bringen?

      Ihr Kommentar suggeriert, dass sie die geschilderten Ausführungen anzweifeln, oder etwa nicht?
      6 1 Melden
  • FrancoL 14.11.2017 19:04
    Highlight Eine Geschichte der mehr als nur harten Sorte. Diesen Vater gepaart mit dem Tennissport der eh schon den einzelnen an den Rand seiner Möglichkeiten bringt, weil man immer alleine auf dem Platz ist, alleine verantwortlich ist für Sieg und Niederlage.
    Ist zu hoffen, dass Dokic das wirklich so gut wie möglich verarbeitet hat, das ist wohl Ihre grösste Leitung.
    In solchen Fällen frage ich mich immer: WO ist da die Gesellschaft, die Menschen die einen Schutz bieten könnten? Man kann doch nicht in allem ernst annehmen, dass NIEMAND die Situation durchblickt hat. Ein kollektives Versagen.
    112 14 Melden
    • Rendel 14.11.2017 19:15
      Highlight Die Schweiz versagt auch, weil man Kinder immer noch schlagen darf. Gab kürzlich einen Artikel auf Watson und viele wollen kein neues Gesetz, das Kinder schützt. Was im Kleinen geduldet wird, da schaut man oft auch bei Schlimmerem zu.

      Ich hoffe Frau Dokic kann gut mit ihren traumatischen Erfahrungen umgehen, ganz frei wird sie nie mehr.
      35 18 Melden
    • The Origin Gra 14.11.2017 19:16
      Highlight Es wollte niemand sehen. Ist immer so.
      Wie Du sagst, kollektives Versagen
      24 1 Melden
    • FrancoL 14.11.2017 19:38
      Highlight Man kann nicht alles mit Gesetzen pflastern, es sollte die zivile Gesellschaft/Gemeinschaft sein, die sich Grenzen setzt, zB dass man ohne Gesetze die Kinder schützt. Dass man sich einbringt, dass man genauer hinsieht und im möglichen Rahmen reagiert.
      Ich bin der Meinung, dass die Gemeinschaft mehr machen könnte als halbherzig hingucken, weil man Angst hat sich zu exponieren. Die besten Gesetze nützen nichts, wenn niemand darauf deren Einhaltung achtet.
      Es gibt auf allen Gebieten zu viele die weggucken, diesen Vorwurf muss ich mir mitunter auch machen.
      Auch ich sollte mehr Mut zeigen.
      29 10 Melden
    • Rendel 14.11.2017 20:15
      Highlight Das Gesetz verstehe ich als Signal einer Gesellschaft und als Zeichen, was man nicht dulden soll. Darum genau so wichtig wie Civilcourage. Ich sagte mit keinem Wort, dass Gesetze alles regeln.
      19 3 Melden
    • Mutzli 14.11.2017 20:33
      Highlight Der Missbrauch geschieht ja auch heute, ohne Gesetze und ich sehe das ähnlich wie Rendel: Schon nur die Signalwirkung so etwas im Gesetz zu verankern sollte nicht verachtet werden. Kommt noch dazu, dass der Umkehrschluss ist, dass die Gesellschaft es anscheinend o.k. findet, wenn Kinder geschlagen werden. Ein Gesetz macht nicht alles auf einen Schlag besser, aber gibt ein weiteren Ansatzpunkt um die Situation zu verbessern. Finde es ehrlich gesagt das Minimum das getan werden kann.
      19 0 Melden
    • FrancoL 14.11.2017 22:09
      Highlight @Rendel+Mutzli; Verstehe Euch bestens. Mein Ansatz ist ein anderer.
      Gesetze haben häufig zur Folge das der Mensch die Verantwortung ablädt auf den Gesetzeshüter. Eine bequeme Umgehung der Verantwortungsübernahme.
      Was höre ich auf den verschiedensten Gebieten: Dafür gibt es doch Gesetze, die Polizei soll da besser hingucken, wir brauchen Detektive, etc.
      Es ist die Gesellschaft die sich ändern muss, Schranken setzen die sie denn auch wirklich auch zur Einhaltung stützt.
      Die ganz, ganz grosse Mehrheit muss "etwas" nicht mehr als richtig empfinden, dann sind wir auf dem richtigen weg.
      10 6 Melden
    • pamayer 15.11.2017 06:51
      Highlight Kein oder kaum Schutz vorhanden. Und wenn hier Mal die Kesb nach immer (zu) langem abwägen Kinder fremdplatziert, soll sie von rechts-aussen wieder abgeschafft werden.
      6 0 Melden
    • Rendel 15.11.2017 14:22
      Highlight Ein Gesetz ist eine Schranke. Eben ein Signal, dass Gewalt an Kindern ein no go ist. Das ist ein wichtiger Schritt, damit es immer mehr Leute gibt, die Gewalt nicht mehr als Erziehungsmittel sehen. Natürlich braucht es auch viele öffentliche Beiträge, Hilfestellungen was man tun kann, wenn man regelmässig Kinderschreie bei Nachbarn hört usw. , genug Anlaufstellen für Betroffene usw. .
      2 0 Melden

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