Sport
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Wimbledon, 3. Runde

S. Querrey vs. N. Djokovic 7:6 6:1 unterbrochen

epa05401964 Novak Djokovic of Serbia reacts during his third round match against Sam Querrey of the USA at the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 01 July 2016  EPA/HANNAH MCKAY EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Novak Djokovic: Völlig von der Rolle.
Bild: HANNAH MCKAY/EPA/KEYSTONE

0:2-Satzrückstand gegen Weltnummer 41! Regenpause rettet Djokovic vorerst

Erleben wir das Ende der grossen Serie? Die überragende Weltnummer eins Novak Djokovic liegt in seinem Drittrundenspiel in Wimbledon gegen Sam Querrey mit 6:7, 1:6 zurück. Durch den Regen droht ein Terminchaos. Jetzt muss gar am «heiligen Sonntag» gespielt werden.

01.07.16, 21:10 02.07.16, 12:01


>>> Hier geht es zum Matchbericht Wawrinka - Del Potro

Der Serbe verlor den umkämpften ersten Satz im Tiebreak, nachdem er die ersten beiden Satzbälle abwehren konnte. Beim dritten war er machtlos. Der Amerikaner (ATP 41), der zuvor an Major-Turnieren erst 2010 in Wimbledon und beim US Open (2008 und 2010) über die dritte Runde hinauskam, spielte völlig entfesselt.

epa05401919 Sam Querrey of the USA returns to Novak Djokovic of Serbia during their third round match at the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 01 July 2016,  EPA/HANNAH MCKAY EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Sam Querrey: Schafft er die grosse Sensation? Bild: HANNAH MCKAY/EPA/KEYSTONE

Im zweiten Durchgang war Djokovic völlig von der Rolle, kassiert zwei Breaks und liegt 0:2 zurück. Verliert er, wäre dies die erste Major-Niederlage für den Serben seit der Finalniederlage gegen Stan Wawrinka beim French Open 2015. 30 Partien waren dies bisher am Stück. Und der Grand- sowie Golden-Slam wären auch futsch. 

Kurz nach dem zweiten Satzgewinn setzte einmal mehr der Regen in Wimbledon ein. Kurz darauf wurde die Partie auf Samstag verschoben. Gut möglich, dass dies Djokovic den Kopf rettet. Der Serbe ist bekannt dafür, dass er bei feuchten Bedingungen nicht gerne und vor allem nicht so überragend auftritt.

Auch Bacsinszky vom Regen gestoppt

Unterbrochen ist auch das Zweitrundenspiel von Timea Bacsinszky. Die Schweizerin muss gegen Monica Niculescu (WTA 47) in den dritten Satz. Es steht 4:6, 6:2, 1:0, 40:40 beim Service der Waadtländerin. Weiter geht es, wie beim Djoker, erst am Samstag.

Wird der heilige Sonntag geopfert?

Um das grosse Terminchaos zu verhindern, müssen die Turnierverantwortlichen nun zu einer äusserst unpopulären Massnahme greifen. Am Montag sollten nach Plan sämtliche Achtelfinals – die vierte Runde – der Frauen und der Männer ausgetragen werden. Das ist nur noch möglich, indem der traditionell spielfreie Sonntag geopfert wird. Das tun die Veranstalter äusserst ungern, weil sie damit die Nachbarn in der Wohngegend verärgern und die vielen Helfer nicht darauf vorbereitet sind.

Erst zum vierten Mal – nach 1991, 1997 und 2004 – wird dieses Jahr am «Middle Sunday» gespielt. Ansonsten hätte einzelnen Spielern in der nächsten Woche im Fall eines Finaleinzugs fünf Spiele über fünf Gewinnsätze in sieben Tagen gedroht. Aktuell stehen noch ein Zweitrundenspiel bei den Männern und drei bei den Frauen (inklusive das von Bacsinszky) aus. (fox)

Alle 12 Grand-Slam-Titel von Novak Djokovic

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dä Brändon 01.07.2016 22:26
    Highlight Krass! Aber das zeigt einfach mal mehr das er auch nur ein Mensch, mit Up's and Down's ist.
    6 1 Melden
    • Randy Orton 01.07.2016 23:42
      Highlight Djokovic reisst das sicher noch, auch wenn ich es Federer gönnen mag wenn Djokovic schon jetzt raus wäre.
      2 0 Melden
    • welefant 01.07.2016 23:48
      Highlight Jää, aber am sonntag spielt er wahrscheinlich 3 top sätze und haut ihn raus
      2 0 Melden

Federer und Zverev sichern Team Europe den Laver-Cup-Sieg – danach geht's so richtig ab

Obwohl sie das gemeinsame Doppel verloren hatten, sicherten Roger Federer und der Deutsche Alexander Zverev dem Team Europe den Sieg am Laver Cup. Beide Spieler gewannen ihre Einzel, sodass Novak Djokovic gar nicht mehr zur letzten Partie gegen Nick Kyrgios antreten musste.

Zunächst kam's am Sonntagabend (Schweizer Zeit) zu einer packenden Doppel-Partie zwischen Roger Federer/Alex Zverev und John Isner/Jack Sock. Der Schweizer und der Deutsche gewannen den ersten Durchgang, verloren im Tiebreak den zweiten, so dass es zu einem entscheidenden Tiebreak kam. In diesem hatten die Europäer zwei Matchbälle, welche das US-Duo aber abwehrte. Dieses sicherte sich den Sieg letztlich mit einem 11:9 in der Entscheidung.

Federer und Isner standen anschliessend gleich noch einmal …

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