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Marcus Willis of Britain celebrates a point against Roger Federer of Switzerland during their men's singles match on day three of the Wimbledon Tennis Championships in London, Wednesday, June 29, 2016. (AP Photo/Tim Ireland)

So jubelt man, wenn man gegen Federer ein Game gewinnt – beim Stand von 0:6, 0:1! Bild: Tim Ireland/AP/KEYSTONE

Pfeif auf Island! 11 Gründe, warum Marcus Willis, die Weltnummer 772, unser Herz eroberte

Eigentlich hat Marcus Willis heute ohne Wenn und Aber in einer Stunde und 25 Minuten gegen Roger Federer verloren. Eigentlich. Doch in Wahrheit hat sich die Weltnummer 772 heute zum Underdog des Jahres gekürt. Was ist schon wieder dieses Island?

29.06.16, 20:04 30.06.16, 06:21


Marcus Willis, die Nummer 772 der Welt, hat sich sensationell für die 2. Runde in Wimbledon qualifiziert, wo er am Mittwoch auf Roger Federer treffen durfte. Und dies, nachdem Willis beinahe mit Tennis aufgehört hatte.

Jennifer Bate, left, girlfriend of Marcus Willis of Britain, smiles as he plays his men's singles match against Roger Federer of Switzerland on day three of the Wimbledon Tennis Championships in London, Wednesday, June 29, 2016. (AP Photo/Tim Ireland)

Der Dame ganz links haben wir es zu verdanken, dass wir Marcus Willis kennen. Bild: Tim Ireland/AP/KEYSTONE

Zum Glück hat ihn seine Freundin überredet, mit dem Tennisspielen fortzufahren – ansonsten hätten wir nie den glücklichsten Verlierer aller Zeiten kennengelernt. Es gibt wohl niemanden auf dieser Welt, der Marcus Willis heute den Sieg gegen Federer nicht gegönnt hätte (ausser vielleicht mein Bruder Laurent). Denn seit heute ist nicht mehr Island, sondern «Mr. Willbomb» der Star in der Sportwelt. Weil ...

Weil sich noch nie ein anderer Spieler so auf ein Duell gegen Federer gefreut hat

Weil Willis sich schon beim Münzwurf über einen Sieg freuen konnte

Weil nicht mehr Will Grigg, sondern Willbomb on fire ist!

Weil Willis' Grand-Slam-Statistik einmalig ist (und er trotzdem weiter grinst)

epa05397944 Supporters of Roger Federer of Switzerland before his second round match against Marcus Willis of Great Britain at the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 29 June 2016  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Man könnte Happiness auch mit Willis austauschen.
Bild: FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA/KEYSTONE

Weil sein Preisgeld erst bei genauerem Hinsehen etwas kleiner ist als jedes des Maestros

Weil er verdammt nochmal ein komplettes Outfit der Marke Roger Federer trug!

(Man sieht das RF-Logo auf seinem Ärmel.)

Weil er bei einem gewonnenen Game jubelt, als hätte er gerade Wimbledon gewonnen

Weil er so dreinschaut, wenn er den Maestro challenged

Weil er eben auch gar nicht so schlecht mitgespielt hat

Weil sich auch Federer über den Auftritt von Willis gefreut hat

Das ganze Interview von Federer nach der Partie gegen Willis. YouTube/Radoslav

Weil Marcus Willis fast so gut tschuttet wie Island.

Britain Tennis - Wimbledon - All England Lawn Tennis & Croquet Club, Wimbledon, England - 29/6/16 Great Britain's Marcus Willis during his match against Switzerland's Roger Federer REUTERS/Tony O'Brien

Nie mehr werden wir sein Grinsen vergessen!
Bild: TONY O'BRIEN/REUTERS

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Zwar keine Willisse, aber auch Island darf sich zurecht feiern lassen.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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14
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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CHfish 29.06.2016 23:46
    Highlight Bin ich der einzige, der 11 Gründe zählt?
    1 1 Melden
  • tschoo 29.06.2016 21:19
    Highlight Wie Wildcard in die 2. Runde? Er hat souverän die Qualifikation für Wimbledon geschafft (6 aufeinanderfolgende Siege) und in der 1. Runde den 700 Plätze besser positionierten Berankis geschlagen. So traf er in der 2. Runde auf Federer. Nix da Wildcard, erarbeitet hat er sichs!
    95 2 Melden
  • CyanLama 29.06.2016 20:43
    Highlight Das ist einfach wahre und ehrliche Freude! Toller Typ :)
    Die beiden Lobs waren auch echt überragend! Jeder der mal Tennis gespielt hat weiss wie schwer es ist solche Bälle zu spielen. Entweder sind sie zu tief, zu kurz oder zu lange unterwegs. Den zweiten hätte kein Chuck Norris der Welt erreicht.
    49 2 Melden
    • tinu32 29.06.2016 20:59
      Highlight Chuck Norris hätte den Ball so böse angeschaut, dass dieser freiwillig ins Out geflogen wäre...
      75 3 Melden
  • Tom Garret 29.06.2016 20:41
    Highlight Einfach mit dem Unterschied das Island als riesiger Underdog gewonnen hat ;-)
    Aber ist wirklich symphatisch...
    43 3 Melden
  • Sloping 29.06.2016 20:13
    Highlight Dieser Willis ist ein echter "Typ". Solche Charakteren tun der ansonsten sehr glatt gebügelten Tenniswelt extrem gut. Er gewinnt jedoch nicht nur charakterlich Sympathiepunkte. Auch sein Spiel ist einzigartig und erfrischend und hebt sich sehr erfreulich vom ansonsten fast ausschliesslich praktizierten Grundlinienpowertennis ab. Ich hoffe, dass dies nicht sein letzter Auftritt an einem grossen Turnier war.
    40 2 Melden
  • FancyFish 29.06.2016 20:07
    Highlight Wieso habt ihr Aeberlis alle was gegen Island?
    34 7 Melden
    • Quentin Aeberli 29.06.2016 20:17
      Highlight Ich hab nichts gegen Island, ich liebe Marcus Willis.
      36 6 Melden
    • Quentin Aeberli 29.06.2016 22:01
      Highlight Wieso nicht? Dem ist ab heute sowieso alles egal, immerhin hat er den Maestro überlobt.
      23 1 Melden
    • Laurent 29.06.2016 22:22
      Highlight Ich mag doch Island auch!
      15 8 Melden
    • Pingupongo 30.06.2016 07:32
      Highlight Loro das glaubt dir jetzt keiner mehr sorry. Schau, der Papageitaucher ist auch schon ganz traurig.
      11 0 Melden
    • The oder ich 30.06.2016 08:25
      Highlight Aeberlis spekulieren wohl auf eine Einladung von Islands Botschaft, die ihnen die Schönheit der Insel zeigt
      2 0 Melden

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