Sport

Tödlicher Sturz im Radrennen der Paralympics

17.09.16, 22:17 18.09.16, 09:00

Der iranische Radsportler Bahman Golbarnezhad ist bei den Paralympics in Rio de Janeiro ums Leben gekommen. Der 48-Jährige war in einer Abfahrt des Strassenrennens der Kategorie C4-5 schwer gestürzt. Das iranische olympische Komitee bestätigte den Tod seines Athleten.

Gemäss Angaben des übertragenden TV-Senders «Globo» erlitt Golbarnezhad auf dem Weg in den Spital einen Herzstillstand. Dorthin wurde er wegen schweren Kopfverletzungen gefahren. Der Iraner war bei seinem Sturz offenbar in einen Felsen geprallt.

Schweigeminute an der Schlussfeier

«Dies ist eine sehr traurige Nachricht und unsere Gedanken und die Anteilnahme sind bei Bahmans Familie, Freunden und Teamkollegen», sagte Philip Craven, der Präsident des internationalen paralympischen Komitees (IPC). «Diese schreckliche Tragödie wirft einen Schatten über die grossartigen Spiele, die wir in Rio erleben.»

Das IPC kündigte an, die Umstände des Sturzes zu untersuchen. An der Abschlussfeier morgen Sonntag wird mit einer Schweigeminute dem verstorbenen Athleten gedacht. (ram)

Das Feld im Rennen der Klasse C4-5. Bild: AP/Olympic Information Services/IOC

Paralympier hören ihre Medaille

26.07.1992: Das beste Team, das jemals Basketball gespielt hat, verzaubert die ganze Welt

01.10.2000: Der Abschluss der Spiele von Sydney ist der Beginn der grossen Liebe zwischen Roger und Mirka

26.08.1900: Ein Siebenjähriger wird zum jüngsten Olympiasieger aller Zeiten, aber bis heute kennt niemand seinen Namen

06.08.2012: Felix Sanchez schmuggelt Foto von totem Grosi unter die Startnummer und schafft das grösste Comeback der Leichtathletik

25.07.1908: Wyndham Halswelle wird Olympiasieger über 400 Meter – weil er im Final der einzige Läufer ist

Die Geschichte eines Bauernsohns, der im vorletzten Jahrhundert zum Olympiahelden wurde

18.10.1968: Bob Beamon springt so weit, dass nicht einmal das Massband reicht

28.8.1972: Mark Spitz holt sich die ersten zwei von sieben Goldmedaillen und schwimmt in jedem Rennen Weltrekord

17.08.2008: Amor trifft besser als der Sportschütze, der nur deshalb berühmt wurde, weil er auf die falsche Scheibe zielte

28.07.1984: Gaby Andersen-Schiess torkelt in der Hitze von LA völlig dehydriert über die Zielgerade des Olympia-Marathons

08.05.1984: Die Sowjets boykottieren Olympia. Eine Retourkutsche, die ihre Wirkung komplett verfehlt

08.08.1992: Marc Rosset holt sich an Roger Federers 11. Geburtstag den einzigen grossen Titel, der dem «Maestro» noch fehlt

17.09.1988: Zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Seoul gibt es geröstete Tauben

09.06.1924: Die Schweiz verpasst den Olympiasieg – aber wird Europameister!

06.08.1984: Carl Lewis holt sich zum ersten Mal Olympia-Gold in seiner Lieblingsdisziplin

19.09.2000: Eric «The Eel» Moussambani säuft über 100 m Freistil fast ab und wird trotzdem zum grossen Star

16.10.1968: Tommie Smith und John Carlos sorgen für die berühmteste Siegerehrung bei Olympia

04.08.2012: Das knappste Finale in der Olympia-Geschichte im Triathlon gewinnt Nicola Spirig dank einer unglaublichen Willensleistung

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerTaran 18.09.2016 03:31
    Highlight Die Strecke ist eine Katastrophe, wir hatten schon bei der Olympiade nur Glück, dass bei den Radfahrern niemand gestorben ist.
    8 2 Melden
  • mvrisita 17.09.2016 23:17
    Highlight RIP
    9 4 Melden

Lara Gut meldet sich zurück! Nur 11 Hundertstel fehlen zum Sieg – Flury und Suter stark

Im fünften Rennen nach ihrem Kreuzbandriss hat es Lara Gut bereits wieder aufs Podium geschafft. Im Weltcup-Super-G von Lake Louise wird die Tessinerin hinter der Liechtensteinerin Tina Weirather Zweite.

Tina Weirather feiert beim Super-G von Lake Louise ihren achten Weltsupsieg. Die 28-jährige Liechtensteinerin verweist ihre Trainingskollegin Lara Gut um 11 Hundertstel auf Rang 2. Für die Tessinerin ist es nach den enttäuschenden ersten Speedrennen der Saison der erste Podestplatz in dieser Saison. Die beiden Abfahrten in den kanadischen Rocky Mountains hatten Lara Gut mit den Rängen 9 und 15 noch nicht den gewünschten Ertrag gebracht. Dritte wird die österreichische …

Artikel lesen