Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Federer hat nach einer erneut starken Leistung gut lachen. Bild: AP/AP

Federer überrollt Berdych und schaut aufs Halbfinale: «Jetzt muss ich Chung studieren»

Roger Federer qualifiziert sich am Australian Open für den Halbfinal. Der Titelverteidiger setzt sich gegen den Tschechen Tomas Berdych mit 7:6 (7:1), 6:3, 6:4 durch.

24.01.18, 12:23 24.01.18, 13:05


Am Ende war es wie immer in Melbourne, wenn sich Federer und Berdych gegenüberstanden: Der Schweizer siegte auch im fünften Vergleich der beiden in Down Under. Nicht so klar wie im Vorjahr, als er Berdych in der 3. Runde nur zehn Games überlassen hatte, aber letztlich doch souverän. Das Rebreak zum 2:2 im dritten Satz konterte der 36-jährige Baselbieter mit einem weiteren Servicedurchbruch und brach damit den Widerstand des 32-jährigen Tschechen endgültig. Nach 2:14 Stunden verwertete er den ersten Matchball mit einem Aufschlagwinner.

Berdych mit dem Break zum 2:0 im ersten Satz.

Knapp zwei Stunden zuvor hatte nur wenig auf den klaren Sieg Federers hingedeutet. Dem Weltranglisten-Zweiten missglückte für einmal der Start in eine Partie komplett. Sein erstes Aufschlagspiel musste Federer gleich abgegeben, nach gut zehn Minuten lag er 0:3 zurück. Zwar fand der Titelverteidiger den Rhythmus bei eigenem Service schnell und reduzierte die Fehlerzahl in seinem Spiel, als wegweisend erwiesen sich aber die Geschehnisse im neunten Game.

Federer erspielte sich bei Aufschlag Berdychs zwei Breakchancen und nahm bei der ersten eine Challenge. Das Hawk-Eye gab ihm laut Schiedsrichter nicht recht, die Anzeige im Stadion funktionierte allerdings nicht. Dass ihm deswegen die letzte Chance im Satz genommen wurde, auf das elektronische Hilfsmittel zurückzugreifen, nervte den Schweizer, der sich für einmal auf eine Diskussion mit dem Schiedsrichter einliess. «Ich war frustriert und etwas wütend», gab Federer danach zu.

Federers Break im ersten Satz zum 4:5.

«Der erste Satz war der Schlüssel zum Sieg.»

Roger Federer

Spätestens ab diesem Zeitpunkt war der Schweizer allerdings endgültig im Spiel angekommen. Zwar musste er im besagten neunten Game einen Satzball Berdychs abwehren, bevor er das Break schaffte, doch sein Spiel erreichte nun wieder das gewohnte Niveau – auch wenn sich dem Tschechen bei 6:5 als Rückschläger noch einmal eine Chance zum Satzgewinn bot. Doch Federer verhinderte erneut seinen ersten Satzverlust in diesem Turnier und schaltete im Tiebreak noch einmal einen Gang höher. Er entschied die Kurzentscheidung mit 7:1 für sich.

Der letzte Punkt in Federers perfektem Tiebreak.

«Der erste Satz war der Schlüssel zum Sieg», sagte Federer. Danach folgte seine nächste Gala an diesem Turnier. Was Berdych auch probierte, sein Widersacher hatte fast immer die bessere Antwort. Ob mit der Vorhand, der Rückhand, am Netz oder mit einem Stopp, Federer packte einige Zauberschläge aus und begeisterte die Zuschauer in der Rod Laver Arena einmal mehr. Noch immer ist er in diesem Jahr im Melbourne Park ohne Satzverlust, nachdem er im Vorjahr bei seinem Weg zum Titel mehrmals über fünf Sätze gehen musste. «Ich bevorzuge den diesjährigen Weg», sagte Federer mit einem Lachen. Er stehe am Morgen besser auf.

Federer hatte meist das letzte Wort.

Im Halbfinal trifft er auf den Südkoreaner Chung Hyeon, gegen den er noch nie gespielt hat. Er habe den 21-Jährigen noch nicht allzu oft spielen gesehen, sagte Federer. «Aber es ist gut, dass es neue Gesichter gibt.» Federer ist der Einzige der alten Garde, der den Einzug in die Halbfinals geschafft hat. Spätestens nach dem Ausscheiden von Rafael Nadal ist der Titelverteidiger auch der ganz grosse Favorit auf den Titel in diesem Jahr. (zap/sda)

Hier gibt's den Liveticker zum Nachlesen:

Ticker: Berdych – Federer, 24.01

Die besten Bilder des Australian Open 2018

Sportler unterhalten uns ... auf allen Ebenen

Höhlenmensch, Schrei-Baby, Bikini-Beauty, lahmer Gaul: So sehen wir Federer, Djokovic und Co.

«Keiner schlägt seine Frau ausser Yassine, der denkt sich, das Chikhaoui» – wir haben mal wieder unseren Spass mit Fussballer-Namen

Und jetzt die besten User-Memes: «Ich habe noch keinen Spieler zu Hause besucht – ausser bei Daniel Davari» 

«Egal wie viele Medis er schon hat – Admir will Mehmedi» – die besten Egal-Memes mit Schweizer Sportlern

«In allen Ehen weiss es der Mann besser, ausser bei Andrew hat das Weibrecht» – wir haben unseren Spass mit Skifahrer-Namen

Shaqiri als Käse, Drmic als Katzenfutter oder Magnin als Guetzli: 10 Fussballernamen, die sich als Marke eignen

Ideal fürs Transferfenster: Shaqiri und Co. geben ultimative Bewertungen für Fussball-Klubs ab

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

12
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TurnOver87 24.01.2018 13:49
    Highlight Let's go Rogäää let's goooo! <3
    3 1 Melden
  • rundumeli 24.01.2018 12:03
    Highlight gratulation an roger !
    aber mal echt ... drei ch-journis downunder am mic ??
    hello billag ;-)
    11 30 Melden
  • Capoditutticapi 24.01.2018 12:01
    Highlight Meine Güte. Das war schon sehr beeindruckend. Für mich keine Frage: Marin oder Roger holen den Pott.
    29 2 Melden
  • Hugo Wottaupott 24.01.2018 11:55
    Highlight Tennis wird umgetauft in Pinkis.
    3 18 Melden
  • Datsyuk 24.01.2018 11:15
    Highlight Super! Jetzt den dritten Satz gewinnen und sich ausruhen.
    24 4 Melden
  • studmed 24.01.2018 11:05
    Highlight “Federer mal wieder im Super-Kellner-Modus – der Schweizer serviert perfekt“

    - Watson, mal wieder im Blick-Modus ;)


    Go Roger!
    61 6 Melden
    • Sandro Zappella 24.01.2018 14:05
      Highlight Wäre nicht eher «Federer serviert fantASStisch» der Blick-Modus? :)
      13 4 Melden
  • Züzi31 24.01.2018 11:04
    Highlight s'isch eifach dä King...
    24 3 Melden
  • chnobli1896 24.01.2018 10:32
    Highlight Spitzentennis auf höchstem Niveau!
    46 2 Melden
  • joe 24.01.2018 10:28
    Highlight Sag mir wie entspannt Mirka in der Box sitzt und ich sag dir wie es um Roger steht!

    Sie ist nicht am Handy...o oh!
    60 4 Melden
  • The Origin Gra 24.01.2018 10:22
    Highlight Neeeiiin Roger, halt Dagegen :(
    19 2 Melden
  • birdiee 24.01.2018 10:02
    Highlight C'mon Roger!!
    21 5 Melden

Federer bodigt Chung und bleibt dank dem 16. Sieg in Serie die Weltnummer 1

Roger Federer egalisiert in Indian Wells seinen besten Saisonstart, erreicht mit einem 7:5, 6:1 über Chung Hyeon die Halbfinals und bleibt mindestens zwei weitere Wochen die Nummer eins der Welt.

Wie vor zwölf Jahren gewann Federer die ersten 16 Einzel der Saison. Damals setzte es in Spiel 17 im Final von Dubai gegen Rafael Nadal die erste Niederlage, ehe Federer mit Turniersiegen in Indian Wells und Miami die nächste Serie (17 Siege in Folge bis zum Final von Monte Carlo) startete. Diesmal bekommt es Roger Federer in den Halbfinals vom Samstag in der Mittagshitze in der Mojave-Wüste mit dem ungesetzten 21-jährigen Kroaten Borna Coric (ATP 49) zu tun.

Schon im Viertelfinal setzte sich …

Artikel lesen