Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Doofe Fragen, dämliche Aussagen

15 Sprüche, die niemand während der WM hören will

Bild: AP

13.06.14, 10:20 16.06.14, 14:55

Gestern begann in Brasilien das grosse Fussballfest. Die Weltmeisterschaft verdient ihren Namen auch deshalb, weil scheinbar plötzlich jeder Erdenbewohner Fan wird und seine Meinung zum Besten gibt – auch wenn die womöglich gar nicht so gefragt ist.

Solche Menschen verraten sich durch ihre Worte, doch keine Torschlusspanik: watson zeigt Ihnen, welche Fettnäpfchen Sie in den kommenden Wochen meiden müssen. Diese 15 Sätze sollten Ihnen nicht über die Lippen kommen.

1. Ahnungslosigkeit verbergen, nicht feiern

«Ich gucke ja eigentlich nie Fussball. Nur jetzt zur WM.»

Bild: AP

Es sei Ihnen unbenommen, kein Freund des runden Leders zu sein, und Ihre Ehrlichkeit ehrt sie, aber behalten Sie diese Information dennoch lieber für sich. Niemand wird toll finden, dass Sie jetzt, da alle Welt nach Brasilien schaut, auch mal Fussball gucken.



2. Erkenne den Feind

«Häh!?? Ich dachte, die Schweiz spielt erst übermorgen!????»

Das Auswärtstrikot Mexicos. Bild: Adidas

Ja, das stimmt, wenn Sie den Spielplan richtig gelesen haben, wovon wir jetzt einfach mal ausgehen. Des Rätsels Lösung: Die Jungs spielen zwar in roten Trikots, sind aber dennoch keine Schweizer, weil auch andere Mannschaften diese Farben tragen. Zum Beispiel Mexico (als Auswärtstrikot, siehe Bild). Deshalb: Erst den Spielern auf die Brust schauen und checken, für wen das Herz schlägt.

3. Erkenne den Freund

«Also die Franzosen haben ja mal die viel schöneren Trikots!»

Bild: EPA

Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, aber jetzt mal ganz ehrlich: Einfach mal Schnauze halten! Verzeihen Sie diese rüde Ansage, aber über Geschmack können wir erst streiten, wenn die Équipe Tricolore die Gruppe E auf Platz zwei hinter der Nati beendet. Ganz allgemein sollten Sie bedenken, dass die Mode in den kommenden Wochen nicht im Vordergrund steht. (Auch nicht bei leichtbekleideten Tribünen-Groupies, werte Herren!)

4. Emotionen ja, aber nicht so

«Läck, der Andrea Pirlo ist ja so was von roooaaaarrrrr!!!» 

Bild: EPA

Sie haben absolut recht, aber – siehe oben – das tut jetzt wirklich nichts zur Sache! Doppelt schlimm, wenn das eigene Team gegen Italien antritt.

5. Emotionen ja, aber nicht jetzt

«Ärger dich doch nicht! Komm, wir kuscheln!!!»

Bild: EPA

Gerne, Schatz, aber nicht nachdem mein Team mit vier Buden nach Hause geschickt wird. Ich muss jetzt erst mal allein sein.

Als Social-Media-Partner des Hiltl Public Viewing tickern wir direkt aus der Maag Event Hall in Zürich. Dabei könnt ihr uns beim Arbeiten über die Schulter schauen, via User-Input und Twitter mitdiskutieren und dabei sogar Gratis-Bier gewinnen!

Das Hiltl Public Viewing wird mit bis zu 5000 Fussballfans pro Spiel das grösste WM-Erlebnis der Stadt Zürich. Kostenlos kann bei allen 64 Spielen live In- und Outdoor auf diversen Big Screens mitgefiebert und gefeiert werden. Dazu gibt’s Bier, Drinks, Grill und Hiltl-Spezialitäten.

6. Nerven Sie nicht im falschen Moment mit richtigen Fragen

«Warum ist die WM eigentlich in Brasilien?»

Bild: EPA

Es ist gar nicht verkehrt, hier mal nachzubohren, aber um Himmels Willen nicht kurz vor dem Anpfiff, denn Sie öffnen die Büchse der Pandora. Wir erklären es Ihnen ganz grob so: Es ist, als würden Sie kurz vor Beginn des «Godfathers» («Der Pate») fragen, wie die Comorra ihr Geld verdient.

7. Stichwort Toleranz 

«Iiiiiiihhhh!!! Muss der das machen??»

Bild: Bongarts

Ja, was dem Menschen die Luft zum Atmen ist, ist dem Kicker der Rotz zum Spucken. Guck doch weg!!!

8. Lernen Sie, das Spiel zu lesen

«Häh?? Ich dachte, er darf den Ball nicht in die Hand nehmen!??»

Bild: Bongarts

Man nennt es Einwurf: Wenn Ihnen solche Fragen aufkommen, vermeiden Sie möglichst das Thema Abseits.

9. Lesen Sie nicht nur das Spiel, sondern auch die Spieler 

«Was hat er denn? Hat er sich weh getan???»

Bild: EPA

Spieler sind keine Hunde und wälzen sich nur am Boden, wenn sie Schiedsrichter weich klopfen wollen oder Schmerzen haben. Hier hilft ein Blick ins Gesicht, wo Sie im Fall die hässliche Fratze der Pein erkennen.

10. Lesen Sie nicht nur das Spiel, sondern auch die Spieler II

«War das jetzt ein Tor, das zählt??»

Bild: FR51951 AP

Nein, Schatz, der Portugiese Hugo Almeida (mit der 9) hat seinem Teamkollegen Raul Meireles gerade gesteckt, dass die beiden Eltern von Drillingen werden ... 

11. Erst denken, dann reden

«Wie lange noch???»

Bild: SRF

Wir sind nicht beim Handball, also kann es hier nicht 40:24 stehen!

12. Erst denken, dann reden II

«Cristiano Ronaldo? Ich dachte, der spielt bei Real Madrid!»

Bild: EPA

Stimmt, aber er ist für eine 100-Zillionen-Ablösesumme zur portugiesischen Nationalelf gewechselt. Man munkelt aber, dass Real ihn zur kommenden Saison zurückholen will.

13. Seien Sie geduldig

«Wann kommt das Penaltyschiessen??»

Bild: AP

Selbst wenn Sie sich nicht unterhalten fühlen, sollten Sie ausharren. Es gibt übrigens keine langweiligen Spiele, sondern nur Taktiken und Systeme, die aufeinandertreffen. Merken Sie sich das!

14. Seien Sie up to date

«Wieso bringt Hitzfeld nicht den Yakin noch mal für ein paar Minuten?»

Bild: KEYSTONE

Alles hat ein Ende. Sogar die Nati-Karriere von Hakan Yakin.

15. Streuen Sie nicht noch Salz in die Wunde ...

«Das ist ja ärgerlich mit den zwei Gegentoren in der Verlängerung des Viertelfinals. Wann ist denn das Rückspiel?»

Bild: KEYSTONE

Erst in vier Jahren. Leider!

... und bleiben Sie realistisch

«Ich komme ein bisschen später zum Public Viewing des Finales. Halt mir doch einen Platz frei!»

Bild: EPA

Okay, Schatz, wir stehen rechts vom Brunnen beim Bierstand. Wir sehen uns ... nicht!

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

8
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Michele Aggiato 13.06.2014 17:38
    Highlight Warum trägt der Schiri als einziger nicht das Brasilien-Trikot?
    1 1 Melden
  • Kastigator 13.06.2014 16:59
    Highlight Zu Punkt 6: Meint ihr ächt die Camorra? Nicht nur falsch geschrieben, sondern auch sachlich daneben: Die Camorra stammt aus Neapel, die Corleones aus dem Film aber aus Sizilien. Wenn ihr nun noch nachschlagt, wie "Unsere Sache" auf Italienisch heisst, seid ihr auf der richtigen Spur.
    3 1 Melden
  • verwumpi 13.06.2014 11:22
    Highlight Yes!
    was ich mir gestern von Fussballdilletanten alles anhören musste...
    z.b er: "also warum zählt das Tor nicht? der hat doch den Ball gespielt!" ich: "weil es im 5 Meterraum war..." er: "also das ist für mich nicht Sport wen die da einfach so umfallen" ich: "argh! schau doch das Tennisturnir in Halle"
    :-)
    1 1 Melden

31 Bilder die beweisen, wie sehr der arme Neymar gegen die Schweiz leiden musste

Die Schweiz schafft mit dem 1:1 gegen Brasilien einen Traumstart in die WM 2018. Schlüssel zu diesem guten Ergebnis war unter anderem, dass es gelungen ist, Superstar Neymar aus dem Spiel zu nehmen. Der Stürmer musste viel einstecken, wie die folgenden 31 Fotos beweisen. Armer Neymar.

(zap)

Artikel lesen