Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.


ATP-Turnier in Peking gerät in Kritik – Tsonga äussert Bedenken wegen schlechter Luftqualität

Um sportliche Höchstleistungen erzielen zu können, braucht es nicht nur Ausdauer, Disziplin und Wille, sondern auch frische Luft. Was eigentlich nach einer Selbstverständlichkeit klingt, ist in Peking ein wirkliches Problem. Denn dort findet zurzeit das ATP-500-Turnier China Open statt. Erste Spieler haben nun Bedenken an den Umständen in der Hauptstadt geäussert.

Jo-Wilfried Tsonga of France takes a pill from a doctor in a medical time out during the first round match against Andreas Haider-Maurer of Austria in the China Open tennis tournament at the National Tennis Stadium in Beijing, Monday, Oct. 5, 2015.  (AP Photo/Andy Wong)

Tsonga mit Schwindelgefühlen in Peking. 
Bild: Andy Wong/AP/KEYSTONE

Jo-Wilfried Tsonga ist bereits in der ersten Runde des Turniers gegen den Österreicher Andreas Haider-Maurer ausgeschieden. Der Franzose klagte nach dem Spiel über Schwindelgefühle: «Ich war irgendwie benommen. Es ist ganz plötzlich passiert, mittendrin im Laufen». Nach dem Sprint sei es ihm plötzlich schwindelig geworden, er hoffe es sei nichts Ernsthaftes, so der Franzose.

«Ich war irgendwie benommen. Es ist ganz plötzlich passiert, mittendrin im Laufen.»

Tsonga nach seinem Ausscheiden in der ersten Runde

Seine Niederlage wolle er aber nicht auf die körperlichen Probleme zurückführen. Er habe gegen einen Gegner verloren, der besser war, so Tsonga nach der Partie. Über die Bedingungen in Peking rätselte er dennoch: «Man kann durch nichts berechnen, ob es für mich genug an Sauerstoff war oder nicht.»

«Nach der Partie musste ich mich übergeben.»

Martin Klizan über die Bedingungen in Peking

Deutlichere Worte fand Martin Klizan, den es ebenfalls in der ersten Runde gegen Fabio Fognini erwischt hat. «Was auch immer das Ergebnis des Matches war, die Luft in Peking war so vergiftet, dass ich nach nur einer halben Stunde unkontrollierbar zu husten angefangen habe und nach der Partie musste ich mich übergeben.» Der Slowake betonte nach dem Spiel, dass diese Bedingungen gefährlich seien und er daraus die Konsequenz ziehe, zukünftig die Veranstaltung aus seinem Turnierplan zu streichen. (ndö)

Dir gefällt diese Story? Dann teile sie bitte auf Facebook. Dankeschön!👍💕🐥

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

Artikel lesen
Link to Article