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Spain's Rafael Nadal returns a ball to Japan’s Kei Nishikori during the Barcelona Open tennis tournament final in Barcelona, Spain, Sunday, April 24, 2016. Spain's Rafael Nadal defeated Japan’s Kei Nishikori 6-4 and 7-5, in the final. (AP Photo/Manu Fernandez)

Ein Angeschuldigter geht in die Offensive: Tennis-Ikone Nadal.
Bild: Manu Fernandez/AP/KEYSTONE

Rafael Nadal will die Resultate seiner Dopingtests offenlegen



Der immer wieder mit Doping in Verbindung gebrachte Rafael Nadal will mit der Veröffentlichung der Resultate all seiner Dopingkontrollen sowie seines Blutpasses seine Unschuld beweisen. «Ich weiss, wie oft ich während und ausserhalb der Wettkämpfe getestet werde», sagte Nadal der Nachrichtenagentur AP.

Er habe deshalb einen Brief an den Präsidenten des Internationalen Tennis Verbandes (ITF) geschickt mit der Bitte, die Ergebnisse all seiner Dopingtests und Blutproben zu veröffentlichen. Die ITF bestätigte die Anfrage Nadals.

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Klage gegen französische Ex-Ministerin angekündigt

Der Spanier sei nie bei einer Kontrolle positiv getestet worden oder wegen irgendeines Vergehens gegen die Anti-Doping-Bestimmungen gesperrt worden, teilte die ITF mit. Nadal habe darüber hinaus wie jeder andere Spieler auch Zugang zum ADAMS-Meldesystem der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und könne die Daten selbst öffentlich machen.

Der 14-fache Grand-Slam-Sieger hatte vor wenigen Tagen angekündigt, dass er die frühere französische Ministerin Roselyne Bachelot wegen des Vorwurfs der Verleumdung verklagen wird. Die ehemalige Ministerin für Gesundheit und Sport hatte im März in einer Fernsehshow den Verdacht geäussert, der Spanier habe mit seiner mehrmonatigen Verletzungspause im Jahr 2012 einen positiven Dopingbefund kaschieren wollen. (ram/sda/ap/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • 8004 Zürich 26.04.2016 21:30
    Highlight Highlight Nicht dass ich der Meinung wäre, dass Nadal ein Doper wäre, auch wenn ich mir diesen Gedanken in Anbetracht seiner Zu- und Abnahme von Muskelmasse sowie die jeweils so schnellen und erfolgreichen Comebacks schon gemacht habe (wobei man dann fairerweise auch die Regenerationsfähigkeit von RF oder die Athletik von Djokovic mal kritisch sehen muss). Aber dieses Verhalthalten irritiert mich jetzt. Er gab sich zwar immer genervt, verwies aber immer mit formeller Distanz darauf, dass es da nichts zu kommentieren oder gar zu rechtfertigen gibt. So aber kommt mir irgendwie Christoph Daum in den Sinn..

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