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Wimbledon, ausgewählte Spiele des Tages

Männer:

J.M. Del Potro s. S. Wawrinka 3:6 6:3 7:6 6:3

R. Federer vs. D. Evans 6:4 6:2 6:2 

N. Djokovic vs. S. Querrey 6:7 1:6 unterbrochen

N. Kyrgios vs. D. Brown 6:7 6:1 2:6 6:4 6:4

K. Nishikori vs. A. Kuznetsov verschoben

J. Sock vs. M. Raonic verschoben

T. Berdych s. B. Becker 6:4 6:1 6:2

J.W. Tsonga s. J. Monaco 6:1 6:4 6:3

Frauen:

S. Williams vs. C. McHale 6:7 6:2 6:4

T. Bacsinszky vs. M. Niculescu 4:6 6:1 1:0 unterbrochen

Juan Martin del Potro of Argentina celebrates after beating Stan Wawrinka of Switzerland in their men's singles match on day five of the Wimbledon Tennis Championships in London, Friday, July 1, 2016. (AP Photo/Ben Curtis)

Juan Martin Del Potro: Überglücklich nach dem Coup gegen Stan Wawrinka.
Bild: Ben Curtis/AP/KEYSTONE

Wawrinka nach überraschendem Wimbledon-Out: «Ich habe zu viel nachgedacht. Das ist fatal.»

Stan Wawrinka verliert in der 2. Runde des Turniers in Wimbledon gegen den ehemaligen US-Open-Champion Juan Martin Del Potro aus Argentinien 6:3, 3:6, 6:7 (2:7), 3:6.



>>> Hier gibt es den Liveticker Wawrinka - Del Potro zum Nachlesen!

Der 31-jährige Lausanner suchte nicht nach Ausreden. «Ich bin natürlich nicht zufrieden», sagte er. «Nach einem guten Beginn habe ich angefangen, zu viel nachzudenken und zu zögern.» Er sei in einer Art Zwischending hängen geblieben.

«Ich war nicht aggressiv genug, wenn ich angreifen wollte und nicht klar genug über meine Ideen, wenn ich den Ball im Spiel halten wollte.» Zudem habe er sich auf Rasen noch nicht richtig wohl gefühlt, nachdem er in seinem einzigen Vorbereitungsturnier im Londoner Queen's Club nur eine Partie bestritten hatte. «Auf Rasen ist es fatal, wenn man zu viel nachdenkt.»

Stan Wawrinka of Switzerland leaves the center court after losing his second round match against Juan Martin Del Potro of Argentina, at the All England Lawn Tennis Championships in Wimbledon, London, Friday, July 1, 2016. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Erstmals seit dem French Open 2014 verpasst Wawrinka die 2. Woche eines Grand Slams.
Bild: KEYSTONE

Die Weltnummer 5 schied erstmals seit dem French Open 2014 bereits in der ersten Woche eines Grand-Slam-Turniers aus. Wawrinka war bei geschlossenem Dach stark in die Partie gestartet und gewann den ersten Satz dank eines frühen Breaks zum 3:1. Danach wurde der Südamerikaner, der nach drei Handgelenksoperationen wieder die Nummer 165 des ATP-Rankings ist, immer stärker, während der Schweizer keine Mittel mehr fand.

«Meine Hände zittern, ich fühle mich so richtig lebendig. Ich bin so glücklich. Das ist meine zweite oder dritte Karriere. Die letzten beiden Jahre über war ich oft traurig», so der Turm aus Tandil, der sich nach der Verletzung vielleicht doch wieder ganz zurückkämpfen kann. 1092 Tage war Del Potro nicht mehr auf dem Centre Court in Wimbledon.

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Glück für Wawrinka beim ersten Satzball für Del Potro. Später holte der Gaucho sich den Satz trotzdem.
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Der zweite Satz war ein Spiegelbild des ersten mit dem einzigen Break von Del Potro zum 3:1. Den dritten begannen die beiden mit insgesamt vier Breaks, ehe sich das Geschehen wieder normalisierte. Das Tiebreak wurde aber eine klare Beute des Argentiniers.

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Vielleicht die peinlichste Challenge Wawrinkas der Karriere: Immerhin kann er selbst drüber lachen. streamable

Die Entscheidung fiel im vierten Durchgang. Erst wehrte der Waadtländer beim Stand von 2:3 noch zwei Breakbälle ab, bei 3:4 besiegelte aber ein Rückhandfehler den letzten Aufschlagdurchbruch. Anschliessend behielt Del Potro die Nerven und profitierte nach knapp zweidreiviertel Stunden bei seinem ersten Matchball von einem weiteren Rückhand-Fehler Wawrinkas.

In den letzten beiden Jahren hatte der Schweizer jeweils im Viertelfinal verloren, 2015 gegen Roger Federer, 2015 gegen Richard Gasquet. (fox/sda)

Noch gehört Del Potro hier dazu: Die One-Slam-Wonders im Herren-Tennis

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Federer nach hart erkämpftem Sieg: «Als hätte ich gegen einen Spiegel gespielt» 

Roger Federer hat mit einem Dreisatz-Erfolg gegen den Qualifikanten Daniel Evans die 3. Runde des Australian Open erreicht.

Er musste gegen den Engländer, nach einer Dopingsperre nur die Nummer 189 der Weltrangliste, allerdings hart kämpfen, ehe der 7:6 (7:5), 7:6 (7:3), 6:3-Sieg nach 2:35 Stunden im Trockenen war. Federer hätte sich den Tag bei Temperaturen von nur knapp über 20 Grad einfacher gestalten können, wenn er seine Chancen etwas konsequenter genützt hätte.

Im ersten Satz kam er bei 6:5 …

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