Sport
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114. Paris – Roubaix

1. Mathew Hayman (Aus)

2. Tom Boonen (Bel)

3. Ian Stannard (Gb)

40. Fabian Cancellara +7:35

Matthew Ayman of Australia, Oreca Team, right,  celebrates with his trophy on the podium after he won the the Paris-Roubaix cycling classic, a 257.5 kilometer (160 mile) one day race, with about 20 per cent of the distance run on cobblestones, at the velodrome in Roubaix, northern France, on Sunday, April 10, 2016. Belgium's Tom Boonen, left, of the team Quick Step came second.(AP Photo/Michel Spingler)

Sieger Hayman mit der Pflasterstein-Trophäe und der vierfache Sieger in Roubaix, der Zweitplatzierte Boonen.
Bild: Michel Spingler/AP/KEYSTONE

Paris-Roubaix wird zur Beute des Australiers Hayman – Cancellara nach Sturz ohne Chance

Mathew Hayman gewinnt eine spektakuläre Austragung des Frühlingsklassikers Paris – Roubaix. Für Fabian Cancellara endet die «Königin der Classiques» mit einer schmerzvollen Enttäuschung.

10.04.16, 17:04 10.04.16, 20:03


Was für ein Rennen! Die 114. Austragung von Paris – Roubaix hielt, was man sich von ihr versprochen hatte. Und sie endete mit dem zweiten Sieg eines Australiers. Nach Stuart O'Grady triumphierte im Sprint einer Fünfergruppe Mathew Hayman, Teamgefährte des Thurgauers Michael Albasini bei Orica-GreenEdge.

Der bald 38-jährige Hayman setzte sich in einem packenden Finish gegen den vierfachen Sieger Tom Boonen durch. Dritter wurde der Brite Ian Stannard. Für Hayman ist der sensationelle Triumph der mit Abstand wichtigste Sieg seiner Karriere.

Der Zielsprint in Roubaix.
eurosport

Cancellaras Stürze

Fabian Cancellara konnte nicht in den Kampf um den Sieg eingreifen. Der dreifache Sieger in der «Hölle des Nordens» knallte knapp 50 Kilometer vor dem Ziel aufs Kopfsteinpflaster. Cancellara war gemeinsam mit Peter Sagan und anderen Fahrern dabei, zu einer Spitzengruppe um Tom Boonen und Vanmarcke aufzuschliessen.

So schnell kann es gehen: Cancellara stürzt und reisst mehrere Fahrer mit. Weltmeister Sagan hüpft akrobatisch über das Velo des Schweizers.
eurosport

Cancellara stieg trotzdem nicht ins Auto, sondern fuhr das Rennen zu Ende. Mit mehr als sieben Minuten Rückstand kam er ins Ziel, wo er sich winkend von seinen Fans verabschiedete. Als 40. war er dennoch der bestklassierte Schweizer – und er stürzte auf der Ehrenrunde ein zweites Mal an diesem Tag.

Cancellara rollt über den Zielstrich.
eurosport

Auf der Ehrenrunde ging Cancellara noch einmal zu Boden.

Das Rennen wurde bereits bei Rennhälfte, über hundert Kilometer vor dem Ziel, sehr spannend. Nach einem Sturz wurden Cancellara und Sagan, die beiden meistgenannten Favoriten, aufgehalten. Boonen ergriff die Chance und da er mehrere Helfer bei sich hatte, drückte der Belgier aufs Tempo und riss eine Lücke von rund einer Minute auf.

Für Fabian Cancellara endete der Abschied von den Kopfsteinklassikern damit mit einer herben Enttäuschung. Ihm bleibt der Trost, dass er im Velodrom von Roubaix in seiner Karriere drei Mal jubeln durfte. (ram)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • @cyclingsimon 10.04.2016 19:43
    Highlight Was für ein Rennen! Der Klassiker wurde seinem Ruf mehr als Gerecht. Schade hat es für Fabian Cancellara nicht gereicht
    2 0 Melden

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