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UNIVERSITY PLACE, WA - JUNE 18:  Tiger Woods of the United States reacts on the 18th green during the first round of the 115th U.S. Open Championship at Chambers Bay on June 18, 2015 in University Place, Washington.  (Photo by Ross Kinnaird/Getty Images)

Es ist zum Haare-Raufen: Tiger Woods kommt nicht in Fahrt.  Bild: Getty Images North America

Tief, tiefer, Tiger: Woods' grösster Fehltritt

Tiger Woods wird zum Twitter-Trend, doch der Golf-Superstar hat nichts zu feiern: Zum Auftakt der US Open spielt er die schlechteste Runde seines Lebens.

19.06.15, 05:24 19.06.15, 08:46


Die Auftaktrunde des 225. US Open in Chambers Bay im Bundesstaat Washington wurde für Superstar Tiger Woods zur grössten Blamage der Karriere. Er belegte den 152. Rang – unter 156 Golfern.

Die Frage, ob der 14-fache Majorturnier-Gewinner Tiger Woods trotz einer miserablen ersten Saisonhälfte wieder auf seinem höchsten Niveau würde spielen können, war auf dem Par-70 Kurs an der Pazifikküste im Nordwesten der USA schon nach wenigen Löchern beantwortet. Woods fabrizierte ein Bogey um das andere und fing auf der zweiten Platzhälfte nach drei Bogeys in Serie zu allem Überfluss ein Triplebogey ein.

Zuletzt waren auch sämtliche 15 mitspielenden Amateure vor ihm klassiert. Ob Woods in dieser desolaten Verfassung zur zweiten Runde antreten wird, scheint mehr als fraglich zu sein.

Ganz anders präsentierte sich Woods' Landsmann Jordan Spieth, der 21-jährige Topfavorit und Sieger des US Masters im April. Exakt auf den Löchern 11 bis 13, auf denen Woods lauter Bogeys hinnehmen musste, zeigte der junge Texaner mit drei Birdies einen imposanten Zwischenspurt. Nach der 68er-Runde belegt Spieth einen Platz in den Top 10, nur drei Schläge hinter den gemeinsam führenden Henrik Stenson aus Schweden und Dustin Johnson aus den USA.

Spieth liegt andererseits je vier Schläge vor dem deutschen Vorjahressieger Martin Kaymer und dem Weltranglistenersten und Mitfavoriten Rory McIlroy aus Nordirland. (kad/si)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tobi-wan 19.06.2015 09:50
    Highlight Gebe Mathieu Recht, bei ihm ist es ein Mentales Problem. Wenn man über dem Ball steht und weiss was alles schief gehen kann, die letzten Runden im Kopf hat, geht gar nichts mehr...
    Jack Nicklaus meinte, dass er sogar aufhören soll einen Coach zu nehmen. Tiger weiss wie kaum ein anderer, wie sein Golf funktioniert. Wenn ständig Coaches sagen, was er machen soll bringts gar nichts ausser Verunsicherung. Vor allem wenn das Problem im Kopf besteht.
    0 0 Melden
  • The Juice 19.06.2015 06:57
    Highlight Dafür klappt es mit dem Einlochen auf anderem Terrain ganz gut ;)
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    • Mathieu 19.06.2015 08:26
      Highlight Der «Witz» mit dem Einlochen ist langsam aber sicher durch...
      Ich bin auch kein grosser Fan von Woods, aber Fakt ist, dass er grosse Änderungen an seinem Schwung vornehmen musste und auf dem Platz seinen perfekten Schwung einfach nicht abrufen kann. Es ist eine rein mentale Sache bei ihm, denn -und das meinen die Experten, nicht ich, denn ich bin kein Swingcoach- auf der Range sehen die Abläufe der Schläge sehr gut und konstant aus.
      Sein grösster Fehler ist wohl, dass er seinen Stolz nicht überwindet, um wieder mit Butch Harmon zusammenzuarbeiten.
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    • Mathieu 19.06.2015 08:32
      Highlight Es gab noch weitere Highlights von ihm (siehe Video)

      Sogar als Nicht-Fan muss ich sagen, dass Tiger mir «Off-Course» immer sympathischer und menschlicher vorkommt. Er wirkt nicht mehr so arrogant und macht auch selbstironische Spässe. Z.B.: Nach seiner Runde Gestern meinte er: «At least I've kicked Rickie's butt...» Rickie Fowler schloss den ersten Tag 11 über Par ab und war mit Tiger zusammen auf der Runde.
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