Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tour de Romandie, Prolog

1. Ion Izaguirre Insausti (Spa)

2. Tom Dumoulin (Hol) +0,06

3. Michal Kwiatkowski (Pol) +0,07

epa05278349 Spanish rider Jon Izaguirre Insausti of Movistar Team in action during the prologue, a 3.95 km individual time trial, at the 70th Tour de Romandie cycling race in La Chaux-de-Fonds, Switzerland, 26 April 2016.  EPA/LAURENT GILLIERON

Unterwegs zum Sieg: Der Baske Ion Izaguirre. Bild: EPA/KEYSTONE

Izaguirre gewinnt Prolog der Tour de Romandie – Albasini stürzt auf der nassen Strasse

26.04.16, 17:37 26.04.16, 20:06


Der erste Leader der Tour de Romandie heisst Ion Izaguirre Insausti. Der Spanier entschied den Prolog über 3,95 Kilometer in La Chaux-de-Fonds für sich.

Bester Schweizer wurde Reto Hollenstein. Der Thurgauer büsste als Siebter elf Sekunden auf den Sieger ein. Der Auftakt der Westschweizer Rundfahrt fand bei kalten und garstigen Bedingungen statt. Teils fiel im Neuenburger Jura gar Schnee.

Reto Hollenstein from Switzerland of team IAM Cycling in action during the prologue, a 3,95 km race against the clock, at the 70th Tour de Romandie UCI ProTour cycling race in La Chaux-de-Fonds, Switzerland, Tuesday, April 26, 2016. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bester Schweizer in La Chaux-de-Fonds: Reto Hollenstein.
Bild: KEYSTONE

Ausgerechnet als sich fast nur noch potenzielle Anwärter auf den Gesamtsieg am Start befanden, setzte nach einer längeren trockenen Phase wieder Regen ein. Chris Froome und Nairo Quintana waren deshalb chancenlos, da sie in der Abfahrt nicht mit dem gleichen Risiko fahren konnten wie ihre Gegner, die eine trockene Strasse vorfanden. Während Quintana 16 Sekunden auf die Bestzeit einbüsste, verlor Froome 26 Sekunden.

Der formstarke Michael Albasini ging nach einer starken Zwischenzeit zu viel Risiko ein. Der Thurgauer kam in einer engen Kurve zu Fall. (ram)

Der Sturz Albasinis.
srf

Von Albasini bis Zülle: Die 16 erfolgreichsten Schweizer Velorennfahrer der Geschichte

30.01.2011: «Dummi huere Ruederer» und «Schiiss-Ponys» machen Reporter Hans Jucker zur Legende

14.02.2004: Der Pirat geht von Bord – aber in den Herzen der Fans lebt Marco Pantani ewig

17.06.1981: «Dä Gottfried isch für mich gschtorbe!» – 2 Tage nach dem Zitat seines Lebens fliegt Beat Breu ins Leadertrikot

14.07.2003: Armstrong rettet sich nach dem Horrorsturz von Beloki mit einem Höllenritt querfeldein über das Kornfeld

20.07.2006: Floyd Landis begeistert die Sportwelt mit einer historischen Flucht – und wird kurz nach dem Tour-Sieg als Doper entlarvt

11.10.1998: Ein halbes Jahrhundert nach Ferdy Kübler trägt mit Oscar Camenzind endlich wieder ein Schweizer das Regenbogentrikot

15.10.2011: Für einen Tag schlüpft Oliver Zaugg aus der Rolle als Helfer und feiert den grössten Triumph seiner Karriere

22.07.2001: Sven Montgomery erlebt an der Tour den schönsten Moment seiner Karriere – und nur drei Tage später den schlimmsten

24.04.1993: Järmann schlägt im Sprint Weltmeister Bugno und gewinnt das Amstel Gold Race

13.07.1967: Tom Simpson stirbt am Mont Ventoux – und sein Name wird zu einem Mahnmal für alle Radsport-Profis

09.04.2006: Ein Lenkerbruch und ein Albtraumsturz zerstören den grossen Traum von Armstrongs Edelhelfer

22.03.1995: Du kannst im Fitness-Center strampeln wie du willst – an den durchdrehenden Nüscheler kommt keiner ran

17.07.1992: Der Thurgauer Rolf Järmann bodigt Ex-Gesamtsieger Pedro Delgado und gewinnt die längste Tour-Etappe

21.07.2009: Jens Voigt stürzt fürchterlich und gibt drei Tage später ein obercooles Interview

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Revival in Berner Badi: Der Radquer-Weltcup ist zurück in der Schweiz

Erstmals seit acht Jahren finden am Sonntag wieder Weltcup-Rennen der Radquer-Spezialisten in der Schweiz statt. Der Anlass in Bern ist ein Resultat des hiesigen Aufschwungs und ein Highlight für die Schweizer Fahrer.

Nur allzu gerne erinnern sich die Schweizer Quer-Freunde an die gute alte Zeit zurück, an die fünf WM-Titel von Albert Zweifel in den Siebziger- und Achtziger-Jahren, dessen Duelle mit Peter Frischknecht, an Beat Breu und Beat Wabel oder an das letzte Schweizer WM-Gold durch Dieter Runkel vor 23 Jahren und die umfassende TV-Berichterstattung im «Sportpanorama». Doch die Wehmut weicht allmählich.

Nach trostloser Periode ist Radquer wieder en vogue. Es gibt seit einigen Jahren wieder eine nationale …

Artikel lesen