Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Giulia Steingruber gratuliert Federer zum Sieg: «Ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper»

Das Comeback von Roger Federer bewegt die Welt. In dieser Woche erweisen verschiedene Schweizer Sport-Stars mit einem persönlichen Schreiben in der «Nordwestschweiz» King Roger die Ehre. Heute: Kunstturnerin Giulia Steingruber.

01.02.17, 08:34 01.02.17, 09:08

Giulia Steingruber / Nordwestschweiz



Giulia Steingruber gratuliert Roger Federer zum Sieg der Australian Open. © Nordwestschweiz

Was habe ich Nerven gebraucht wegen dir! So etwas Spannendes habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Ich bin noch immer überwältigt! Jeden einzelnen Ballwechsel habe ich auf dem Sofa verfolgt. Und am Schluss, als alles vorbei war, hatte ich Gänsehaut am ganzen Körper. Ich habe mit einer Freundin Jubelschreie ausgestossen. Die Emotionen haben uns richtig übermannt. Was für ein peRFekter Sonntag. So eine Rückkehr nach einem halben Jahr Pause – gibt es überhaupt einen grösseren Sieg? Dazu gratuliere ich dir von ganzem Herzen!

Dass du deinen Triumph ausgerechnet in Australien feiern durftest, machte meine Freude noch ein bisschen grösser. Sechs Wochen lang habe ich Ende des Jahres in «Down Under» verbracht. In Melbourne war ich leider nur am Flughafen. Trotzdem: So manche schöne Erinnerung hat sich wieder in meinem Gedächtnis festgebissen, während ich deinen Weg am Turnier verfolgte. Du kannst dir vorstellen, dass ich gleich wieder ein bisschen «Heimweh» bekommen habe ...

Julia Steingruber: «Was für ein peRFekter Sonntag!» Bild: KEYSTONE

Jeder Ausländer setzt die Schweiz mittlerweile mit Federer gleich. Wenn ich erzähle, wo ich herkomme, heisst es: «Ach so, aus der Schweiz, klar, Federer & Matterhorn!» Du kommst an erster Stelle. Und wie du das verdient hast. Es könnte sich jeder Sportler der Welt etwas von deiner Bodenständigkeit und deiner Persönlichkeit abschneiden.

Ich werde nie mehr im Leben vergessen, wie du mich nach den Olympischen Spielen 2012 in London aufgebaut hast. Es waren meine ersten Spiele – und vieles lief nicht so, wie ich mir das erhofft hatte. Es waren schwierige Momente für mich als junge Athletin. Im Tennisturnier hast du die Silbermedaille geholt. Danach haben wir uns getroffen. Und du hast mir unendlich imponiert. Deine aufbauenden Worte dienen mir auch heute noch in vielen Momenten als Inspiration und Motivation.

Wenn ich daran denke, dass du mit 35 Jahren immer noch auf dem Zenit spielen kannst, kann ich nur sagen: Wow! Ich kann mir das jedenfalls überhaupt nicht vorstellen. Irgendwann hat man doch einfach mal genug, nicht? Es ist wunderbar, zu sehen, wie du noch immer und immer wieder von neuem eine unglaubliche Leidenschaft und Freude für den Tennis-Sport zeigst. Wobei ich zugeben muss, Tennis ist halt schon ziemlich cool. Seit einiger Zeit ist meine ganze Familie recht angefressen. Die Eltern spielen im Club und ich selber schlage auch ab und an ein paar Bälle. Mein Ballgefühl? Lassen wir das besser ...

Giulia Steingruber (aargauerzeitung.ch)

So wird der 18-fache Grand-Slam-Sieger in der Heimat empfangen

Das könnte dich auch interessieren:

«Who is America?» – 7 Fakten über die neue Skandal-Show von Sacha Baron Cohen

Warum das chinesische Modell über den Westen siegen wird

Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zur WM 2022 in Katar

Hat die Queen gerade Trump getrollt? Diese Bloggerin ist davon absolut überzeugt

Ein kleiner Vorgeschmack, was uns bei der nächsten WM erwartet

So gross müsste ein Gebäude sein, um die gesamte (!) Menschheit zu beherbergen

Nach diesen 5 Dokus wirst auch du deine Ernährung hinterfragen

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

«Nur no ä halbs Minipic»: Lara Stoll steckt für 127 Stunden mit dem Finger im Abfluss fest

Erkennst du alle Filme an nur einem Bild? Wer weniger als 7 hat, muss GZSZ* gucken!

8 Dinge, die purer Horror sind, wenn sie morgens vor deinem ersten Kaffee passieren

Bei welchen Fluglinien hast du gratis oder günstig WLAN? Der Preisvergleich zeigt's

Das sind die Tops und Flops der WM

Mesut Özil spielt nicht mehr für Deutschland

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Roger Federer ist wieder die Weltnummer 1 – weil Thiem Nadals Monsterlauf stoppt

Rafael Nadal verliert im Viertelfinal in Madrid gegen Dominic Thiem erstmals nach 21 Siegen wieder eine Partie auf Sand – und macht damit Roger Federer wieder zur Nummer 1.

Die Weltnummer 7 zeigte ein nahezu perfektes Spiel und setzte sich nach knapp zwei Stunden 7:5, 6:3 durch. Letztmals hatte Nadal auf Sand vor fast einem Jahr in Rom verloren – auch da im Viertelfinal gegen Dominic Thiem. Zwischen diesen beiden Niederlagen hatte Nadal auf Sand 50 Sätze in Folge gewonnen und damit einen Uralt-Rekord von John McEnroe (49 gewonnene Sätze in Folge auf Teppich) gebrochen.

Nachdem der Spanier in Madrid im vergangenen Jahr den Titel gewonnen hatte, verliert er nun so …

Artikel lesen