Sport

Die besten GIFs des Federer-Sieges

Hier wehrt Federer fünf Matchbälle ab, hat einmal unglaublich viel Glück und packt beim Sieg dann den Wunderschlag aus

Irgendwie schwitzen wir noch immer. So dramatisch hat Roger Federer schon lange nicht mehr eine Partie gedreht und sie dann fantastisch abgeschlossen. 

08.10.14, 19:17 09.10.14, 15:17

Seien wir ehrlich: Roger Federer hätte gegen Leonardo Mayer in der zweiten Runde in Schanghai nicht 7:5, 3:6, 7:6 gewinnen dürfen, sondern er hätte 7:5, 3:6, 4:6 verlieren müssen und hätte nach dem Spiel sicher nicht so ein lustiges Bild mit 2,29m-Basketball-Star Yao Ming (wie kurz davor auch Novak Djokovic) auf Instagram gepostet: 

Der Schweizer sah sich nämlich beim Stand von 4:5 und 15:40 im Entscheidungssatz wohl selbst schon beim Koffer packen. Der 33-Jährige griff zwar an, sein Volley am Netz war aber zu schwach und Mayer hatte das ganze Feld offen. Aber: Der Gaucho spielte den Ball vielleicht zwei Zentimeter zu tief, die Filzkugel prallte an die Netzkante, von dort in die Höhe und um Millimeter wieder auf seiner Platzseite zu Boden.

1. Matchball: Netzkante sei Dank!

Der 1. Matchball. Gif: Youtube/anoir Footnewstn

Ohne Worte: Mayers Reaktion auf den verpassten 1. Matchball

gif: youtube/anoir footnewstn

Trotz diesem Nackenschlag hatte Mayer danach noch viermal die Chance, den Maestro aus dem Turnier zu kicken und für eine riesige Sensation zu sorgen. Aber schauen Sie selbst, wie Federer diese Möglichkeiten, teilweise brillant, abwehrt.

Federers Kommentar zu später Stunde.

2. Matchball: Nervenschonender Winner

Der 2. Matchball. gif: youtube/anoir footnewstn

3. Matchball: Der Doppel-Smash

Der 3. Matchball. Gif: Youtube/Arg Noticias

4. Matchball: Passierball am Netz

Der 4. Matchball. gif: youtube/arg noticias

5. Matchball: Ein Aufschlag-Winner

Der 5. Matchball. gif: youtube/arg noticias

Nach den fünf abgewehrten Matchbällen kam Federer dann beim Aufschlag Mayers zu seiner ersten Möglichkeit auf den Sieg. Der Schweizer nutzte diese Chance mit einem traumhaften Lobball – und wusste danach kurz selbst nicht genau, ob der Ball noch im Feld war oder nicht.

Der Sieg: Wunderbarer Lobball

Der Siegpunkt für Federer. gif: youtube/arg noticias

Der verspätete Jubel

Siegesjubel von Federer. gif: youtube/arg noticias

Federer wusste nach der Partie: «Heute hatte ich unglaublich viel Glück. Leonardo tut mir ein wenig Leid, er hätte den Sieg verdient gehabt.» 

Mit dem eigenen Spiel war er nur bedingt zufrieden. «Manchmal machte es den Anschein, als wollte ich den Allzeit-Rekord für verschlagene Volleys brechen.» Die lange Pause habe vielleicht einen Effekt gehabt. Zudem sei er in den vergangenen Tagen etwas erkältet gewesen. Es sei aber schon wieder besser. Und: «Ich werde mit jedem Match, den ich spiele, besser werden», versprach er.

Und was sagen wir dazu?

Chinesische Fans beim Federer-Spiel: Die Liebe muss wirklich endlos sein. Screenshot: tennistv.com

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mcnukem 08.10.2014 22:49
    Highlight gspunne de typ
    6 0 Melden

Immer mehr leere Plätze – die ATP-Finals und die Angst vor der Zeit ohne Federer und Nadal

Die Tenniswelt nach der Ära der grossen Fünf: Die ATP Finals bekommen diese Woche einen Vorgeschmack darauf. Und es ist kein schönes Bild. Nie blieben in der O2 Arena so viele Plätze leer.

Novak Djokovic ist in London omnipräsent. Zumindest, wenn man mit der U-Bahn in der O2 Arena ankommt. Gleich dutzendfach wirbt Lacoste mit seinem Konterfei an Wänden, Decken und Rolltreppen. «Christmas Crocodiles» nennt sich die Kampagne in Anlehnung an das Logo der französischen Traditionsmarke. In der Realität fehlt Djokovic an den ATP Finals, nachdem der fünffache Masters-Champion seine Saison nach Wimbledon abbrechen musste. Genauso wie Titelverteidiger Andy Murray, Stan Wawrinka, Kei …

Artikel lesen