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Bild: Getty Images Europe

Sandplatzturnier in Rom

Wawrinka verliert gegen Haas zuerst den Faden und dann den Achtelfinal

Nach Roger Federer ist in Rom auch Stanislas Wawrinka früh ausgeschieden. Der Australian-Open-Sieger unterliegt dem deutschen Routinier Tommy Haas mit 7:5, 2:6, 3:6.

15.05.14, 14:15 15.05.14, 15:23

Die Generalprobe für die French Open in Paris ist in die Hosen gegangen. Zwar gewann Stanislas Wawrinka (ATP 3) den ersten Satz gegen Tommy Haas mit 7:5. Und als den Australian-Open-Sieger im zweiten Satz das Break zur 2:1-Führung gelang, schien die Partie vorentschieden zu sein.

Doch der 36-jährige Deutsche kämpfte sich zurück. Haas schaffte nicht nur das Re-Break – er nahm Wawrinka gleich zwei weitere Male den Aufschlag ab. So ging der zweite Satz mit 6:2 an die Weltnummer 19.

Ein 2. Satz mit Zahlen des Grauens in der linken Spalte:

Der vierte Breakball im gleichen Game war einer zuviel

Im Entscheidungssatz fing sich der Westschweizer nicht mehr. Während Haas sicher wirkte, musste Wawrinka beim Stand von 2:3 einen Breakball abwehren. In seinem darauf folgenden Aufschlagspiel musste der Waadtländer seinem Gegner gar vier Breakbälle zugestehen, einen zuviel.

Nachdem Wawrinka die ersten drei abwehren konnte – den ersten mit einem glücklichen Netzroller – machte Haas den Punkt zur 5:3-Führung. Haas verwertete nach exakt zwei Stunden seinen ersten Matchball mit einem Ass und zog verdient in den Viertelfinal ein. Dort trifft er auf den Sieger der Partie zwischen Grigor Dimitrow (Bulgarien) und Thomas Berdych (Tschechien). Ebenfalls eine Runde weiter ist Milos Raonic. Der Kanadier schlug Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich 7:6, 6:4.

War so, ist so, bleibt wohl immer so.

Acht Jahre nach dem bislang einzigen Duell verpasste Wawrinka damit die späte Revanche für eine Niederlage in Doha. Für ihn endete damit das Turnier in Rom wie im Vorjahr mit einer Enttäuschung. 2013 musste er vor der Zweitrunden-Partie gegen Alexander Dolgopolow angeschlagen Forfait erklären.

Haas ballt die Faust: Auch mit 36 Jahren gehört der Deutsche immer noch zur Weltspitze. Bild: Reuters

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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