Sport

Strassen-WM in Richmond (USA)

1. Peter Sagan (SVK)

2. Michael Matthews (AUS)

3. Ramunas Navardauskas (LTU)

28. Silvan Dillier (SUI)

Während hinter ihm noch gesprintet wird, darf Peter Sagan bereits feiern.
Bild: Getty Images North America

Peter Sagan fährt ins Regenbogentrikot: Der Slowake wird in Richmond Weltmeister

Knapp 260 Kilometer lang gelang es Mitfavorit Peter Sagan, sich im Feld zu verstecken. Am letzten Aufstieg konnte er eine kleine Lücke zwischen sich und die Verfolger legen und solo den grössten Erfolg seiner Karriere feiern.

27.09.15, 21:23 28.09.15, 08:02

Auf dem Rundkurs im amerikanischen Richmond (Virginia) setzte sich nach 261,4 Kilometern einer durch, der auf jeder Favoritenliste zu finden war: Peter Sagan. Der Slowake konnte sich gut zwei Kilometer vor dem Ziel von seinen Gegnern absetzen.

Sagan, zuletzt bereits als «ewiger Zweiter» betitelt, rettete drei Sekunden Vorsprung ins Ziel. Hinter dem 25-Jährigen sprintete der Australier Michael Matthews zur Silbermedaille, Bronze ergatterte sich etwas überraschend der Litauer Ramunas Navardauskas.

Die Geschlagenen gratulieren dem neuen Champion.

Schweizer ansprechend, aber ohne Exploit

Die Schweiz konnte aufgrund schwacher Saisonresultate nur mit drei Fahrern antreten. Entsprechend verhielten sich Michael Albasini, Silvan Dillier und Gregory Rast zurückhaltend, aber clever.

Der junge Aargauer Dillier konnte die letzte Passage des Libby Hill an fünfter Position in Angriff nehmen. Schliesslich wurde er als bester Schweizer 28. Albasini, der in der viertletzten Runde bei einem Massensturz aufgehalten wurde, klassierte sich auf Rang 66, Rast wurde 76. (ram)

Das Podest

Immer noch hungrig: Weltmeister Sagan, flankiert von Matthews (links) und Navardauskas.
Bild: Steve Helber/AP/KEYSTONE

Die Top Ten

Der Teufel jagte sie alle! «El Diablo» ist der berühmteste Fan der Tour de France

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Illuminati 27.09.2015 22:09
    Highlight Ganz grosses Kino!
    Nach 250 Kilometer no so chöne devozieh Respekt Peter Sagan!
    Es Idol für mich.
    Aber binich de einzig wo TV-Bilder für e WM recht dürftig gfunde han?
    immer vom helikopter us odr zum Teil vo Bäum verdeckt etc, schwierig gsi zum sich so en überblick zverschaffe
    7 0 Melden

«Vom Gespött zum Idol» – wie Paulinho Barça erobert und Cristiano Ronaldo blamiert

40 Millionen Euro überwies Barcelona im Sommer nach China für einen Spieler, dessen Anlagen so gar nicht zum Kurzpassspiel der Katalanen passen. Die Welt lachte. Zehn Wochen später sind die Kritiker nicht nur verstummt, sie spenden Paulinho gar Standing Ovations – schon bei der Einwechslung.

Stell dir vor, du verkaufst deinen getunten neuen Ferrari und kaufst dir mit einem Teil des Geldes einen alten Ford Focus. Etwa so fühlten sich die Barça-Fans vermutlich im Sommer, als Neymar verkauft und zwei Wochen später Paulinho geholt wurde.

40 der schönen 222 Millionen praktisch zum Fenster raus geworfen, war man sich sicher. Was will Barcelona mit einem, der zuvor bei Tottenham gescheitert war und jetzt seit zwei Jahren in China bei Guangzhou Evergrande mit 29 Jahren den Vorruhestand …

Artikel lesen