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Auf diesem Gelände werden in den nächsten zwei Wochen die Champions des Australian Opens ermittelt. bild: srf.ch

Gute Aussichten für die Schweizer

Wenn Federer mit Spongebob tanzt, dann dürfen wir uns auch wie Kinder aufs Australian Open freuen

Während den nächsten zwei Wochen werden in Melbourne die Australian Open gespielt. Die Schweizer Akteure haben gute Chancen, dem Turnier den Stempel aufzudrücken. Sowohl die Männer als auch die Frauen. 

18.01.15, 22:18 18.01.15, 22:31

Vergangenen Samstag verliess Spongebob doch tatsächlich für ein paar Stunden seine Ananas-Wohnung. Der niedliche Schwammkopf und sein Freund Patrick besuchten nämlich Roger Federer und seine Tennis-Kumpels am «Australian Open Kids Day». Dabei liess sich der Schweizer sogar zu einem spontanen Tänzchen hinreissen.

Spongebob und Patrick schwingen mit Federer das Tanzbein. gif: youtube.com/australian Open tv

Das Kalkül der Kids-Day-Organisatoren ist aufgegangen: Wir freuen uns wie Kinder auf das Australian Open. Denn die Aussichten für die Schweizer Tennisspieler sind vielversprechend – das betrifft sowohl die Herren als auch die Frauen. 

Bencic und Bacsinszky sind heiss

Das Australian Open verspricht aus Schweizer Sicht zu einem der aufregendsten Grand-Slam-Turniere aller Zeiten zu werden. Noch nie drängten sich vor einem Major-Turnier so viele Akteure des Schweizer Verbandes ins Rampenlicht wie diesmal. Da sind nicht nur Roger Federer, die Nummer 2 der Welt, die nochmals die Nummer 1 werden möchte, oder Stan Wawrinka, der Vorjahressieger, der erstmals an einem Grand-Slam-Event zur Titelverteidigung antritt.

Nach Aufmerksamkeit lechzt auch Belinda Bencic (WTA 32), die mit 17 immer noch am Anfang ihrer Karriere steht, erstmals an einem Major-Event gesetzt ist und an der Viertelfinal-Qualifikation am letzten US Open gemessen wird. Timea Bacsinszky (WTA 38) hat vor einer Woche mit dem Zweisatzerfolg über die Weltranglisten-Vierte Petra Kvitova, die gestern das hochkarätig besetzte Frauenturnier in Sydney gewonnen hat, ihre Erwartungen in die Höhe geschraubt. Und in den Doppelkonkurrenzen gehört Martina Hingis sowohl bei den Frauen (mit Flavia Pennetta) wie im Mixed (mit Leander Paes) zum engsten Favoritenkreis.

Ähnliches Tableau wie letztes Jahr

Der Auftakt, sprich die Auslosung, verlief schon mal vielversprechend. Das Männer-Tableau ähnelt weitgehend dem des Vorjahres. Wieder befinden sich Stan Wawrinka und Novak Djokovic in der gleichen Tableauhälfte. Wawrinka und Djokovic trafen in Melbourne in den letzten drei Jahren stets aufeinander.

Auch Roger Federers Ausgangslage präsentiert sich ähnlich wie vor zwölf Monaten. Wieder «drohen» ihm in Viertel- und Halbfinal Duelle mit Andy Murray und Rafael Nadal. «Die Auslosung ist für Roger (Federer) eigentlich nicht schlecht», analysierte der Schweizer Davis-Cup-Coach Severin Lüthi. «Nur Ivo Karlovic stört das Bild.» Karlovic, dessen Aufschlag kaum zu durchbrechen ist und der vor einer Woche in Doha Djokovic bezwungen hat, könnte in den Achtelfinals auf Federer treffen. Lüthi: «Ob er es bis dorthin schafft, steht ja noch in den Sternen.»

Karlovic hin oder her: wir können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht. 

gif: giphy.com

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(si/cma)

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