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Zuletzt bezwang Wawrinka den «Maestro» im Viertelfinale von Roland Garros. Gelingt Federer nun die Revanche?
Bild: VINCENT KESSLER/REUTERS

Wawrinka packt den «SABR» aus und meint: «Ich wollte Roger nicht kopieren»

Im Eiltempo fertigen Roger Federer und Stan Wawrinka während der Nightsession ihre Gegner ab. Beide packen dabei Federers neue Geheimwaffe aus. Nun kommt es zum Showdown im Halbfinal. Wir haben die Reaktionen aus dem Netz. 

10.09.15, 09:14 10.09.15, 10:33
Nik Dömer
Nik Dömer



Flushing Meadows ist fest in Schweizer Hand: Während wir – oder zumindest ein Grossteil von uns – gemütlich unseren Schönheitsschlaf machten, fegten Stan Wawrinka und Roger Federer ihre beiden Viertelfinal-Gegner regelrecht vom Platz. Richard Gasquet und Kevin Anderson waren beide absolut chancenlos. Keiner der beiden konnte den Schweizern einen Satz abnehmen.   

Auch der neue Federer-Schlag, der sogenannte «Sabr», wurde in der Nacht auf heute ausgepackt. Aber es war nicht der von Federer, sondern der von Wawrinka, welcher das Publikum mehr entzückte.

«Ich habe einfach in den letzten Jahren viel bei Federer, Novak und Rafa abgeschaut und mein Spiel dadurch verbessert.»

Wawrinka über seinen «Sabr»-Versuch.

Zwei Machtdemonstrationen

Die «Sabrs»

Bei Wawrinka klappt der «Sabr».
gif: youtube

Bei Federer ausnahmsweise nicht. 
gif: srf

«Wir werden nur so spielen, der Ball wird nicht öfters als drei Mal über das Netz gespielt.»

Federer auf die Frage, ob es jetzt zum «Sabr»-Duell kommt.

Nach dem Spiel wurde Wawrinka auf seinen «Sabr»-Versuch angesprochen. Der Romand meinte dazu: «Ich habe nicht explizit versucht das zu tun, was Federer macht. Ich habe einfach in den letzten Jahren viel bei Federer, Novak und Rafa abgeschaut und mein Spiel dadurch verbessert.»

Es sei eindrucksvoll, wie Federer gegen jeden Gegner den «Sabr» probiert. Er sei überrascht gewesen, als er gesehen habe, wie weit vorne Federer gegen Anderson in Cincinnati retourniert habe, so der Roland-Garros-Sieger. Nun hat es also auch bei ihm geklappt. 

Nach dem Spiel wurde auch Federer auf den Wawrinka-Versuch aufmerksam gemacht. Zur Aussage, ob es jetzt im Halbfinal zum «Sabr»-Duell komme, meinte der Maestro amüsiert. «Wir werden nur so spielen, der Ball wird nicht öfters als drei Mal über das Netz gespielt.» 

Weitere sehenswerte Ballwechsel

Federer am Netz – wie so oft – eine Augenweide.
gif: youtube

Gasquet wird mit diesem Slice zum Zuschauer degradiert. 
gif: youtube

Stans Rückhand: eine Macht für sich.
gif: youtube

Die besten Reaktionen

Wird Wawrinka zum Spielverderber?

Fallon und Timberlake legen ein Tänzchen für Federer hin.
YouTube/David Smith

Egal ob erste Runde oder Viertelfinal – Federer macht kurzen Prozess.  

Wir haben geschlafen – Wawrinka und Federer haben gezaubert. 

Djokovic hat heute wohl einen (Schweizer) Alptraum.

Federer vs. Wawrinka – die bisherigen Duelle

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • G-4 10.09.2015 16:16
    Highlight LOL
    0 0 Melden
  • Alju 10.09.2015 13:02
    Highlight Nach der gängigen Definition (gemäss SRF-Kommentatoren) ist es erst ein SABR, wenn man (praktisch) auf der T-Linie retourniert. Sieht man im Video bei Federer ganz schön. Im gezeigten Video von Stan würde ich aber nicht von SABR reden, zumal dieser sogar noch näher an der Grundlinie steht.
    1 0 Melden
  • gänseblüemli 10.09.2015 11:55
    Highlight Was Federer soll diesen Sabr erfunden haben? Diesen Spielzug habe ich schon in Virtua Tennis gezeigt, als Roger noch rumkrabbelte...
    5 9 Melden
    • Schreiberling 10.09.2015 12:25
      Highlight Gratuliere! Den Niemanden-Interessierts-Award für ausserordentlich unwichtige Tatsachen dürfen Sie morgen in ihrer lokalen Postfiliale abholen.
      21 2 Melden
    • G-4 10.09.2015 15:04
      Highlight :-/
      0 0 Melden
  • Nicosinho 10.09.2015 10:44
    Highlight wir sind die TENNIS-NATION schlechthin, so proud! :D
    16 0 Melden
    • G-4 10.09.2015 15:04
      Highlight so true :-)
      2 0 Melden
  • 8004 Zürich 10.09.2015 10:30
    Highlight Schaut Ihr Euch die Spiele eigentlich an? Gasquet hat es gegen Fedi auch versucht...
    5 0 Melden

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Roger Federer egalisiert in Indian Wells seinen besten Saisonstart, erreicht mit einem 7:5, 6:1 über Chung Hyeon die Halbfinals und bleibt mindestens zwei weitere Wochen die Nummer eins der Welt.

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