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Federer verliert irres Spiel gegen Donskoi in drei Sätzen

Roger Federer scheiterte am ATP-Turnier in Dubai überraschend bereits im Achtelfinal. Der Australian-Open-Champion unterlag dem russischen Qualifikanten Jewgeni Donskoi (ATP 116) in gut zwei Stunden 6:3, 6:7 (7:9), 6:7 (5:7).



Der Höhenflug von Roger Federer mit dem überraschenden Triumph am Australian Open wurde in Dubai jäh gebremst – und dies auf äusserst ärgerliche Art. Der 35-jährige Basler hatte die Partie gegen den neun Jahre jüngeren Moskauer, der bereits neun Challenger-Turniere gewonnen, auf der ATP Tour aber noch keine dicken Stricke zerrissen hat, lange gut im Griff. In den entscheidenden Phasen zeigte er aber ungewohnte Schwächen.

Federer brauchte bei seinem ersten Spiel gegen Donskoi (ATP 116) nicht viel Anlaufzeit und schaffte im ersten Satz das Break zum 3:1. In der Phase vom 1:1 bis zum 4:1 holte sich «King Roger» zwölf Punkte in Serie.

Federer doppelte gegen seinen 26-jährigen Kontrahenten mit einem weiteren Break zum 5:1 nach, ehe diesem mit dem 2:5 das Rebreak gelang. Schliesslich holte sich der Schweizer den Satz dennoch ohne Mühe mit 6:3 nach 29 Minuten.

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Die Statistiken zum 1. Satz. Teil 1 ... screenshot: tennistv

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... und Teil 2. screenshot: tennistv

Im zweiten Satz hielt Donskoi vor allem bei eigenem Aufschlag viel besser dagegen. Für das Highlight respektive das «Nolight» sorgte die Platzbeleuchtung, die inmitten des 2. Satzes den Dienst einstellte. 

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Die Lichtmasten gaben den Geist auf. Der Verantwortlichen versuchten sich darum zu kümmern. Vorerst ohne Erfolg.

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Reicht nicht ganz: Die Fans sorgen mit ihren Smartphones für etwas mehr Licht. 

Da das Problem nicht so leicht zu lösen schien, entschieden sich Federer und Donskoi trotz den etwas dunkleren Bedingungen weiterzuspielen.

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Die linke Ecke ist etwas dunkler. Federer und Donskoi war's egal.

Wenige Minuten später funktionierte die Beleuchtung zur grossen Freude des Publikums wieder. Danach wurde es für Federer aber aus anderen Gründen heikel: Weil Donskoi immer besser wurde, musste der Schweizer beim Stand von 5:6 eine Breakchance abwehren, was Federer dank einer starken Vorhand gelang.

Evgeny Donskoy of Russia returns the ball to Roger Federer of Switzerland during the Dubai Tennis Championships, in Dubai, United Arab Emirates, Wednesday, March 1, 2017. (AP Photo/Kamran Jebreili)

Jewgeni Donskoi zeigte gegen Roger Federer eine starke Partie. Bild: Kamran Jebreili/AP/KEYSTONE

Im anschliessenden Tiebreak hatte Federer drei Matchbälle, vergab aber sämtliche. Donskoi auf der anderen Seite nutze seine erste Chance zum Satzausgleich eiskalt.

Im Entscheidungssatz gelang Federer das Break zum 4:2. Doch auch dieses sollte nicht reichen. Beim Stand von 5:3 konnte der Schweizer zum Match aufschlagen, wurde vom Russen aber ein weiteres Mal düpiert.

Es kam aber noch schlimmer: Donskoi gelang ein weiteres Break zum 6:5 im dritten Satz, der Maestro reagierte mit dem umgehenden Rebreak, so dass auch der dritte Durchgang im Tiebreak entschieden werden musste. Dort vergab Federer einen 5:1-Vorsprung und Donskoi holte sich den Satz dank sechs Punkten in Serie. 

Tennis - Dubai Open - Men's Singles - Roger Federer of Switzerland v Evgeny Donskoy of Russia - Dubai, UAE - 01/03/2017 - Roger Federer leaves. REUTERS/Ahmed Jadallah

Federer verabschiedet sich aus Dubai. Bild: AHMED JADALLAH/REUTERS

Federer leistete sich zu viele Aussetzer, zum einen, weil er die entscheidenden Punkte nicht gewann, zum andern, weil ihm vor allem mit der Vorhand deutlich zu viele unerzwungene Fehler unterliefen. Er verpasste mit seiner ersten Niederlage im Jahr 2017 die Chance, das Turnier in Dubai, wo er ein Appartement besitzt, zum siebten Mal für sich zu entscheiden. Die Nummer 10 der Welt könnte von Gaël Monfils oder David Goffin auch wieder aus den Top Ten verdrängt werden. (zap/sda)

Die vielen Gesichter des «Maestros»: So hat sich Roger Federer über die Jahre verändert

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    Alle Leser-Kommentare
  • Donald J Trump 01.03.2017 21:34
    Highlight Highlight He would have lost against me too!
  • HGS 01.03.2017 20:57
    Highlight Highlight Mmmhhh, lieber Watson-Korrektor, 'Dünkel' gibt es ja, aber 'dünklere Bedingungen'? Das missfällt dem Duden.
    • Donald J Trump 01.03.2017 21:33
      Highlight Highlight Alternative Grammar! Its terrific!
  • sägsali 01.03.2017 20:36
    Highlight Highlight Von der Skyline zum Bordstein zurück.
  • AJACIED 01.03.2017 20:09
    Highlight Highlight Jäjä Startelf hat er ja schon mal bekommen!

«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.

In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …

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