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Überraschend leichter Auftaktsieg für Stanislas Wawrinka. Bild: Getty Images Europe

Der Romand in nur 58 Minuten zum Sieg

Wawrinka nach der Demonstration gegen Berdych: «Ich habe nicht erwartet so leicht zu gewinnen»

Nach Roger Federer startet auch Stan Wawrinka mit einem Sieg in die ATP-Finals in London. Gegen Tomas Berdych gewinnt der 29-jährige Lausanner in weniger als einer Stunde diskussionslos 6:1, 6:1.

10.11.14, 17:29 10.11.14, 22:30

Nur eine von fünf Partien hatte Wawrinka an den letzten vier Turnieren für sich entscheiden können und dabei gegen wesentlich schlechter klassierte Spieler verloren. Von einer Krise oder mangelndem Selbstvertrauen bei Wawrinka war beim Auftakt in die ATP-Finals aber zu keinem Zeitpunkt etwas zu spüren.

Der Romand zeigte eine hervorragende Leistung und dominierte die Partie gegen die Weltnummer 7 aus Tschechien vom ersten Ballwechsel an. Der gute Start mit dem schnellen Break war aus Sicht Wawrinkas für den neuerlichen Sieg wegweisend. «So konnte ich ihn von Anfang unter Druck setzen. Ihm blieb nichts anderes übrig, als viel zu riskieren.»

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«Ich habe mein schlimmstes Match der Saison gespielt.»

Tomas Berdych.

Der Tscheche ist enttäuscht über seine Leistung. Kein Wunder: 4 Winner, davon drei Asse. Bild: FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA/KEYSTONE

Nur zwei Games überlassen

Bereits nach neun Minuten führte Wawrinka in der O2-Arena 3:0, nach einer Viertelstunde hiess es 5:0, ehe Wawrinka nach 25 Minuten den ersten Satz für sich entschieden hatte. Wawrinka schlug stark auf, diktierte die Ballwechsel von der Grundlinie fast ausnahmslos und rückte gelegentlich auch erfolgreich ans Netz vor.

Das Break zum 2:1. Gif: srf

Und nachdem die Weltnummer 4 auch zu Beginn des zweiten Durchgangs nach dem umstrittensten Game der Partie mit einem herrlichen Rückhandwinner früh das Break zum 2:1 gelang, war der Widerstand Berdychs definitiv gebrochen.

Wawrinka meint an der Pressekonferenz: «Ich hatte nicht erwartet, so leicht zu gewinnen. Aber meine gute Trainingsleistungen in den letzten Wochen haben sich ausgezahlt. Auch wenn die Resultate in Basel und Paris nicht stimmten, ich fühlte den Ball auf dem Trainingsplatz wirklich gut.»

«Ich versuchte Roger Federer zu zeigen, dass ich bereit bin für den Davis Cup.»

Ein lachender Stanislas Wawrinka.

Vor den Augen von Davis-Cup-Captain Severin Lüthi, Maguns Norman und Pierre Paganini kam Wawrinka zum fünften Sieg in Serie gegen den Tschechen, der auch bei seinem fünften Auftritt an den ATP-Finals eine Startniederlage kassierte.

Die Match-Statistik spricht eine klare Sprache. Screenshot: srf 

«Wenn ich mich gut fühle auf dem Platz, bin ich bereit jeden Spieler zu schlagen. Es ist nie einfach, aber man muss dafür kämpfen.»

Stanislas Wawrinka.

Unter anderem hatte Wawrinka den Tschechen auch bei seinem ATP-Finals-Debüt vor einem Jahr in London bezwungen. Der nächste Gegner des Schweizers am Mittwoch wird Titelverteidiger Novak Djokovic sein. (si/syl)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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