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Switzerland's Roger Federer (L) shakes hands with Bulgaria's Grigor Dimitrov after Federer won their third round match at the Australian Open tennis tournament at Melbourne Park, Australia, January 22, 2016. REUTERS/Thomas Peter

Der «Baby-Federer» gratuliert dem Vorbild: Roger Federer und Grigor Dimitrov.
Bild: THOMAS PETER/REUTERS

Federer feiert gegen seinen «Mini-Klon» den 300. Sieg an einem Grand-Slam-Turnier

Roger Federer hat am Australian Open die Achtelfinals erreicht. Er schlug Grigor Dimitrov mit 6:4, 3:6, 6:1, 6:4. In den Achtelfinals trifft Roger Federer am Sonntag auf den Belgier David Goffin.



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Unwiderstehlich spielt Roger Federer gegen Grigor Dimitrov zwar nicht. Dennoch kommt er sicher weiter, er steht nach einem 6:4, 3:6, 6:1, 6:4-Sieg in den Achtelfinals der Australian Open in Melbourne. «Vielleicht war ich müde», meinte Federer, «auf jeden Fall konnte ich mir die Schwächen auf dem Platz selber auch nicht erklären. Aber zum Glück spielte ich am Ende besser.»

Erstmals im Turnier gab Roger Federer einen Satz ab. Die Effizienz des Baslers hätte besser sein können, denn in den ersten zwei Sätzen nützte er gegen den zehn Jahre jüngeren Bulgaren bloss eine von neun Break-Möglichkeiten. Die Entscheidung führte Federer im dritten Satz herbei, den er nach dem Verlust des zweiten Durchgangs in nur 27 Minuten mit 6:1 gewann.

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Nebst vielen Tennisbällen wartet auch eine Fahne des FC Basel auf die Unterschrift von Roger Federer.
bild: srf

Der «Baby-Federer» genannte Dimitrov wurde seinem Spitznamen gerecht. «Es ist manchmal tatsächlich ein bisschen komisch gegen ihn», sagte der einzig wahre Federer, «weil er wirklich sehr ähnlich spielt wie ich.»

Plausch vor dem Match

In der Garderobe verfolgten Federer und Dimitrov gemeinsam die Partie von Maria Scharapowa – und dabei ging vor allem der Schweizer richtig mit. Eine Szene kommentiert Federer mit einem erstaunten «Lägg mer am Arsch, hey!».

Schliesslich langweilt ihn das Frauen-Match aber, er spielt mit seiner Bandana. Dimitrov beginnt derweil mit einem Tennisball zu jonglieren, woraufhin auch Federer und Trainer Severin Lüthi tschüttelen. (ram)

Federers 300. Sieg an einem Grand-Slam-Turnier

Am Ende benötigte Federer zwei Stunden und 40 Minuten für seinen Jubiläumssieg, den 300. an einem Grand-Slam-Turnier. Eine unerhörte Zahl Siege! «Diese Marke erreicht zu haben, freut mich natürlich. Vor allem freut mich, dass ich so lange Zeit auf so hohem Niveau spielen konnte.»

Nur Martina Navratilova hat in ihrer Karriere in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York noch mehr Einzel gewonnen (306). Federer kann Navratilova im Frühling am French Open einholen. Bei den Männern kommt nicht annähernd jemand an Federers Anzahl Siege heran: Jimmy Connors, der spielte bis er 40 Jahre alt war, brachte es auf 233 Siege. Dahinter folgen Andre Agassi (224), Ivan Lendl (222), Novak Djokovic (209) und Pete Sampras (203).

Switzerland's Roger Federer reacts after winning his third round match against Bulgaria's Grigor Dimitrov at the Australian Open tennis tournament at Melbourne Park, Australia, January 22, 2016. REUTERS/Thomas Peter

Etwas skeptischer Blick, aber Hauptsache weiter: Roger Federer bedankt sich beim Publikum.
Bild: THOMAS PETER/REUTERS

Jetzt gegen David Goffin

In den Achtelfinals trifft Roger Federer auf einen Spieler, der zuletzt handicapiert wirkte. Der als Nummer 16 gesetzte Belgier schlug den Österreicher Dominic Thiem mit 6:1, 3:6, 7:6, 7:5. Goffin hatte sich im Zweitrundenspiel am Mittwochnachmittag einen Sonnenstich zugezogen und erholt sich davon nur langsam.

In den Direktbegegnungen zwischen Federer und Goffin steht es 3:0 für den Schweizer, wobei Goffin aber schon zweimal Federer einen Satz abnahm. «Im Training habe ich oft Mühe gegen ihn», sagte Federer im SRF, «und in Basel habe ich fast gegen ihn verloren. Aber ich bin guten Mutes.» (ram/sda)

Belgium's David Goffin changes his socks as a ball boy watches during his third round match against Austria's Dominic Thiem at the Australian Open tennis tournament at Melbourne Park, Australia, January 22, 2016. REUTERS/Tyrone Siu

Frisches Shirt und frische Socken: Goffin kam gegen Thiem ins Schwitzen.
Bild: TYRONE SIU/REUTERS

Das sind die schrägsten Bilder der Australian Open 2016

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Federer deklassiert Fritz in 88 Minuten: «Ich mag es, gegen junge Spieler anzutreten»

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