Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Switzerland's Roger Federer celebrates after defeating Hungary's Marton Fucsovics in their fourth round match at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Monday, Jan. 22, 2018.(AP Photo/Dita Alangkara)

Check! Roger Federer steht im Viertelfinal des Australian Open. Bild: AP/AP

«Ich konnte heute nur verlieren» – Federer erleichtert über Viertelfinal-Einzug

Roger Federer ist am Australian Open in Melbourne weiterhin ohne Satzverlust. Der Titelverteidiger setzt sich auch in den Achtelfinals gegen Marton Fucsovics aus Ungarn (ATP 80) in drei Sätzen durch.

22.01.18, 07:41 22.01.18, 08:42


Nach gut zwei Stunden verwertete Federer in der Rod Laver Arena seinen ersten Matchball mit einem Volley zum 6:4, 7:6 (7:3), 6:2. Der 36-jährige Baselbieter zeigte bei seinem ersten Auftritt in diesem Jahr in Melbourne am Nachmittag eine sehr solide, aber keine überragende Leistung.

Der Matchball im Video.

Er habe etwas Angewöhnungszeit an die Verhältnisse gebraucht, sagte Federer, der erstmals in diesem Turnier tagsüber spielte. «Der Ball fliegt jeweils etwas anders und ist schwieriger zu kontrollieren.»

Leider nicht von Erfolg gekrönt. Dennoch der spektakulärste Ball des Spiels. Video: YouTube/Australian Open TV

In den entscheidenden Momenten vermochte Federer wie so oft einen Gang zuzulegen und schaffte somit die Differenz. Im ersten Satz gelang ihm das Break zum 6:4, im zweiten Durchgang drehte er im Tiebreak beim Stand von 3:3 auf und machte unter anderem dank drei Winnern den Satzgewinn perfekt.

Danach war der Widerstand von Fucsovics gebrochen. Federer gelang gleich zu Beginn des dritten Durchgangs das Break und kam nie mehr in Bedrängnis, musste er doch während der ganzen Partie keinen einzigen Breakball abwehren. «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Aufschlag und ich bin froh, keine Breaks zugelassen zu haben», kommentiert Federer diesen Umstand. 

Nicht nur der Aufschlag, auch die Verteidigung funktionierte bei Federer. Video: YouTube/Australian Open TV

Er sei natürlich als klarer Favorit in die Partie gegangen. Das habe es ein wenig schwieriger gemacht. «Ich konnte heute eigentlich nur verlieren», sagt Federer.

Mit seinem Sieg im ersten Duell mit Fucsovics baute Federer einige Bestmarken weiter aus. In Melbourne steht der fünffache Champion zum 14. Mal in der Runde der letzten acht, am Mittwoch wird er zum 52. Mal einen Viertelfinal an einem Grand-Slam-Turnier bestreiten. Er ist mit 36 Jahren und 173 Tagen der älteste Spieler seit Jimmy Connors am US Open 1991, der an einem Major-Turnier die Viertelfinals erreichte.

Nun gegen Berdych

Als nächster Gegner wartet Tomas Berdych auf Federer. Der 32-jährige Tscheche setzte sich gegen den Italiener Fabio Fognini (ATP 25) souverän 6:1, 6:4, 6:4 durch. Der langjährige Top-Ten-Spieler Berdych, der im Ranking auf Position 20 zurückgefallen ist, steht zum siebten Mal in Melbourne in der Runde der letzten acht. In den vier Partien gegen Alex de Minaur, Guillermo Garcia-Lopez, Juan Martin Del Potro und Fognini gab der Halbfinalist von 2014 und 2015 nur insgesamt zwei Sätze ab.

Tomas Berdych of the Czech Republic reacts after defeating Italy's Fabio Fognini during their fourth round match at the Australian Open tennis championships in Melbourne, Australia, Monday, Jan. 22, 2018. (AP Photo/Vincent Thian)

Tomas Berdych ist wieder in Form. Bild: AP/AP

«Zuletzt lief es mir in den Spielen gegen ihn sehr gut. Aber Berdych ist immer gefährlich», warnt Federer.

Gegen Berdych hat Federer 19 von 25 Duellen gewonnen, so auch die jenes vor einem Jahr in der 3. Runde von Melbourne, als er den Tschechen mit einer Gala in drei Sätzen ausschaltete. Es war der Startschuss zu Federers Lauf gewesen, der ihn bei seinem Comeback zum fünften Triumph in Melbourne nach 2004, 2006, 2007 und 2010 führte. (abu/sda)

Ticker: 22.1.18: Federer – Fucsovics

Die besten Bilder des Australian Open 2018

Sportler unterhalten uns ... auf allen Ebenen

Höhlenmensch, Schrei-Baby, Bikini-Beauty, lahmer Gaul: So sehen wir Federer, Djokovic und Co.

«Keiner schlägt seine Frau ausser Yassine, der denkt sich, das Chikhaoui» – wir haben mal wieder unseren Spass mit Fussballer-Namen

Und jetzt die besten User-Memes: «Ich habe noch keinen Spieler zu Hause besucht – ausser bei Daniel Davari» 

«Egal wie viele Medis er schon hat – Admir will Mehmedi» – die besten Egal-Memes mit Schweizer Sportlern

«In allen Ehen weiss es der Mann besser, ausser bei Andrew hat das Weibrecht» – wir haben unseren Spass mit Skifahrer-Namen

Shaqiri als Käse, Drmic als Katzenfutter oder Magnin als Guetzli: 10 Fussballernamen, die sich als Marke eignen

Ideal fürs Transferfenster: Shaqiri und Co. geben ultimative Bewertungen für Fussball-Klubs ab

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bijouxly 22.01.2018 08:56
    Highlight Immer wieder beeindruckend - mit 36 Jahren!
    17 3 Melden
  • maljian 22.01.2018 07:09
    Highlight @Reto Fehr
    Danke fürs frühe aufstehen und den Liveticker 😊
    14 2 Melden

«Hoffe, dass mir das einen Schub verleiht» – Federer feiert seinen 98. Titel 

Roger Federer krönte in Stuttgart seine Rückkehr auf den Tennis-Thron auch noch mit dem Turniersieg. Der Schweizer bezwang im Final des Rasenturniers den starken Aufschläger Milos Raonic aus Kanada 6:4, 7:6 (7:3).

Der 36-jährige Basler packte sein bestes Tennis aus. Da hatte selbst der äusserst starke Aufschläger Raonic, der nach Verletzungsproblemen auf Platz 35 zurückgefallenen ist, trotz einer tollen Leistung das Nachsehen.

Federer stellte die Weichen gleich zu Beginn der Partie auf Sieg. Er nutzte seine erste Breakmöglichkeit, in dem er einen ersten Aufschlag von Raonic trotz 227 km/h retournierte. Die 2:1-Führung geriet umgehend ins Wanken, weil sich Federer 15:40 ins Hintertreffen manövrierte. Der …

Artikel lesen