Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04278385 England goalkeeper Ben Foster (C) in action during the FIFA World Cup 2014 group D preliminary round match between Costa Rica and England at the Estadio Mineirao in Belo Horizonte, Brazil, 24 June 2014. The match ended 0-0.

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/FELIPE TRUEBA   EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA/EFE

Schlechteste WM-Endrunde aller Zeiten

England reist ohne Sieg nach Hause – Costa Rica ist nach dem 0:0 Gruppensieger

Costa Rica ist Gruppensieger. Was niemand vermutet hat, ist Tatsache. Die «Ticos» trennen sich von England in ihrem Schlussspiel der Gruppe D torlos und überstehen die erste Phase ungeschlagen.

24.06.14, 20:30

Ohne Sieg fährt England nach Hause. Selbst vor 56 Jahren, als das Mutterland des Fussballs letztmals in der Vorrunde scheiterte, war England nicht so schlecht wie nun in Brasilien. In Schweden resultierten wenigstens drei Unentschieden.

Costa Rica hingegen überzeugte gegen die Three Lions zwar nicht derart wie bei den Siegen gegen Uruguay (3:1) und Italien (1:0), wusste aber ohne spezielle Efforts als eingespieltes Kollektiv erneut zu überzeugen. Als ungeschlagener Gruppensieger tritt die leidenschaftliche Truppe am 29. Juni in Recife zum zweiten Achtelfinal seiner Fussball-Historie an.

Daniel Sturridge verpasst sein zweites WM-Tor. Bild: Jon Super/AP/KEYSTONE

Englands Coach Roy Hodgson veränderte sein Team nach dem definitiven WM-Out auf neun Positionen. Sogar die Stars Wayne Rooney und Steven Gerrard nahmen vorerst auf der Ersatzbank Platz. «Diesem jungen Team gehört die Zukunft», kündigte der ehemalige Schweizer Nationalcoach an, der von Englands Verbandsspitze trotz dem frühen Ausscheiden das Vertrauen bis zur EM 2016 erhalten hat.

Foster rettet England immerhin das Unentschieden

Costa Ricas kolumbianischer Trainer Jorge Luis Pinto nahm in seinem Team nur zwei Änderungen vor und stützte sich auf seine auffälligsten Akteure, Torhüter Navas, Captain Ruiz und Goalgetter Campbell.

Die aufregendste Szene in der ausgeglichenen, aber keineswegs hochstehenden Partie ereignete sich sich in der 23. Minute. Ben Foster, der im Tor den zuvor unglücklich agierenden Joe Hart ersetzte, lenkte einen Freistoss von Borges mit den Fingerspitzen an die Latte.

Wayne Rooney sagt «goodbye». Bild: DENNIS SABANGAN/EPA/KEYSTONE

Gefahr der neu formierten Three Lions, die nur noch ein Durchschnittsalter von 24 Jahren aufwiesen, ging nur von Daniel Sturridge aus, der als einziger zusammen mit Abwehrchef Gary Cahill Hodgsons Cut überstand. Im Abschluss hatte aber der der Liverpool-Stürmer kein Glück.

Nach dem Wechsel wurde die Gangart härter. England erhöhte den Druck und wechselte seine Stammkräfte Gerrard und Rooney für den Finish ein. Doch mangelte es an Durchsetzungsvermögen, Kreativität und Effizienz. Zudem erwies sich die Abwehr Costa Ricas, die sich bislang nur durch einen Penalty von Uruguays Cavani bezwingen liess, erneut als sattelfest.



Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

Artikel lesen