Sport

Wimbledon, 3. Runde

S. Querrey vs. N. Djokovic 7:6 6:1 unterbrochen

Novak Djokovic: Völlig von der Rolle.
Bild: HANNAH MCKAY/EPA/KEYSTONE

0:2-Satzrückstand gegen Weltnummer 41! Regenpause rettet Djokovic vorerst

Erleben wir das Ende der grossen Serie? Die überragende Weltnummer eins Novak Djokovic liegt in seinem Drittrundenspiel in Wimbledon gegen Sam Querrey mit 6:7, 1:6 zurück. Durch den Regen droht ein Terminchaos. Jetzt muss gar am «heiligen Sonntag» gespielt werden.

01.07.16, 21:10 02.07.16, 12:01

>>> Hier geht es zum Matchbericht Wawrinka - Del Potro

Der Serbe verlor den umkämpften ersten Satz im Tiebreak, nachdem er die ersten beiden Satzbälle abwehren konnte. Beim dritten war er machtlos. Der Amerikaner (ATP 41), der zuvor an Major-Turnieren erst 2010 in Wimbledon und beim US Open (2008 und 2010) über die dritte Runde hinauskam, spielte völlig entfesselt.

Sam Querrey: Schafft er die grosse Sensation? Bild: HANNAH MCKAY/EPA/KEYSTONE

Im zweiten Durchgang war Djokovic völlig von der Rolle, kassiert zwei Breaks und liegt 0:2 zurück. Verliert er, wäre dies die erste Major-Niederlage für den Serben seit der Finalniederlage gegen Stan Wawrinka beim French Open 2015. 30 Partien waren dies bisher am Stück. Und der Grand- sowie Golden-Slam wären auch futsch. 

Kurz nach dem zweiten Satzgewinn setzte einmal mehr der Regen in Wimbledon ein. Kurz darauf wurde die Partie auf Samstag verschoben. Gut möglich, dass dies Djokovic den Kopf rettet. Der Serbe ist bekannt dafür, dass er bei feuchten Bedingungen nicht gerne und vor allem nicht so überragend auftritt.

Auch Bacsinszky vom Regen gestoppt

Unterbrochen ist auch das Zweitrundenspiel von Timea Bacsinszky. Die Schweizerin muss gegen Monica Niculescu (WTA 47) in den dritten Satz. Es steht 4:6, 6:2, 1:0, 40:40 beim Service der Waadtländerin. Weiter geht es, wie beim Djoker, erst am Samstag.

Wird der heilige Sonntag geopfert?

Um das grosse Terminchaos zu verhindern, müssen die Turnierverantwortlichen nun zu einer äusserst unpopulären Massnahme greifen. Am Montag sollten nach Plan sämtliche Achtelfinals – die vierte Runde – der Frauen und der Männer ausgetragen werden. Das ist nur noch möglich, indem der traditionell spielfreie Sonntag geopfert wird. Das tun die Veranstalter äusserst ungern, weil sie damit die Nachbarn in der Wohngegend verärgern und die vielen Helfer nicht darauf vorbereitet sind.

Erst zum vierten Mal – nach 1991, 1997 und 2004 – wird dieses Jahr am «Middle Sunday» gespielt. Ansonsten hätte einzelnen Spielern in der nächsten Woche im Fall eines Finaleinzugs fünf Spiele über fünf Gewinnsätze in sieben Tagen gedroht. Aktuell stehen noch ein Zweitrundenspiel bei den Männern und drei bei den Frauen (inklusive das von Bacsinszky) aus. (fox)

Alle 12 Grand-Slam-Titel von Novak Djokovic

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dä Brändon 01.07.2016 22:26
    Highlight Krass! Aber das zeigt einfach mal mehr das er auch nur ein Mensch, mit Up's and Down's ist.
    6 1 Melden
    • Randy Orton 01.07.2016 23:42
      Highlight Djokovic reisst das sicher noch, auch wenn ich es Federer gönnen mag wenn Djokovic schon jetzt raus wäre.
      2 0 Melden
    • welefant 01.07.2016 23:48
      Highlight Jää, aber am sonntag spielt er wahrscheinlich 3 top sätze und haut ihn raus
      2 0 Melden

«Ein Traum wird wahr, ich kann es nicht glauben» – Federer ist die älteste Nummer 1

Roger Federer ist ab Montag wieder die Nummer 1 der Welt! Der Baselbieter qualifiziert sich in Rotterdam für die Halbfinals und sammelt damit genügend Punkte, um Nadal an der Ranking-Spitze abzulösen.

Nach dem Belgier Ruben Bemelmans und dem Deutschen Philipp Kohlschreiber schlug Federer auch den Niederländer Robin Haase (ATP 42). In der ausverkauften Ahoy Arena bewältigte er die letzte Aufgabe auf dem Weg zurück an die Weltranglistenspitze nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem 4:6, 6:1 6:1. Er musste zum ersten Mal in dieser Woche seinen Service und einen Satz abgeben. «Das ist einer der grössten Siege meiner Karriere», wird er später trotzdem sagen.

» Hier gibt's den Ticker der …

Artikel lesen